26.07.2011, 23:58
Hallo Peter,
es ist vielleicht am einfachsten zu verstehen wenn man die Sache auf zwei einzelne Sinusschwingungen reduziert, was natürlich nicht der Realität einer Spur entspricht.
Diese beiden Sinusschwingungen werden einfach addiert. Stimmen beide in der Phase überein spielt die Frequenz (Sweep) keine Rolle. Das Ergebnis ist eine neuer Sinus mit doppelter Amplitude.
Wenn man jetzt einen Sinus in der Phase (zeitlich um festen Betrag x) versetzt entspricht das vereinfacht einem verstelltem Azimut.
Addiert man diese zeitlich versetzten Schwingungen mit steigender Frequenz (Sweep) kommt es zu bei der Addition zur totalen Auslöschung wenn der zeitliche Versatz für eine Phasenverschiebung von 180 Grad gesorgt hat, dahinter steigt die Amplitude wieder bis es zu einem weiteren Minimum kommt.
Einfach mal mit einem Waveeditor (Wavelab, Audacity oder was ähnliches) eine Spur einer Steroaufzeichnung um 250 µs versetzen und anschließen in Mono wandeln.
Dann den Frequenzgang dieses neuen Sweeps messen.
Das entspricht dann, bis auf den fehlenden kontinuierlichen Höhenabfall, der Monoschaltung beider Stereokanäle mit Azimutversatz.
Innerhalb einer Spur müsste man sehr viele Sinusschwingungen mit Zwischenschritten im zeitlichen Versatz addieren.
Edit:
![[Bild: azimutbsp3.png]](https://tonbandforum.de/bildupload/azimutbsp3.png)
Die Sache mit den Nebenmaximas bei der Azimuteinstellung beruht übrigens auf der selben Ursache.
Diese Nebenmaximas sind immer Frequenzabhängig, das echte Maximum nicht.
![[Bild: Nebenmaxima12.png]](https://tonbandforum.de/bildupload/Nebenmaxima12.png)
1 Einzelkanal
2 Summe beider Kanäle
3 Maximum
4 Nebenmaximas
Gruß Ulrich
es ist vielleicht am einfachsten zu verstehen wenn man die Sache auf zwei einzelne Sinusschwingungen reduziert, was natürlich nicht der Realität einer Spur entspricht.
Diese beiden Sinusschwingungen werden einfach addiert. Stimmen beide in der Phase überein spielt die Frequenz (Sweep) keine Rolle. Das Ergebnis ist eine neuer Sinus mit doppelter Amplitude.
Wenn man jetzt einen Sinus in der Phase (zeitlich um festen Betrag x) versetzt entspricht das vereinfacht einem verstelltem Azimut.
Addiert man diese zeitlich versetzten Schwingungen mit steigender Frequenz (Sweep) kommt es zu bei der Addition zur totalen Auslöschung wenn der zeitliche Versatz für eine Phasenverschiebung von 180 Grad gesorgt hat, dahinter steigt die Amplitude wieder bis es zu einem weiteren Minimum kommt.
Einfach mal mit einem Waveeditor (Wavelab, Audacity oder was ähnliches) eine Spur einer Steroaufzeichnung um 250 µs versetzen und anschließen in Mono wandeln.
Dann den Frequenzgang dieses neuen Sweeps messen.
Das entspricht dann, bis auf den fehlenden kontinuierlichen Höhenabfall, der Monoschaltung beider Stereokanäle mit Azimutversatz.
Innerhalb einer Spur müsste man sehr viele Sinusschwingungen mit Zwischenschritten im zeitlichen Versatz addieren.
Edit:
![[Bild: azimutbsp3.png]](https://tonbandforum.de/bildupload/azimutbsp3.png)
Die Sache mit den Nebenmaximas bei der Azimuteinstellung beruht übrigens auf der selben Ursache.
Diese Nebenmaximas sind immer Frequenzabhängig, das echte Maximum nicht.
![[Bild: Nebenmaxima12.png]](https://tonbandforum.de/bildupload/Nebenmaxima12.png)
1 Einzelkanal
2 Summe beider Kanäle
3 Maximum
4 Nebenmaximas
Gruß Ulrich
