12.11.2004, 23:56
Zitat:firstthird posteteDa muß ich Dir widersprechen!
Hallo,
jo mei,man sieht doch,wo alles endet:
Riemen gehen kaputt.Die längen aus und/oder werden spröde oder zu Matsch.In hochwertigen Geräten waren die Riemen mindestens einseitig geschliffen,so wie in guten Plattendrehern(obwohlind Thorens wirklich gut...)So etwas wird man heute nicht mehr bekommen.Also:wenn überhaupt gibt´s minderwertigen Ersatz.
Viele Grüße
Frank
Minderwertiges Zeugs findet man hierzulande mittlerweile mehr als genug; aber hochwertige Flachriemen aus einer homogenen, elastischen Kautschukmischung und in einwandfreier Maßhaltigkeit sind durchaus lieferbar.
Werden solche Riemen korrekt eingebaut dann beträgt deren Lebensdauer unter Amateurbedingungen mehrere Jahrzehnte!
So einen Sülzedreck wie ich ihn erst aus Phillipsmaschinen erleben durfte hat es bei uns nicht gegeben und mit Gummi hat das auch nichts zu tun. Wir hatten in den BG20 und KB100 auch Flachriemen aus einer Kunststoff-Mischung (Weich-PVC?) welche ebenfalls mehrere Jahrzehnte Lebenserwartung hatten. Die rissen irgendwann, aber aufgelöst hat sich nicht ein einziger. Mit Reibrädern gab es da eher Probleme durch Versprödung - aber auch erst nach Jahrzehnten! Ärger gab es öfter mal bei Importgeräten. Die Teile welche sich da auflösten waren ebenso alles andere nur kein Gummi! Es ist m.W. unmöglich richtigen, ausvulkanisierten Gummi erneut aufzulösen, es sei denn er enthält keinerlei Füllstoff und wird wochen- oder monatelang in Petroleum gebadet was aber wohl kein Tonbandler tun wird.
Wenn ich wählen müsste würde ich mich immer für das konventionelle Getriebe entscheiden. Eine Tonwelle mit entsprechender Schwungmasse hat schon was.

ind Thorens wirklich gut...)So etwas wird man heute nicht mehr bekommen.Also:wenn überhaupt gibt´s minderwertigen Ersatz.