28.08.2011, 00:04
Hallo,
ich habe heute bei der Einmessung einer frisch überholten und komplettierten A77 MkIII Halbspur eine verwirrende Feststellung gemacht.
Und zwar folgende: Beim Umschalten des Monitorschalters von Vorband auf Hinterband bei laufender Aufnahme ändert sich der aufgezeichnete Bandfluss um ein gutes dB!
Oder anders ausgedrückt: wenn ich während der Aufnahme zwischen Vor- und Hinterband wechsele, ist später bei der Wiedergabe dieses Bandteils bei jedem aufnahmeseitig erfolgten Umschaltvorgang ein Pegelsprung von etwa 1,2 dB (~1,38 V Vorband zu 1,55 V Hinterband am Ausgang bei 0 dBu) zu messen und auch zu hören. Bei einem Sinussignal natürlich besser als bei komplexer Musik.
Durch irgendwelche Einstellregler ist dieses Phänomen naturgemäß nicht weg zu bekommen!
Ich kann die Aufsprechpegeltrimmer einstellen wie ich will (auch so, dass bei der Aufnahmekontrolle haargenau derselbe Pegel Vor-/Hinterband am Ausgang ansteht); hinterher, bei der Wiedergabe, sind immer diese 1,2 dB-Pegelsprünge an den Stellen auszumachen, wo ich den Monitorschalter betätigt habe.
Ich hoffe, das verständlich beschrieben zu haben...
Ich habe dafür keine Erklärung und finde das auch nicht normal und akzeptabel. Es ist dadurch ja praktisch unmöglich, während einer Aufnahme mal vergleichend zwischen den beiden Schalterstellungen zu wechseln, was man ja gelegentlich zu tun pflegt (ich zumindest).
Übrigens ändert sich beim Umschalten auch die Anzeige der VU-Meter um diesen Wert. Vorband 0 dB, Hinterband gut +1 dB.
Ein Test mit meiner anderen A77 (Mk IV) brachte ein ähnliches Ergebnis, nur dass bei ihr der Pegelsprung nur ca. 0,5-0,6 dB beträgt, was so gut wie unhörbar ist. Und er ist nicht aufnahmeseitig an den VU-Metern sichtbar!
Was sagt ihr dazu? Wie benehmen sich eure A77 in dieser Hinsicht? Wodurch ist dieses Verhalten zu erklären?
Gruß Holgi
ich habe heute bei der Einmessung einer frisch überholten und komplettierten A77 MkIII Halbspur eine verwirrende Feststellung gemacht.
Und zwar folgende: Beim Umschalten des Monitorschalters von Vorband auf Hinterband bei laufender Aufnahme ändert sich der aufgezeichnete Bandfluss um ein gutes dB!
Oder anders ausgedrückt: wenn ich während der Aufnahme zwischen Vor- und Hinterband wechsele, ist später bei der Wiedergabe dieses Bandteils bei jedem aufnahmeseitig erfolgten Umschaltvorgang ein Pegelsprung von etwa 1,2 dB (~1,38 V Vorband zu 1,55 V Hinterband am Ausgang bei 0 dBu) zu messen und auch zu hören. Bei einem Sinussignal natürlich besser als bei komplexer Musik.
Durch irgendwelche Einstellregler ist dieses Phänomen naturgemäß nicht weg zu bekommen!
Ich kann die Aufsprechpegeltrimmer einstellen wie ich will (auch so, dass bei der Aufnahmekontrolle haargenau derselbe Pegel Vor-/Hinterband am Ausgang ansteht); hinterher, bei der Wiedergabe, sind immer diese 1,2 dB-Pegelsprünge an den Stellen auszumachen, wo ich den Monitorschalter betätigt habe.
Ich hoffe, das verständlich beschrieben zu haben...
Ich habe dafür keine Erklärung und finde das auch nicht normal und akzeptabel. Es ist dadurch ja praktisch unmöglich, während einer Aufnahme mal vergleichend zwischen den beiden Schalterstellungen zu wechseln, was man ja gelegentlich zu tun pflegt (ich zumindest).
Übrigens ändert sich beim Umschalten auch die Anzeige der VU-Meter um diesen Wert. Vorband 0 dB, Hinterband gut +1 dB.
Ein Test mit meiner anderen A77 (Mk IV) brachte ein ähnliches Ergebnis, nur dass bei ihr der Pegelsprung nur ca. 0,5-0,6 dB beträgt, was so gut wie unhörbar ist. Und er ist nicht aufnahmeseitig an den VU-Metern sichtbar!
Was sagt ihr dazu? Wie benehmen sich eure A77 in dieser Hinsicht? Wodurch ist dieses Verhalten zu erklären?
Gruß Holgi
