04.08.2010, 20:16
Hallo Bert,
Anfang der 50-iger Jahre hatte RIM 3 "Tonband-Geräte zum Selbstbau" im Progamm: Melodie I, II, und III.
Das Melodie I besaß die Bandgeschwindigkeit 38 cm/sec oder wahlweise 19 cm/sec und 38 cm/sec. Es hatte 3 Köpfe, und es ist nicht auszuschließen, daß sich professionelle Nutzer mit kleinem Budget ein solches Gerät modifiziert haben. Melodie II war leicht abgespeckt, Melodie III "das Gerät für alle Zwecke" sprich, für Amateure.
In der Folge kam dann die Rimavox in den Handel, m.W. bis Rimavox D: das wird so den kleinen Grundigs entsprochen haben. Von Professionalität keine Spur. Und das Rimavox 55 war dann wirklich nur ein ganz kleines (Spulengröße 13 oder 15 cm?) Gerätchen ohne höhere technische und musikalische Ansprüche. Heinz Richter hat in seinem Buch "Tonbandtechnik für Alle" das Laufwerk des Rimavox 55 als Basis für ein Selbstbautonbandgerät verwendet.
Noch ein wenig zu RIM:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Rim.htm
Übrigens dürfte der damals nicht selten anzutreffende, später von Uher als "Omega-Antrieb" bezeichnete, direkte Antrieb des Bandes nicht zuletzt eine Maßnahme gewesen sein, um den Patentschutz von AEG, der ja wohl in Deutschland noch bestand (während er im Ausland als Kriegsfolge verloren war) auf den Antrieb mittels Capstan/Gummiandruckrolle zu umgehen..
Viele Grüße
Frank
Anfang der 50-iger Jahre hatte RIM 3 "Tonband-Geräte zum Selbstbau" im Progamm: Melodie I, II, und III.
Das Melodie I besaß die Bandgeschwindigkeit 38 cm/sec oder wahlweise 19 cm/sec und 38 cm/sec. Es hatte 3 Köpfe, und es ist nicht auszuschließen, daß sich professionelle Nutzer mit kleinem Budget ein solches Gerät modifiziert haben. Melodie II war leicht abgespeckt, Melodie III "das Gerät für alle Zwecke" sprich, für Amateure.
In der Folge kam dann die Rimavox in den Handel, m.W. bis Rimavox D: das wird so den kleinen Grundigs entsprochen haben. Von Professionalität keine Spur. Und das Rimavox 55 war dann wirklich nur ein ganz kleines (Spulengröße 13 oder 15 cm?) Gerätchen ohne höhere technische und musikalische Ansprüche. Heinz Richter hat in seinem Buch "Tonbandtechnik für Alle" das Laufwerk des Rimavox 55 als Basis für ein Selbstbautonbandgerät verwendet.
Noch ein wenig zu RIM:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Rim.htm
Übrigens dürfte der damals nicht selten anzutreffende, später von Uher als "Omega-Antrieb" bezeichnete, direkte Antrieb des Bandes nicht zuletzt eine Maßnahme gewesen sein, um den Patentschutz von AEG, der ja wohl in Deutschland noch bestand (während er im Ausland als Kriegsfolge verloren war) auf den Antrieb mittels Capstan/Gummiandruckrolle zu umgehen..
Viele Grüße
Frank
