Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
Hallo Gemeinde,
eine alleinstehende Bekannte möchte ihre Platten auf CDR brennen und hat mich gefragt, was ich davon halte:
http://www.biber.de/artikelansicht-0-%20...300-2.html
Klar, das Gerät ist relativ teuer, aber die Gute hat keinen PC und ist hifi-technisch nicht fit. Da wäre ein Standalonegerät genau das Richtige, wenn es denn funktioniert. Vielleicht kennt es jemand. Was haltet Ihr davon?
Danke und Gruß
Heinz
Beiträge: 866
Themen: 1
Registriert seit: Apr 2004
Hallo Heinz,
ich kenne das Gerät nicht, aber ich würde auf jeden Fall nachfragen, welche Rohlinge der Brenner brennt.
Es könnte nämlich sein, dass der nur spezielle Audio Rohlinge brennen kann. Die Auswahl an diesen Rohlingen, die immer etwas teurer waren, damals wegen Gema Gebühren, wird schlechter, man bekommt sie nicht mehr so häufig angeboten.
Der gebrannte Audio Rohling ist wie eine im PC gebrannte CD-R ebenfalls auf normalen CD Playern abspielbar.
Band ab - Band läuft,
Rainer
Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
Hallo Rainer,
danke für den Hinweis, aber auf diese Möglichkeit habe ich meine Bekannte bereits hingewiesen. Ich halte es sogar für wahrscheinlich, da ja ausschließlich Musik kopiert wird. Das wäre aber nicht entscheidend, da nur eine begrenzte Anzahl von Platten überspielt werden sollen.
Gruß
Heinz
Beiträge: 1150
Themen: 64
Registriert seit: Nov 2008
"LP2CD stellt eine Audio-CD her, es ist nicht möglich, eine CD mit MP3-Songs zu brennen. Das Handbuch behauptet zwar, das Gerät bestehe auf speziellen Audio-CD-Rs, doch das scheint in der Praxis nicht so zu sein."
http://www.focus.de/digital/multimedia/i...79039.html
Der Preis scheint mir etwas hoch, aber ich muss es ja nicht kaufen...
Beiträge: 19209
Themen: 977
Registriert seit: Apr 2004
Zitat:heinz postete
Das wäre aber nicht entscheidend, da nur eine begrenzte Anzahl von Platten überspielt werden sollen.
Gibt's denn nicht die Möglichkeit, daß Deine Bekannte ihre Platten jemandem zur Digitalisierung überlässt? 400 € sind ja ein Batzen Geld.
Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
Es ist die Zahl 20 erwähnt worden, und da habe ich mich angeboten.
Meine Bekannte hat aber eine große Plattensammlung, und so ist nicht gesagt, daß es bei 20 bleiben muß.
Ich gehe aber davon aus, daß über Line out die LP2CD an die Stereoanlage angeschlossen werden kann und somit den altersschwachen CD Spieler und den noch altersschwächeren Dual 1226 ersetzen kann. Alles Sachen, die in die Überlegung miteinfließen.
Gruß
Heinz
Hallo Heinz,
einen"altersschwachen" DUAL 1226 kann man aber wieder so hinbekommen, dass dieser einwandfrei zur Digitalisierung verwendbar ist (ich selbst digitalisere ausschließlich mit eben diesem Dreher!). Einen ordentlichen Entzerrvorverstärker dahinter und an eine gute Soundkarte anschließen. So hat man mehr Möglichkeiten, das digitalisierte Signal eventuell doch noch weiterzubearbeiten. Für mich käme eine solche "All-in-one-Lösung" überhaupt nicht in Frage, zu teuer und es scheint so ja auch nur das Signal der Schallplatte mit sämtlichen Rumpel-, Knacks- und Knistergeräuschen auf die CD gespielt zu werden? Wer steuert das aus, etwa eine Automatik? :oah:
Gruß Jens
Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
Hallo Jens,
es ist alles richtig, was Du schreibst, aber man muß bedenken, daß es um meine Bekannte geht, nicht um mich. Sie hat nun mal keinen PC und hat auch nie einen gehabt. Musikerin eben. Ich habe vor, ihr für ihre restlichen Platten einen gut gewarteten 1219 aus meiner Dualsammlung zu überlassen, aber zuerst geht es um die Platten, die sie gerne auf CDR gebrannt hätte.
Den bisher eingegangenen Links habe ich entnommen, daß die LP2CD manuell ausgesteuert wird. Überhaupt weist das Gerät in paar Features auf, die zeigen, daß den Machern an einem möglichst guten Ergebnis gelegen ist.
Über Entrumpler/ Entknackser/ Entknisterer kann man trefflich streiten. Ich verwende sie nicht. Aber ich verwende einen Vorverstärker zum Ansteuern des PCs, und da mache ich manchmal ( besonders bei Zusammenstellungen aus mehreren Platten ) leichte Klangkorrekturen, das ist alles. Meine wenigen Versuche, Knistern und Knacksen zu minimieren, sind allesamt unbefriedigend geblieben, und seitdem lasse ich es so, wie es auf den Platten ist.
Gruß
Heinz
Hallo Heinz,
ganz sicher streite ich nicht mit Dir über die Vor- oder besser auch Nachteile des softwaremäßigen Entknistens oder der "Verschlimmbesserung" von Platten. :bier: Das mache ich auch nur dann, wenn ich eine "Lagerfeuerplatte" habe, die ohne softwarebasierte Bearbeitung nun wirklich nicht mehr anhörbar ist.
Gruß Jens
Beiträge: 2425
Themen: 264
Registriert seit: Jul 2004
Auch ich würde LPs nicht mit diesem 'Ding' auf CDs brennen. Ich nehme (nahm?) dafür Audacity. Damit kann man den Pegel normalisieren und starke Knackser entfernen. Die Filtermöglichkeiten (Rauschen und Rumpeln) bedürfen einer ausgiebigen Beschäftigung. Das alles hat dazu geführt, dass ich weiterhin LPs auflege.
Nun ist es aber bei Musikern so, dass es denen nicht auf den Klang der Musik ankommt, sondern auf deren Inhalt. Ich hatte mal gelesen, dass Leonard Bernstein seine Konzerte mit einem Radiorekorder abgehört haben soll. So gesehen ist der Plattenspieler vielleicht doch das Richtige für die Dame. Ich bin mir aber nicht mehr sicher, wo ich das Gerät mal günstiger gesehen habe, 400 Euro sind nicht gerade günstig.
Gruß,
Michael/SH
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)
Beiträge: 6634
Themen: 155
Registriert seit: Mar 2006
Hallo Gemeinde,
es gibt sicher dutzende Möglichkeiten, Vinyl günstiger/besser/individueller auf CD zu brennen als mit diesem
ION-"Dingenskirchen"... Heinz weis das aber es nutzt hier alles wenig:
die Dame hat nun mal keinen PC, will keinen und sucht ein "easy-to-use" Gerät für diese Aufgabe. ION scheint momentan d. einzige
"Hersteller" zu sein, der so etwas anbietet. Das Gerät wird zwar
auch noch über Numark vertrieben, das ist aber die gleiche Kiste.
Die Preise sind nach meiner Info auch überall identisch (Conrad
führt das Teil auch im Prog.) Ich meine lediglich eine Versandquelle
im web gefunden zu haben, wo der Preis bei 364 Euro lag... ...habe
es mir aber nicht gespeichert. Die "Preis-Fuchs-Suchmaschinen"
würden es aber an den Tag bringen, wenn man sie bemüht...
Vielleicht ist es allerdings klüger, noch ein paar Monate zu warten - auf diesem Preisniveau wird dieses Gerät sicher nicht stehen
bleiben.
Gruss
Peter
PS: ...bei Conrad kann man sich das Datenblatt und die BDA
zu dem Teil herunterladen. Vielleicht gibt es darin Hinweise zu
den zu verwendenden Rohlingen. Rainers Hinweis ist schliesslich
nicht von der Hand zu weisen auch wenn ich bis dato keine Probleme
hatte, die Audio-Rohlinge zu bekommen. Teurer sind sie allemal, das
ist richtig.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
Beiträge: 553
Themen: 97
Registriert seit: Dec 2008
Zitat:PeZett postete
Hallo Gemeinde,
Vielleicht ist es allerdings klüger, noch ein paar Monate zu warten - auf diesem Preisniveau wird dieses Gerät sicher nicht stehen
bleiben.
Gruss
Peter
Mahlzeit,
ich denke nicht das sich viel am Preis tut. Ich glaube es war vor einem Jahr, als ich mich auf Anfragen eines Bekannten mal mit diesem Teil auseinandergesetzt habe. Der Preis lag damals bei 399 Euronen...
Es ist doch wie immer mit solchen Geräten, entweder man braucht es und kauft es (und schaut danach nieniemehr nach aktuellen Preisen) oder man braucht es nicht und lässt es sein.
Sonnige Grüße
der tommy.
Was ich suche: Kopfträger der Technichs RS-1500/1506US sowie Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-77 und GX75/95
Mal abgesehen davon, daß ich mir sowas niemals kaufen würde, habe ich eine gefestigte Meinung zu der "Marke" Ion und zu deren Geräten, die so heißen wie "ditunddat2irgendwat".
Nämlich die das sowas Neumüll ist.
Beweisen kann ich den Grund dieser Präpositionierung jederzeit mittels eines "dia2pc" von Ion - ein Dia-Digitalisierer der nach ähnlicher Philosophie wie bei dem Plattenschredder aus analogen Diapositiven hochwertige, sogar mit einer hohen Farbtiefe ausstaffierte Digitaldateien auf DAU-Art mit einem Klick machen soll - das aber nicht schafft, sondern allerhöchstens einen bunten, stichigen, falsch belichteten Foto-Mumpf liefert, der vielleicht mal für das schnelle, anspruchslose, Webbildchen in Kleinformat reicht, aber niemals für den auch nur mittelmäßig anspruchsvollen Diabesitzer der diese schlicht digital sichern möchte.
Ob man sich da mit einer Empfehlung oder Gutsagung zu diesem Plattenschaber nicht besser zurückhalten sollte, wenn der Anspruch auch da so weit verfehlt werden würde wie bei dem markengleichen Dia-Vermatscher, kann ich nur anregen und würde ich so tun.
Den richtigen (jeweils den individuell richtigen) Weg Schallplatten zu digitalisieren kennt hier eh so gut wie jeder, vermute ich.
Meiner besteht aus:
einem PC mit einer guten Multimedia-Ausrüstung (vernünftige Wandler der Soundkarte sowie Bus-Priorität ohne Breaks und Signaleinstrahlung sind das A und O)
aus einem meiner Schallplattenspieler (DUAL von ziemlich alt bis noch recht neuzeitlich), aus einem geeigneten Tonabnehmer-System (Ortofon, DUAL, Shure)
aus einem selber entwickelten und gebauten Entzerrer-Vorverstäker mit in allen drei Filter-Eckfrequenzen weitgehend wahlfrei (im sinnvollen Bereich) schaltbarer Kennlinie inclusive nachgeschaltetem aktiven analogen, nicht-pc-basierten Rauschminderer (integrierter ASP mit stufenlosem Schwellwert-Einsteller) gegen Nadelrauschen, Sub- und Rumpelfiltern hoher Steilheit und speziell für Soundkarten gedachten Klinkenausgang
einer als gut bekannten Audiostudio-Software samt diverser Zusatzmodule und Plugins (alles von Steinberg).
Gut das letzte Kapitel hilft nicht in der Sache, interessiert aber vielleicht doch den einen oder anderen Leser ganz allgemein.
Beiträge: 1116
Themen: 111
Registriert seit: Jul 2004
Hallo Heinz,
wenn ich bedenke welche Fibrationen ein CD-Laufwerk verursachen kann, hätte ich an dieser Methode so meine Zweifel. Lieber wäre mir ein gebrauchter Plattenspieler und einen Audio-CD-Brenner als Einzelkomponente.
Grüße, Thomas!
Beiträge: 156
Themen: 33
Registriert seit: Apr 2004
Hallo,
ein Kumpel von mir hat so ein Teil. Es erfüllt seinen Zweck, nicht mehr und nicht weniger.
Vibrationen beim Digitalisieren entstehen nicht, da die LP nicht „on the Fly“ gebrannt wird, sondern die Daten erst im Speicher des Plattenspielers abgelegt werden. Anschließend kann der Inhalt des Speichers auf eine CD gebrannt werden. Gleichzeitig werden hierbei auch die einzelnen Tracks direkt geschnitten.
Also wer keinen PC hat, kann das Ding durchaus verwenden.
Gruß
Manfred (Bandsalat)
-----------------------------------------------------
Philips N4520, Uher Variocord 263, Akai 600DB, Akai GX 210D, Akai 230D, Philips 4416, Uher Report 4400 Stereo
Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
Da ist vorgesorgt: die Daten werden zuerst eingelesen und zwischengespeichert, können editiert oder auf einen PC ausgelesen werden, und erst wenn alles ok ist, wird der Brennvorgang gestartet. Laufwerksvibrationen sind somit ausgeschlossen.
Zur Erinnerung: User soll eine Dame mittleren Alters sein, die sich mit PC und HiFi nicht auskennt. Man soll auch nicht glauben, daß jemand, der einen Cassettenrecorder bedienen kann, automatisch auch einen Audio CD Recorder beherrscht. Das ist ungleich komplizierter.
Ich merke schon, der Trend geht hin zur Ablehnung. Ich würde mir die LP2CD auch nicht kaufen, aber vielleicht ist es für meine Bekannte nicht die schlechteste Lösung. Mal sehen, wenn es bei 20 LPs bleibt, dann mache ich es am PC.
Danke für Eure Meinungen
sagt
Heinz
Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
Danke, Manfred, da haben wir zur gleichen Zeit das gleiche geschrieben.....
Beiträge: 1417
Themen: 43
Registriert seit: Nov 2004
01.03.2011, 09:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.02.2023, 10:17 von user-332.)
Zitat:heinz postete
[...]
Mal sehen, wenn es bei 20 LPs bleibt, dann mache ich es am PC.
[...]
...wenn nicht mehr als 10 dazukommen, mache ich Dir die arbeitsteilig mit meinem ollen TripleDat (CreamWare) und dem frisch konfektionierten SUPRA von MichaelB.s Gnaden....
Pit
©DK1TCP
Hallo Heinz,
also mal ehrlich für 399 Ocken gegenüber 20 LP's. Dann schick her die Scheiben und ich mach's für die Hälfte.
Man müßte auch mal überlegen, ob man nicht sogar mit einem gewerblichen Überspielservice preiswerter und besser führe. Von Amateuren die das mit viel Spaß an der Freude noch preiswerter machen, man ganz zu schweigen.
Unter gewerblichen Überspielservice sind hier zwei User vertreten und einer aus Spass an der Freude. ;-)
Oder hab ich was überlesen.
Wer hat denn an sowas Spaß? *zunge raus streck*
Nee im Ernst, mit der richtigen Ausrüstung kann man da schon was erreichen.
Beiträge: 1176
Themen: 113
Registriert seit: Apr 2004
So, es ist entschieden: die LP2CD wird nicht gekauft. Danke fürs Mitmachen!
Es werden nicht so viele LPs, und die mache ich am PC. Danke Pit für das Angebot; kann durchaus sein, dass ich Dein Angebot annehme. Dann kriegst Du Pop & Weltmusik, und ich überspiele die Klassik. Oder so ähnlich. Mein Supra liegt noch immer unerledigt in der Schachtel. Jawohl, ich schäme mich dafür.
Meine Bekannte will nur ihre wertvollsten Platten überspielen, wo sie z.T. selber mitspielt. Ihre Befürchtung war, dass sie eines Tages keine Platten mehr abspielen kann, weil es keine Plattenspieler und keine Nadeln mehr gibt. Ich habe ihr versichert, dass sie ganz bestimmt ihre Platten länger wird spielen können als die CDRs, die sie nun bald bekommt. Da sehe ich in diesem Jahrhundert keine Gefahr.
Danke und einen schönen Gruß
von Heinz und Martha, die wie ich 1972 im Burgenland ihr Abitur gemacht hat und wie ich vor vielen Jahren in Bayern gestrandet ist. Zufälle gibt's.....
|