24.03.2011, 23:45
Hallo zusammen,
heute hab' ich eigentlich gar nicht viel gemacht, nur die beiden Kondensatoren am Oszillator (C76 und 77) erneuert. Spannungsabfall des HF-Stroms an dem 10 Ohm Widerstand in der Sprechkopfleitung gemessen und eigentliche keine Verbesserung festgestellt (immer noch nicht schön symmetrisch, jede 2te Halbwelle etwas kleiner).
Dann hab ich noch ein bißchen am Abgleichkern hin und hergedreht in der diffusen Hoffnung den Verlauf damit etwas symmetrischer hinzubekommen. Die Oszillatorfrequenz ließ sich verstellen zwischen 123 und 128 kHz, die Signalform blieb davon völlig ungerührt.
Dann hab ich noch am Kern der HF Ankoppelspule rumgespielt. Das soll man auf Maximum Kopftstrom einstellen. Sehr wirkungsvoll ist die Kernverstellung nicht, aber so eine Art ganz flaches Maximum konnte ich finden.
Dann hab ich mit kurzgeschlossener HF (die zwei Gitter der ECC81 miteinander verbunden) die Höhenanhebung der NF gemessen nach der Methode in der Einstellvorschrift (Spannungsabfall am 10Ohm in der SK-Leitung).
Ergebnis: Wie es sein soll. Der 10kHz-Pegel ist schon in der Minimalstellung von des Potis (20) 5 dB höher als der 1 kHz Pegel. In der Max-Stellung sind's dann 16,5 dB Überhöhung. An der Ecke brauch ich also nicht mehr weitersuchen.
Miene Messung weiter oben wo ich abgeleitet habe, daß die Höhen schon um 3 dB zu wenig im Sprechkopfkreis ankommen, war also Quatsch.
Und dann hab ich schließlich ein bißchen Musik aufgenommen - und - wo ist mein Problem hinverschwunden: plötzlich hört sich gar nicht mehr so schlecht an.
Wenn jetzt die Pegelschwankungen nicht wären, wär ich beinah in der Nähe des Ziels.
Elektrisch glaub ich stimmt jetzt alles so ziemlich - auch wenn ich nicht genau weiß warum. Wahrscheinlich hat sich das Magnetophon nur meinem übermächtigen Fürsorgedruck ergeben.
Grüße
Peter
PS: Vergessen zu erwähnen: die beiden ausgetauschten Kondensatoren waren wohl wirklich nicht mehr ganz taufrisch. Die Kapazitätsmessung zeigt gute 30 nF (Sollwert 5 nF) und die Widerstandsmessung mit dem Röhrenvoltmeter zeigt nur ca. 50 MOhm an.
heute hab' ich eigentlich gar nicht viel gemacht, nur die beiden Kondensatoren am Oszillator (C76 und 77) erneuert. Spannungsabfall des HF-Stroms an dem 10 Ohm Widerstand in der Sprechkopfleitung gemessen und eigentliche keine Verbesserung festgestellt (immer noch nicht schön symmetrisch, jede 2te Halbwelle etwas kleiner).
Dann hab ich noch ein bißchen am Abgleichkern hin und hergedreht in der diffusen Hoffnung den Verlauf damit etwas symmetrischer hinzubekommen. Die Oszillatorfrequenz ließ sich verstellen zwischen 123 und 128 kHz, die Signalform blieb davon völlig ungerührt.
Dann hab ich noch am Kern der HF Ankoppelspule rumgespielt. Das soll man auf Maximum Kopftstrom einstellen. Sehr wirkungsvoll ist die Kernverstellung nicht, aber so eine Art ganz flaches Maximum konnte ich finden.
Dann hab ich mit kurzgeschlossener HF (die zwei Gitter der ECC81 miteinander verbunden) die Höhenanhebung der NF gemessen nach der Methode in der Einstellvorschrift (Spannungsabfall am 10Ohm in der SK-Leitung).
Ergebnis: Wie es sein soll. Der 10kHz-Pegel ist schon in der Minimalstellung von des Potis (20) 5 dB höher als der 1 kHz Pegel. In der Max-Stellung sind's dann 16,5 dB Überhöhung. An der Ecke brauch ich also nicht mehr weitersuchen.
Miene Messung weiter oben wo ich abgeleitet habe, daß die Höhen schon um 3 dB zu wenig im Sprechkopfkreis ankommen, war also Quatsch.
Und dann hab ich schließlich ein bißchen Musik aufgenommen - und - wo ist mein Problem hinverschwunden: plötzlich hört sich gar nicht mehr so schlecht an.
Wenn jetzt die Pegelschwankungen nicht wären, wär ich beinah in der Nähe des Ziels.
Elektrisch glaub ich stimmt jetzt alles so ziemlich - auch wenn ich nicht genau weiß warum. Wahrscheinlich hat sich das Magnetophon nur meinem übermächtigen Fürsorgedruck ergeben.
Grüße
Peter
PS: Vergessen zu erwähnen: die beiden ausgetauschten Kondensatoren waren wohl wirklich nicht mehr ganz taufrisch. Die Kapazitätsmessung zeigt gute 30 nF (Sollwert 5 nF) und die Widerstandsmessung mit dem Röhrenvoltmeter zeigt nur ca. 50 MOhm an.
