Amateurband auf Bobby?
#17
Zitat:PhonoMax postete


-----viele Bänder bzw. deren letzte Entwicklungen kenne ich nicht mehr, weil ich seit 1984 die Welt nach Nullen und Einsen einteile, anfänglich nur teilweise, schnell aber zu 100 %. Welcher Fraktion -der der Nullen oder der Einsen- ich zugehöre, na, ich habe da so meine Vorstellungen.

528 gehört eigentlich zur neuesten Fertigungsgeneration, und das solange es eben besteht. Dass da etwas 'gröber neu' angerichtet wurde, ist mir nicht zu Ohren gekommen. In deinem Posting ist da ein kleiner logischer Bock...
-----
Lieber Hans Joachim,

es scheint, dass der "logische Bock" ein optisches Problem ist. Ich habe mich vertippt und, da ich nicht meine Bildschirmbrille trug, beim Korrektur lesen nicht bemerkt. Mittlerweile steht dort aber PER525 und LGR30 wie es dem zeitlichen und technischen Zusammenhang entspricht.

Hier ist jetzt der Punkt gekommen, wo ich daran denke, mit den Fragen nach "Bänderfragen" umzuziehen. Wie sind Eure Meinungen?


Jetzt tun sich mir wieder neue Fragen auf, was die "Rundfunkbänder" und "Studiobänder" angeht. Was hat denn die Funkleute bewogen, eigene Anforderungen zu formulieren anstatt aus dem seinerzeit ja noch umfangreichen Angebot der Hersteller ein Bandmaterial auszusuchen? Hohe Kopierdämpfung ist doch für alle Anwender von Vorteil, und Aussteuerungsreserven sind ebenfalls nicht von Pappe.

Wo liegen den die Unterschiede, die den Rundfunk davon abgehalten haben, z. B. das PEM468 zu verwenden? Das Material war ja lange Jahre der Quasi- Standard bei Musikproduktionen und ist auch heute noch einigermaßen Stand der Technik. Andererseits habe ich auch PER528, die in der Plattenproduktion eingesetzt wurden, allerdings für Kinderhörspiele.(Anm.: die Bänder stammten aus einer Archivbereinigung und da wird offenbar nach Themengebieten aussortiert, mal sind es Hunderte Hörspiele, mal eine Palette Klassik, leider angelöscht und unbrauchbar)

Und warum werden Amateurbänder wie des LPR35 nicht für 38,01 sm/s eingesetzt? Zu Zeiten der Agfa gab es ja das PEM468 für dien Profi und das PEM368/ 268 für den Amateur. Wenn ich den Typenschlüssel von Agfa richtig interpretiere, unterschieden die Bänder sich nur in der Dicke, nicht in der Emulsion. Wobei dei Schichtdicke der Oxidschicht beim Standardband 14,5my beträgt, beim Langspielband 11my. Trägerdicke 30 zu 20 my) Liegt die Eignung in der Schichtdicke? Ich habe meine Geräte, soweit sie für Wickelbetrieb vorgesehen sind, auf PEM468 eingemessen, und finde das beim dicken Band der Klang im unteren Bereich voller ist als mit Langspielband. Wobei ich diesen Vergleich nur bei 19,05 cm/s gemacht habe, bei 38,1 cm/s verwende ich ausschließlich Standardband und natürlich die Einmessung nicht auf LP abgestimmt ist.


Fragen über Fragen, und keine Ende in Sicht.


Frank ( darklab )
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
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