12.04.2017, 05:46
Ab 1977 spätestens kam die grüne LH Super, die nach Eigenwerbung von BASF auf japanischen Decks einmessbar war, in dieser Zeit folgten dann auch die anderen Modelle so das diese nach der späteren IEC alle konform waren, während zugleich die Japaner den europäischen Markt eroberten.
Chrom(dioxyd) war sicherlich wegen dem Feinstaub in der Produktion nicht ohne, ob Eisenoxyd da weniger giftig oder gefährlich war, kann ich nur vermuten. Ebenso das der Umgang und die Verarbeitung von Eisenoxyd einfacher und damit günstiger war. In wie weit nun die Kobaltdotierung wieder mehr Aufwand kostete, kann ich ebenfalls nicht abschätzen. Aber die Japaner mußten damit zumindest keine Lizenzen von DuPont nehmen und erreichten vergleichbare Ergebnisse. Auch der Abrieb am Kopfspiegel ist geringer als bei Chromdioxyd. Warum nun BASF gegen Ende der Produktionsära auf Kobaltdotiertes Eisenoxyd ("Chromsubstitut") umstieg, kann ich mir eher mit Marketinggründen erklären, denn der Erfolg der Konkurrenz mit eben diesem Bandmaterial war sozusagen auf dem Heimspielfeld von BASF doch erdrückend, denn seit Ende 80er befand sich BASF meiner Einschätzung nach in der Defensive, was Marktanteile betraf. Auch wenn TDK bei der Belieferung an Musikcassettenherstellern an der (dafür) besseren Qualität der BASF-Chrombänder scheiterte, so war es doch umgekehrt auf dem Leercassettenmarkt, wo BASF nur noch einer von vielen war. In den Testberichten von STEREO schnitt BASF zwar immer gut ab, doch waren die Konkurrenten mit TDK und Maxell immer einen Tick besser. Das kratzte natürlich sicher an der Ehre der BASF-Entwickler und weckte den Ehrgeiz, hier paroli zu bieten.
Da ich Ende 80er aber kaum noch Cassetten kaufte (und wenn, dann eigentlich nur TDK), bekam ich das leider nicht mehr mit. Hatte BASF denn überhaupt diese neue Bandsorte aktiv beworben oder war das nur unterschwellig "Chrom"?
Chrom(dioxyd) war sicherlich wegen dem Feinstaub in der Produktion nicht ohne, ob Eisenoxyd da weniger giftig oder gefährlich war, kann ich nur vermuten. Ebenso das der Umgang und die Verarbeitung von Eisenoxyd einfacher und damit günstiger war. In wie weit nun die Kobaltdotierung wieder mehr Aufwand kostete, kann ich ebenfalls nicht abschätzen. Aber die Japaner mußten damit zumindest keine Lizenzen von DuPont nehmen und erreichten vergleichbare Ergebnisse. Auch der Abrieb am Kopfspiegel ist geringer als bei Chromdioxyd. Warum nun BASF gegen Ende der Produktionsära auf Kobaltdotiertes Eisenoxyd ("Chromsubstitut") umstieg, kann ich mir eher mit Marketinggründen erklären, denn der Erfolg der Konkurrenz mit eben diesem Bandmaterial war sozusagen auf dem Heimspielfeld von BASF doch erdrückend, denn seit Ende 80er befand sich BASF meiner Einschätzung nach in der Defensive, was Marktanteile betraf. Auch wenn TDK bei der Belieferung an Musikcassettenherstellern an der (dafür) besseren Qualität der BASF-Chrombänder scheiterte, so war es doch umgekehrt auf dem Leercassettenmarkt, wo BASF nur noch einer von vielen war. In den Testberichten von STEREO schnitt BASF zwar immer gut ab, doch waren die Konkurrenten mit TDK und Maxell immer einen Tick besser. Das kratzte natürlich sicher an der Ehre der BASF-Entwickler und weckte den Ehrgeiz, hier paroli zu bieten.
Da ich Ende 80er aber kaum noch Cassetten kaufte (und wenn, dann eigentlich nur TDK), bekam ich das leider nicht mehr mit. Hatte BASF denn überhaupt diese neue Bandsorte aktiv beworben oder war das nur unterschwellig "Chrom"?
Gruß André
