12.09.2011, 00:57
Nur der Tonkopf? Du hattest geschrieben, dass das Gerät auch nicht richtig löscht. Dies war dann wohl ein Irrtum, denn der Löschkopf war wohl nicht verstellt.
Bei Deiner Testaufnahme hast Du vielleicht nicht gemerkt, dass der Tonkopf bereits die Gegenspur wiedergegeben hat und dachtest, es würde sich hierbei um Reste der eigentlich "richtigen" Vorwärtsspur handeln, die womöglich nicht gelöscht wurden. Obwohl eine Verwechslung eigentlich ausgeschlossen ist, denn die Gegenspur wäre rückwärts zu hören gewesen und spätestens ab diesem Zeitpunkt hätte man ja sofort merken müssen, dass der Tonkopf völlig verstellt ist, wenn bei einem Halbspurgerät plötzlich die Aufnahmen rückwärts abgespielt werden. Da hätte man besser hinhören müssen!
Auch wenn man keine Probeaufnamen gemacht hätte, wären bei einem voll bespielten Band immer 2 Aufnahmen gleichzeitig zu hören gewesen und eigentlich schon ohne langes Rumrätseln sofort klar, dass die Spurenlage des Tonkopfes nicht mehr stimmt.
Dies alles trifft aber nur zu, wenn der Tonkopf zu tief nach unten geneigt verstellt wurde. Es wäre theoretisch auch möglich, dass er nach oben hin verstellt gewesen ist. Dann hört man von der Gegenspur nichts, die "richtige" Spur wäre dann nur etwas leiser in der Wiedergabe, das Löschen würde nach wie vor einwandfrei funktionieren und Aufnahmen in verminderter Lautstärke möglich. Aber dies deckt sich nicht mit der Fehlerbeschreibung im Startposting.
Sehr verwundert bin ich darüber, dass man durch den puren Reinigungsvorgang den Tonkopf verstellen kann. Das ist mir in meinem ganzen Leben noch nie ein einziges Mal passiert... aber ich verwendete stets Wattestäbchen dafür. Trotzdem scheint mir da irgendetwas im Vornherein schon nicht in Ordnung gewesen zu sein... da war die Verschraubung wohl nicht mehr so fest, wie sie sein sollte - warum auch immer. Wäre es ein Uralt-Modell aus dem Jahr 1961 gewesen mit grauem Gehäuse, wie auf dem ersten Bild in Antwort #24 zu sehen, dann hätte ich das noch mit den ggf. vom Zinkfraß befallenen Taumelplatten erklären können, aber bei einem modernen Grundig Würzburg gibt es keinen Zinkfraß und somit scheidet diese Ursache für lockere Tonkopfbefestigung ebenfalls aus.
Mein Vorschreiber Thomas hat in Antwort #18 völlig Recht - die kurze Schraube muß unten rechts rein, damit das Laufwerksblech der Andruckrolle nicht von der Schraube blockiert wird, sobald man den "START"-Knopf drückt. Die Taste selber wird nicht direkt, sondern nur indirekt von einer irrtümlich falsch eingebauten Schraube blockiert und die Aufnahmetaste höchstens wiederum indirekt von der START-Taste, wenn überhaupt. Im Übrigen befindet sich der Aufnameknopf auch rechts, nicht links. Also mir scheint, dass hier auch nicht immer klar ist, wo links und wo rechts ist, wenn ich mir den Threadverlauf so ansehe.
"Unter den Zeigerinstrumenten" befinden sich weder Automatic-, noch sonstige Tasten. Das schwarze Schild mit silbernem "Automatic"-Schriftzug unter dem magischen Band EM 84 auf den entsprechenden TK-19-Modellen ist, wie gesagt, nur ein Schild, aber keine Taste, auch wenn man vielleicht glaubt, es wäre eine Taste, wenn man das Gerät nur von Bildern aus dem Internet kennt, aber noch nie in echt gesehen hat.
Mit "Trick"-Tasten lassen sich keine Spuren einstellen, schon gar nicht "Vollspur".
Nun ja, ist ja alles schon längst erledigt, aber die Beiträge im Forum sind ja trotzdem bis in alle Ewigkeit ergoogelbar und deshalb habe ich jetzt nachträglich meinen Senf dazu gegeben. Viel Spaß weiterhin mit dem Grundig Würzburg.
Auch wenn im Titel dieses Threads leider fälschlicherweise vom "TK 19" die Rede ist...
Bei Deiner Testaufnahme hast Du vielleicht nicht gemerkt, dass der Tonkopf bereits die Gegenspur wiedergegeben hat und dachtest, es würde sich hierbei um Reste der eigentlich "richtigen" Vorwärtsspur handeln, die womöglich nicht gelöscht wurden. Obwohl eine Verwechslung eigentlich ausgeschlossen ist, denn die Gegenspur wäre rückwärts zu hören gewesen und spätestens ab diesem Zeitpunkt hätte man ja sofort merken müssen, dass der Tonkopf völlig verstellt ist, wenn bei einem Halbspurgerät plötzlich die Aufnahmen rückwärts abgespielt werden. Da hätte man besser hinhören müssen!

Auch wenn man keine Probeaufnamen gemacht hätte, wären bei einem voll bespielten Band immer 2 Aufnahmen gleichzeitig zu hören gewesen und eigentlich schon ohne langes Rumrätseln sofort klar, dass die Spurenlage des Tonkopfes nicht mehr stimmt.

Dies alles trifft aber nur zu, wenn der Tonkopf zu tief nach unten geneigt verstellt wurde. Es wäre theoretisch auch möglich, dass er nach oben hin verstellt gewesen ist. Dann hört man von der Gegenspur nichts, die "richtige" Spur wäre dann nur etwas leiser in der Wiedergabe, das Löschen würde nach wie vor einwandfrei funktionieren und Aufnahmen in verminderter Lautstärke möglich. Aber dies deckt sich nicht mit der Fehlerbeschreibung im Startposting.
Sehr verwundert bin ich darüber, dass man durch den puren Reinigungsvorgang den Tonkopf verstellen kann. Das ist mir in meinem ganzen Leben noch nie ein einziges Mal passiert... aber ich verwendete stets Wattestäbchen dafür. Trotzdem scheint mir da irgendetwas im Vornherein schon nicht in Ordnung gewesen zu sein... da war die Verschraubung wohl nicht mehr so fest, wie sie sein sollte - warum auch immer. Wäre es ein Uralt-Modell aus dem Jahr 1961 gewesen mit grauem Gehäuse, wie auf dem ersten Bild in Antwort #24 zu sehen, dann hätte ich das noch mit den ggf. vom Zinkfraß befallenen Taumelplatten erklären können, aber bei einem modernen Grundig Würzburg gibt es keinen Zinkfraß und somit scheidet diese Ursache für lockere Tonkopfbefestigung ebenfalls aus.
Mein Vorschreiber Thomas hat in Antwort #18 völlig Recht - die kurze Schraube muß unten rechts rein, damit das Laufwerksblech der Andruckrolle nicht von der Schraube blockiert wird, sobald man den "START"-Knopf drückt. Die Taste selber wird nicht direkt, sondern nur indirekt von einer irrtümlich falsch eingebauten Schraube blockiert und die Aufnahmetaste höchstens wiederum indirekt von der START-Taste, wenn überhaupt. Im Übrigen befindet sich der Aufnameknopf auch rechts, nicht links. Also mir scheint, dass hier auch nicht immer klar ist, wo links und wo rechts ist, wenn ich mir den Threadverlauf so ansehe.
"Unter den Zeigerinstrumenten" befinden sich weder Automatic-, noch sonstige Tasten. Das schwarze Schild mit silbernem "Automatic"-Schriftzug unter dem magischen Band EM 84 auf den entsprechenden TK-19-Modellen ist, wie gesagt, nur ein Schild, aber keine Taste, auch wenn man vielleicht glaubt, es wäre eine Taste, wenn man das Gerät nur von Bildern aus dem Internet kennt, aber noch nie in echt gesehen hat.
Mit "Trick"-Tasten lassen sich keine Spuren einstellen, schon gar nicht "Vollspur".

Nun ja, ist ja alles schon längst erledigt, aber die Beiträge im Forum sind ja trotzdem bis in alle Ewigkeit ergoogelbar und deshalb habe ich jetzt nachträglich meinen Senf dazu gegeben. Viel Spaß weiterhin mit dem Grundig Würzburg.
Auch wenn im Titel dieses Threads leider fälschlicherweise vom "TK 19" die Rede ist...
