23.06.2010, 10:06
Moin, moin.
Ich kann mich noch an einen Testbericht Anfang der 80er erinnern.
Da die "normalen" Tests ja nur was aussagten, wie es ist, wenn eine neue Cassette einmal gespielt wurde, haben die mal getestet, inwieweit die Werte auch stabil bleiben.
Da sah das für die BASF Chromdioxid ganz schlecht aus. In den "normalen" Tests als Sieger und "Überflieger" gehypt, war nach 6 Durchläufen der Lack ab.
In den Höhen vorher besser, als Maxell und TDK, fiel sie dann auf Plätze von "Gurkenware" ab. Der Test wurde mit ca. 10 St. pro Sorte gemacht.
Hintergrund war, was der Anwender in der Praxis zu erwarten hat. Als Ursache wurde irgendeine mechanische Abnutzung genannt, die, um die guten Meßwerte im Neuzustand zu realisieren, in Kauf genommen wurde.
Es müßte in der Stiftung Warentest gewesen sein, bin mir aber nicht sicher. Daß ich mir das so gemerkt habe, hatte den Hintergrund, daß meine teuren BASFs (Typ II) reihenweise nach 2-3 Jahren kaputt waren. Ich habe einige damals entsorgt, weil bei denen nur noch ein Kanal abspielbar war. Das Band hatte sich im Querschnitt verformt.
Durch den Test und die Aussage über die Produktpolitik der BASF, war diese Marke dann für mich endgültig gestorben.
Ich habe natürlich auch vorher schon Typ I BASF aufgenommen, die immer noch laufen. Auch meine erste Typ II, die amerikanische Chromium Dioxide, lief vor 3 Jahren noch soweit gut (und wird´s wohl immer noch). Mir ist auch bewußt, daß man einer TP II ruhig Aufnahmen anvertrauen kann.
Aber was nutzte mir ein Hersteller, der Glücksspiele veranstaltet?
Ich habe damals schon Aufnahmen gemacht, die nicht reproduzierbar waren, wie z.B. Mitschnitte durch den DJ in einer Disco. Diese Tapes waren sozusagen unbezahlbar und werden von mir auch heute noch als "Schatz" gehütet.
Gottseidank war ich schnell umgestiegen, so daß die Verluste nicht hoch waren. Der Test brachte nur noch die Bestätigung, daß es richtig war (zu der Zeit kaufte man ja noch bewußt deutsch).
Die Tapes, die nur Zusammenschnitte von Platten enthielten, habe ich dann auf TDK neu aufgenommen. Mein heiligstes und wohl auch meistgenudeltes Disco Tape (TDK) ist in vielen Geräten gelaufen. Vom Billig-Walkman bei Regen auf dem Mopped, über Schneider-Anlagen (mit eingesteckten Streichhölzern) bis zu diversen Autoradios. Es läuft immer noch. Man sollte es aber bei Gelegenheit mit etwas "Klangverbieger" aufgefrischt, für die Zukunft kopier-sichern.
Alles ohne Goldwaage, da mittlerweile schon etwas her :-) .
Viele Grüße, Arnulf.
Ich kann mich noch an einen Testbericht Anfang der 80er erinnern.
Da die "normalen" Tests ja nur was aussagten, wie es ist, wenn eine neue Cassette einmal gespielt wurde, haben die mal getestet, inwieweit die Werte auch stabil bleiben.
Da sah das für die BASF Chromdioxid ganz schlecht aus. In den "normalen" Tests als Sieger und "Überflieger" gehypt, war nach 6 Durchläufen der Lack ab.
In den Höhen vorher besser, als Maxell und TDK, fiel sie dann auf Plätze von "Gurkenware" ab. Der Test wurde mit ca. 10 St. pro Sorte gemacht.
Hintergrund war, was der Anwender in der Praxis zu erwarten hat. Als Ursache wurde irgendeine mechanische Abnutzung genannt, die, um die guten Meßwerte im Neuzustand zu realisieren, in Kauf genommen wurde.
Es müßte in der Stiftung Warentest gewesen sein, bin mir aber nicht sicher. Daß ich mir das so gemerkt habe, hatte den Hintergrund, daß meine teuren BASFs (Typ II) reihenweise nach 2-3 Jahren kaputt waren. Ich habe einige damals entsorgt, weil bei denen nur noch ein Kanal abspielbar war. Das Band hatte sich im Querschnitt verformt.
Durch den Test und die Aussage über die Produktpolitik der BASF, war diese Marke dann für mich endgültig gestorben.
Ich habe natürlich auch vorher schon Typ I BASF aufgenommen, die immer noch laufen. Auch meine erste Typ II, die amerikanische Chromium Dioxide, lief vor 3 Jahren noch soweit gut (und wird´s wohl immer noch). Mir ist auch bewußt, daß man einer TP II ruhig Aufnahmen anvertrauen kann.
Aber was nutzte mir ein Hersteller, der Glücksspiele veranstaltet?
Ich habe damals schon Aufnahmen gemacht, die nicht reproduzierbar waren, wie z.B. Mitschnitte durch den DJ in einer Disco. Diese Tapes waren sozusagen unbezahlbar und werden von mir auch heute noch als "Schatz" gehütet.
Gottseidank war ich schnell umgestiegen, so daß die Verluste nicht hoch waren. Der Test brachte nur noch die Bestätigung, daß es richtig war (zu der Zeit kaufte man ja noch bewußt deutsch).
Die Tapes, die nur Zusammenschnitte von Platten enthielten, habe ich dann auf TDK neu aufgenommen. Mein heiligstes und wohl auch meistgenudeltes Disco Tape (TDK) ist in vielen Geräten gelaufen. Vom Billig-Walkman bei Regen auf dem Mopped, über Schneider-Anlagen (mit eingesteckten Streichhölzern) bis zu diversen Autoradios. Es läuft immer noch. Man sollte es aber bei Gelegenheit mit etwas "Klangverbieger" aufgefrischt, für die Zukunft kopier-sichern.
Alles ohne Goldwaage, da mittlerweile schon etwas her :-) .
Viele Grüße, Arnulf.
