09.11.2004, 22:14
Zitat:PhonoMax posteteNun lieber Hans-Joachim, es gibt im Amateurbereich bei den Ostgeräten viele gewichtsabhängige Kupplungen. Beim BG19 und den KB100 I + II ist die Aufwickelkupplung gewichtsabhängig. Beim KB100 hingegen noch nicht! Bei allen BG20 bis Typ 6 arbeiten beide Kupplungen gewichtsabhängig. Auch bei den TONMEISTER und MTG-geräten sind beide Kupplungen als gewichtsabhängige Kupplungen ausgelegt - allerdings ist die Arbeitsweise der Kupplungen bei diesen Maschinen abhängig von der gewählten Betriebsart.
.... denn du beschreibst die gewichtsabhängige Rutschkupplung ("wird das Drehmoment nicht mehr durch das Gewicht der Spule, sondern ... geregelt"). Mir ist kein Einmotorer außer dem Ihle-PhonoRex untergekommen, der eine gewichtsabhängige Rutschkupplung besessen hätte. Alle Geräte, die ich sah, hatten zumindest auf der Aufwickelseite eine durch Schrauben- oder Tellerfedern fix vorgespannte, gewichtsunabhängige Rutschkupplung, wie sie auch das Uher Report besitzt.....
Hans-Joachim
Selbstverständlich hat auch mein "Lieblingstier" MT118 eine gewichtsabhängige Aufwickelkupplung, genau wie die schmalbrüstige MT127. Die UHER´s der Universal-Reihe, also das 5000 und das Lehrgerät waren auch mit gewichtsabhängigen Auf- und Abwickelkupplungen ausgestattet. Also nach meinem Empfinden ist oder besser war diese Technologie seinerzeit recht weit verbreitet - zumindest bei Ostgeräten. Wobei, wenn ich es mir recht betrachte, waren das mehr oder minder aufwendige und zumeist auch kompliziert einzubauende und zu justierende Baugruppen. Die komplexität und Wirkungsweise der einzelnen Modell zu beschreiben bräuchte es einen eigenen Thread - ist vielleicht gar nicht mal so abwegig
