19.06.2011, 21:48
Lieber t20, ich habe da eine Idee.
Dir geht es hauptsächlich darum, die maximale Aussteuerbarkeit des Bandmaterials zu ermitteln. Soll es keine Messung, sondern eine brauchbare Abschätzung sein, geht das auch mit Laienkenntnissen und Mitteln.
Hier gibt es Pegeltonband 185 nWb/m 1000 Hz 19 cm/s:
http://marktplatz.magnetofon.de/index.ph...602.0.html
Damit hast Du einen Bezug. Nun nimmst Du das zu prüfende Band mit einem Sinuston auf, 333 oder 1000 Hz bieten sich an. Nicht ohne Grund wird bei Bandmaterial 3 % Klirrfaktor als Kriterium genommen. Ab da hört man das Klirren langsam, ist aber noch nicht wirklich störend. Der reine Sinuston klingt dann etwas unsauber.
Genau den Effekt kannst Du ausnutzen. Steuere beim Tonbandgerät soweit aus, bis es unsauber klingt. Ich gehe davon aus, Du hast ein Tonbandgerät mit Hinterbandkontrolle. Ab leichtes Klirren kannst Du nicht viel weiter aussteuern. Über Band bleibt der Pegel annähernd gleich und Klirr nimmt rapide zu. Je nach Gehör sollten es etwa 3 dB von Klirren fängt an bis Bandsättigung sein.
Jetzt wird der Pegel der Eigenaufnahme mit dem Pegeltonband verglichen, fertig.
Bei einigen Geräten wie Teac X2000 ist die Aussteuerungsanzeige abhängig vom Outputregler. Bei Eigenaufnahme mit beginnendem Klirr stellst Du den Outputregler so ein, daß das Instrument Maximum anzeigt. Dann spielst Du das Pegeltonband ab, das Instrument sollte einen deutlich niedrigeren Wert anzeigen. Die Differenz ist der Wert in dB, wie hoch man das Band tatsächlich aussteuern kann.
Anmerkung!
Bei Musikmaterial mit vielen Höhen ist die Bandsättigung viel schneller erreicht, hat technische Hintergründe. Deshalb wird der Frequenzgang eines Tonbandgeräts häufig bei -20 dB ermittelt, Sättigungseffekte noch nicht vorhanden.
Andreas, DL2JAS
Dir geht es hauptsächlich darum, die maximale Aussteuerbarkeit des Bandmaterials zu ermitteln. Soll es keine Messung, sondern eine brauchbare Abschätzung sein, geht das auch mit Laienkenntnissen und Mitteln.
Hier gibt es Pegeltonband 185 nWb/m 1000 Hz 19 cm/s:
http://marktplatz.magnetofon.de/index.ph...602.0.html
Damit hast Du einen Bezug. Nun nimmst Du das zu prüfende Band mit einem Sinuston auf, 333 oder 1000 Hz bieten sich an. Nicht ohne Grund wird bei Bandmaterial 3 % Klirrfaktor als Kriterium genommen. Ab da hört man das Klirren langsam, ist aber noch nicht wirklich störend. Der reine Sinuston klingt dann etwas unsauber.
Genau den Effekt kannst Du ausnutzen. Steuere beim Tonbandgerät soweit aus, bis es unsauber klingt. Ich gehe davon aus, Du hast ein Tonbandgerät mit Hinterbandkontrolle. Ab leichtes Klirren kannst Du nicht viel weiter aussteuern. Über Band bleibt der Pegel annähernd gleich und Klirr nimmt rapide zu. Je nach Gehör sollten es etwa 3 dB von Klirren fängt an bis Bandsättigung sein.
Jetzt wird der Pegel der Eigenaufnahme mit dem Pegeltonband verglichen, fertig.
Bei einigen Geräten wie Teac X2000 ist die Aussteuerungsanzeige abhängig vom Outputregler. Bei Eigenaufnahme mit beginnendem Klirr stellst Du den Outputregler so ein, daß das Instrument Maximum anzeigt. Dann spielst Du das Pegeltonband ab, das Instrument sollte einen deutlich niedrigeren Wert anzeigen. Die Differenz ist der Wert in dB, wie hoch man das Band tatsächlich aussteuern kann.
Anmerkung!
Bei Musikmaterial mit vielen Höhen ist die Bandsättigung viel schneller erreicht, hat technische Hintergründe. Deshalb wird der Frequenzgang eines Tonbandgeräts häufig bei -20 dB ermittelt, Sättigungseffekte noch nicht vorhanden.
Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
