26.07.2011, 10:19
Die Antwort kommt etwas spät, zu mal es jetzt ohne Bilder ein wenig schwierig nachzuvollziehen ist.
In dem Frequenzschrieb aus dem Rauschen konnte man deutlich zwei Einbrüche erkennen.
Diese Einbrüche können auf einen Azimutfehler hinweisen, ob durch Fehlstellung der Köpfe oder ein Fehler in der Bandführung sei mal dahingestellt.
Ein Azimutfehler bedeutet immer eine Zeitverzögerung in der Abtastung oder Aufzeichnung (hier bezogen auf obere und untere Spur). Es kommt hier Wellenlängenabhängig zu Auslöschungen.
Beträgt diese Zeitverzögerung z.B. 125 µs liegt der erste Einbruch bei der halben Wellenlänge der Aufzeichnung
1/ (2 * 125 µs) = 4kHz
Der nächste Einbruch ist dann bei 1,5 / Wellenlänge also der dreifachen Frequenz
1,5 / 125 µs = 12 kHz
Das Ganze verschiebt sich bei höherer Bandgeschwindigkeit zu höheren Frequenzen.
Edit: Beispiel, die in der Praxis zusätzlich kontinuierlich ansteigende Höhendämpfung käme noch hinzu.
![[Bild: AzimutNebenmax1.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/AzimutNebenmax1.jpg)
Gruß Ulrich
In dem Frequenzschrieb aus dem Rauschen konnte man deutlich zwei Einbrüche erkennen.
Diese Einbrüche können auf einen Azimutfehler hinweisen, ob durch Fehlstellung der Köpfe oder ein Fehler in der Bandführung sei mal dahingestellt.
Ein Azimutfehler bedeutet immer eine Zeitverzögerung in der Abtastung oder Aufzeichnung (hier bezogen auf obere und untere Spur). Es kommt hier Wellenlängenabhängig zu Auslöschungen.
Beträgt diese Zeitverzögerung z.B. 125 µs liegt der erste Einbruch bei der halben Wellenlänge der Aufzeichnung
1/ (2 * 125 µs) = 4kHz
Der nächste Einbruch ist dann bei 1,5 / Wellenlänge also der dreifachen Frequenz
1,5 / 125 µs = 12 kHz
Das Ganze verschiebt sich bei höherer Bandgeschwindigkeit zu höheren Frequenzen.
Edit: Beispiel, die in der Praxis zusätzlich kontinuierlich ansteigende Höhendämpfung käme noch hinzu.
![[Bild: AzimutNebenmax1.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/AzimutNebenmax1.jpg)
Gruß Ulrich
