Frage zum Prinzip: Glatte oder angerauhte Tonwellen?
#4
Zitat:PhonoMax postete hier im Posting 034
Jetzt aber war die Frage, wie bekomme ich die Wellen mattiert, ohne irgendeinen halbscharigen Sandstrahler beauftragen zu müssen, der vielleicht eher mit Lokomotiven und Gussteilen entsprechender Größe, nicht aber mit hochempfindlichen Miniaturwellen Erfahrung hat. Nun, selbst war der Mann, --- und das ohne Sand. Ich entnahm dem Gerät die Welle rechts mit der gebotenen Vorsicht, spannte sie zwischen den Lagerstellen spitzfingerig (die Aufregung sitzt mir noch heute in den Gliedern) in eine Halterung und senkte die Welle für -soweit erinnerlich- 10 bis 15 Sekunden in einen Porzellaneierbecher mit Salzsäure. Danach reinigte ich die Welle sorgfältigst, ohne die Lagerbereiche vom Sinterlageröl zu befreien, brachte die Welle zurück ins Gerät setzte die Schwungmasse auf, fixierte diese, und 'Ruhe' war.
Leider vefiel ich damals auf die unüberlegte Schnapsidee, auch die linke Welle nach diesem Verfahren zu 'mattieren', es hatte ja schon einmal so gut geklappt... Als meine Vorrichtung die Welle wieder aus der Säure hob, wurde mir klar, dass das wohl ein Fehlgriff gewesen sein könnte. Die Folgen waren zwar kaum hörbar, dennoch war der Gleichlauf wieder etwas schlechter geworden.
Für Dummheiten muss man eben bezahlen.
Es ist evtl. lohnend den Thread zumindest zu überfliegen.

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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[Kein Betreff] - von gogosch - 21.10.2010, 11:30
[Kein Betreff] - von Frank - 21.10.2010, 12:34
[Kein Betreff] - von niels - 21.10.2010, 14:54

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