Wie wurden Bänder kopiert?
#2
Sicherlich ist diese Art nicht die geeignete, Bänder für Kaufzwecke zu kopieren aber ich kann mich noch an einen Beitrag in einer Blindenzeitschrift erinnern, der zur DDR-Zeit erschienen ist. Es wurde dort berichtet, wie die Hörbücher für die damalige "Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig" hergestellt wurden. Zuerst wird das Buch von einem guten Sprecher (oder wenn es ein Hörspiel sein sollte, von Schauspielern) auf ein Masterband gesprochen. Dieses Band wurde mit einer schnell laufenden Vollspurmaschine aufgenommen. Nach dem Schnitt wurde dann eine Kopie in Halbspur Mono gezogen und auf ein "Masterband" für die Kopieranlage gespielt. Die Kopieranlage bestand aus eben einer Maschine, die dieses Master abgespielt hat. Zehn "Sklaven" liefen dann mit und kopierten das Band (beide Spuren zugleich) auf die Bänder, die dann für den Verleih bereit gestellt wurden. Sicherlich waren für den genannten Zweck nicht so viele Kopien erforderlich, wie für Kaufbänder. Auch weiß ich nicht mehr genau, ob das Kopieren in normaler Geschwindigkeit erfolgte oder in mehrfach erhöhter. Es war ja nicht gerade HiFi erforderlich, denn es ging ja hier nur um Sprachaufnahmen. Diese Ausleihbänder liefen auf 9,53 cm/s.
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[Kein Betreff] - von highlander - 10.11.2004, 14:27
[Kein Betreff] - von snzgl - 10.11.2004, 16:10
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