12.07.2011, 19:15
Frank, zu deinen "Korrekturen" habe ich einige Ergänzungen:
Die Uher Royal de Luxe gibt es seit 1966.
Bei Grundig sind ab 1969 keine Röhrentonbandgeräte mehr in Produktion gewesen. Wie lange es gedauert hat, bis alle Elektrogeschäfte die letzten 1968er-Röhrengeräte verkauft haben, ist natürlich schwer zu sagen. Aber aufgrund der sehr hohen Beliebtheit und entsprechend großer Nachfrage dauerte es wohl nicht lange. Übrigens: Der Markenname ist "Grundig", nicht Grunzig. Du solltest keine neuen Fehler in einer "Korrektur" begehen.
Aufrecht stehende Geräte gab es aus dem Hause Grundig schon Ende der Sechziger Jahre, das waren kleine Koffergeräte. Richtig große Heimtonbandgeräte auch schon ab 1969/70.
Grundig verstand es als einziger Hersteller, für jeden Geldbeutel das passende Modell anbieten zu können und hatte damit großen Erfolg. Eben weil Grundig seine "Pappenheimer" kannte, wußte er, dass man Funktionen wie "Hinterbandkontrolle" nicht unbedingt braucht. Man sollte immer berücksichtigen, für welche Zielgruppe die Geräte eigentlich gedacht sind.
Das Design Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger war wie bei anderen Marken auch, holz, silber, schwarz. Bereits sehr früh, nämlich ab 1973 kam eine Art von Studiolook, während andere wie z.B. Dual oder Telefunken immer noch beim altbackenen Aussehen geblieben sind. Kann man ja alles in alten Katalogen sehen und vergleichen.
Ich sehe jedenfalls keine "verschlafene Entwicklung" bei Grundig. Genau so wenig könnte ich sagen, dass man in der Oberpfalz einen anderen Geschmackssinn hätte, als im restlichen Deutschland. Dafür ist die Bevölkerung viel zu sehr in den letzten 100 Jahren durchgemischt worden und die Geschmäcker deshalb sehr verschieden, den typischen "Oberpfälzer" gibt es nicht.
Die Uher Royal de Luxe gibt es seit 1966.
Bei Grundig sind ab 1969 keine Röhrentonbandgeräte mehr in Produktion gewesen. Wie lange es gedauert hat, bis alle Elektrogeschäfte die letzten 1968er-Röhrengeräte verkauft haben, ist natürlich schwer zu sagen. Aber aufgrund der sehr hohen Beliebtheit und entsprechend großer Nachfrage dauerte es wohl nicht lange. Übrigens: Der Markenname ist "Grundig", nicht Grunzig. Du solltest keine neuen Fehler in einer "Korrektur" begehen.

Aufrecht stehende Geräte gab es aus dem Hause Grundig schon Ende der Sechziger Jahre, das waren kleine Koffergeräte. Richtig große Heimtonbandgeräte auch schon ab 1969/70.
Grundig verstand es als einziger Hersteller, für jeden Geldbeutel das passende Modell anbieten zu können und hatte damit großen Erfolg. Eben weil Grundig seine "Pappenheimer" kannte, wußte er, dass man Funktionen wie "Hinterbandkontrolle" nicht unbedingt braucht. Man sollte immer berücksichtigen, für welche Zielgruppe die Geräte eigentlich gedacht sind.
Das Design Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger war wie bei anderen Marken auch, holz, silber, schwarz. Bereits sehr früh, nämlich ab 1973 kam eine Art von Studiolook, während andere wie z.B. Dual oder Telefunken immer noch beim altbackenen Aussehen geblieben sind. Kann man ja alles in alten Katalogen sehen und vergleichen.
Ich sehe jedenfalls keine "verschlafene Entwicklung" bei Grundig. Genau so wenig könnte ich sagen, dass man in der Oberpfalz einen anderen Geschmackssinn hätte, als im restlichen Deutschland. Dafür ist die Bevölkerung viel zu sehr in den letzten 100 Jahren durchgemischt worden und die Geschmäcker deshalb sehr verschieden, den typischen "Oberpfälzer" gibt es nicht.
