M15A DINO mit Wehwehchen
#51
(23.03.2025, 11:55)Peter Ruhrberg schrieb: An welcher Stelle der Schaltung?

ST2 STIFT 3 AN STIFT 7

Und ja ich habe den passenden Schaltplan
Kartennummer :
25.5069.030-00 1G
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#52
Auch wenn der KH-Test sehr grob ist, zeigt er immerhin, daß bis nach TS2 noch ein Signal vorhanden sein dürfte.

Prinzipiell könnte man hier auch (über einen C) einen Verstärker anschließen.

Mein Vermutung ist, daß der Stummschaltungs-TS3 nicht angesteuert wird - das war nämlich bei meiner Dicken der Fall. Daher würde ich mal die Spannung an Stift 9 von St1 bzw. an der Verbindung R63-R66 im Wiedergabebetrieb messen, das sollten laut Anleitung 26V sein.
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#53
(23.03.2025, 12:05)slexy schrieb: ST2 STIFT 3 AN STIFT 7

Danke! Wie ist die Gleichspannung am Kollektor von Ts2?

(23.03.2025, 12:05)slexy schrieb: Und ja ich habe den passenden Schaltplan
Kartennummer :
25.5069.030-00

Ich bräuchte die genaue Schaltplanversion, also z.B. BC-WV1e.
Grüße
Peter


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(Konrad Adenauer)
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#54
Meine Kartennummer BC WV1 25.5069.030-00 1G
Mein vorliegender Schaltplan BC WV1 25.5069.030-00 STR

Bei der Prüfung der umliegenden Widerstände hatte ich Abweichungen 
Von R65 umd R62 im Schaltplan stehen 560K ohm -  meine Werte sind 280Kohm

Liegt wohl doch an einer abweichenden Schaltplanversion .....

Welcher Ersatz passt denn für den BF245C ?


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Gruß Alex aus dem Frankenland
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#55
Welche Spannung kommt denn über Stift 9 rein?

Deine 280k für die beiden Widerstände ergeben sich, wenn der Kanal des FETs auf Durchzug steht - dann sind R62 und R65 nämlich parallelgeschaltet.

BF245A/B/C werden noch hergestellt, notfalls DK oder Mouser bemühen. Aber erstmal feststellen, ob sie wirklich kaputt sind (was passieren kann, wenn man bei Ein/Auslöten nicht vorsichtig ist und statische Aufladungen vermeidet).
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#56
(23.03.2025, 14:01)Übertrager schrieb: Welche Spannung kommt denn über Stift 9 rein?
16,41V 
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#57
Ah Danke.
Das ist nur gut die Hälfte der Spannung, die da liegen sollte (26V) und damit aweng weng.

Jetzt ist die Frage, ob das an den Karten liegt oder der (Edit) BC-SL11, von der das Signal kommt.
Dazu bitte mal ohne WV-Karten Kontakt 9 der Buchsen an den beiden Steckplätzen in Rahmen kontrollieren.

Wenn da ~26V anliegen, jeweils eine Karte in den anderen Platz stecken und schauen, ob die Spannung dann zusammenbricht -> WV-Kartenproblem.

Wenn da ohne Karten auch nur 16V liegen, gehts beim Laufwerk weiter... Edit: erst kommt noch BC-SL11.
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#58
Nochmal nachgefragt: BC WV1 ohne Buchstaben? (müsste auf der Griffleiste vermerkt sein).

Die Gleichspannungen und Tonsignale an Ts2 würden mich interessieren.
Grüße
Peter


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#59
In #1 steht: "Auf beiden Widergabe Verstärker Platinen (Nr. 25.5069.030-00 1g) wurde es den Wiederständen an der Kupferwicklung wohl mächtig heiß. "
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#60
(23.03.2025, 14:49)Übertrager schrieb: In #1 steht: "Auf beiden Widergabe Verstärker Platinen (Nr. 25.5069.030-00 1g) wurde es den Wiederständen an der Kupferwicklung wohl mächtig heiß. "

Jetzt also nicht mehr?
Grüße
Peter


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#61
Und wie ich das Problem nochmal über die Teetasse anvisiere, fällt mir auf, daß man ganz einfach rausfinden kann, ob die Stummschaltungsmimik schuld ist: einfach ein Drähtlein von Stift 4 zu Stift 6 von St2 führen und damit die D-S-Strecke des FET kuzschließen...  Cool

Wenns dann spielt, ist das schonmal ein Erfolg.
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#62
(23.03.2025, 15:36)Übertrager schrieb: Und wie ich das Problem nochmal über die Teetasse anvisiere, fällt mir auf, daß man ganz einfach rausfinden kann, ob die Stummschaltungsmimik schuld ist: einfach ein Drähtlein von Stift 4 zu Stift 6 von St2 führen und damit die D-S-Strecke des FET kuzschließen...  Cool

Wenns dann spielt, ist das schonmal ein Erfolg.

thumbup
Grüße
Peter


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#63
Ich habe jetzt erstmal versucht die Buchsen zu messen an ST1 Pin9 und Pin 17 (0V)
Dort konnte ich beidseitig keine Spannung Messen - 0,02V
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#64
Ok. Wenn da (im Wiedergabebetrieb!) keine Spannung anliegt, liegt ein Fehler weiter vorne vor.

Zur Erläuterung:
Die BC-LG erzeugt aus Tastendrucken etc. in ihrem Gatterwald das Signal WFS. Das geht zur BC-OT und dort durch einen Optokoppler. Von der BC-OT dann als WF durchs Gerät ins Verstärkermagazin auf die BC-SL. Dort wird es angeschrägt ("Rampe") und geht als RaWV. teilweise auch WDG oder RWDGO genannt, auf die Stifte 9 der WV-Karten.

Du mußt jetzt nur noch rausfinden, an welcher Stelle es fehlt  Big Grin

Ich muß mich jetzt leider um andere kaputte Sachen kümmern, aber Du kannst noch den Test mit der Brücke St2/4-6 machen.
Bis jetzt war das sehr systematisch und zielführend, ich bin optimistisch, daß wir den/die Fehler finden und beheben können.
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#65
(23.03.2025, 14:30)Peter Ruhrberg schrieb: Die Gleichspannungen und Tonsignale an Ts2 würden mich interessieren.

Am Kollektor von TS2 konnte ich 28,86V messen.
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#66
(25.03.2025, 13:31)slexy schrieb: Am Kollektor von TS2 konnte ich 28,86V messen.

... und kein Tonsignal?
Grüße
Peter


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#67
Gestern habe ich nochmal die Oszillator Karte BC OT 12 gezogen und einen genaueren Blick darauf geworfen
Folgendes konnte ich dort optisch sehen
- der IS14 (Optokoppler) hat schmauch Spuren an den Beinchen
- TS25,TS23  sehen auch ein bisschen verfärtbt aus.
- dieses Teil konnte ich nich identifizieren - ist das einfach Nur eine Brücke ? sieht aber ebenfalls angekokelt aus


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#68
(25.03.2025, 13:34)Peter Ruhrberg schrieb:
(25.03.2025, 13:31)slexy schrieb: Am Kollektor von TS2 konnte ich 28,86V messen.

... und kein Tonsignal?

Kopfhörertest über die ST2 Stifte war ja positiv . aber ich konnte kein Eingangssignal 26V über Anschluss ST1: 9
feststellen - auch bei den Steckbuchsen nicht !
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#69
Auf der BC-AP2 Steckplatine konnte ich im Schaltplan nicht herrausfinden ob diese Brücke an ST9 richtig gesteckt ist ! ?


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#70
(25.03.2025, 13:40)slexy schrieb: - dieses Teil konnte ich nich identifizieren - ist das einfach Nur eine Brücke ? sieht aber ebenfalls angekokelt aus

Es sollte eine sein. Sieht eher nach einer ehemaligen Diode aus ...

Funktionsbeschreibung:

   
Grüße
Peter


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#71
(25.03.2025, 13:57)slexy schrieb: Auf der BC-AP2 Steckplatine konnte ich im Schaltplan nicht herrausfinden ob diese Brücke an ST9 richtig gesteckt ist ! ?

Was ist und was macht BC-AP2? Ich habe keinem Schaltplan davon ...
Grüße
Peter


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#72
(25.03.2025, 14:01)Peter Ruhrberg schrieb: Was ist und was macht BC-AP2? Ich habe keinem Schaltplan davon ...


Habe auch keinen Schaltplan davon  - Peter das ist die Platine wo die Karten WV AV SL drinn stecken
Wenn die Maschine auf dem Kopf steht kann man doch das Verstärkermagazin runter Klappen wo man dann auch leichter an die Tuchelanschlüsse ran kommt.
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#73
(25.03.2025, 14:01)Peter Ruhrberg schrieb: Was ist und was macht BC-AP2? Ich habe keinem Schaltplan davon ...


Habe auch keinen plan davon  - Peter das ist die Verbindungsplatine wo die Karten WV AV SL drinn stecken.
Wenn die Maschine auf dem Kopf steht kann man doch das Verstärkermagazin runter Klappen wo man dann auch leichter an die Tuchelanschlüsse ran kommt.


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#74
Kann im Moment den SP von AP2 auch nicht finden - ich geh mal in meinen nicht gescannten Unterlagen der Serie 3 forschen...
Grüße
Peter


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#75
(25.03.2025, 13:57)Peter Ruhrberg schrieb:
(25.03.2025, 13:40)slexy schrieb: - dieses Teil konnte ich nich identifizieren - ist das einfach Nur eine Brücke ? sieht aber ebenfalls angekokelt aus

Es sollte eine sein. Sieht eher nach einer ehemaligen Diode aus ...
Wenn es einfach eine Brücke ist - Durchgang ist vorhanden. Evtl ist das nur ein verschmorter Gummimantel drum herum
Dieser lässt sich auch bewegen
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#76
Kaum zu glauben - er scheint tatsächlich so, als ob die AP-Karten die einzigen sind, deren Lötseite nicht dokumentiert sind.

Alles was ich gefunden habe ist hier (quick 'n dirty fotografiert, deswegen so schief...)

   
   
Grüße
Peter


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#77
(25.03.2025, 14:49)Peter Ruhrberg schrieb: Alles was ich gefunden habe ist hier

Vielen Dank - hilft doch schon mal weiter - der blaue Jumper muss nach links gesteckt werden zum Widerstand 
Meiner war falsch gesteckt
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#78
Folgendes ist mir jetzt erst aufgefallen Sad
Glaube ich habe doch Laufwerkssteuerungsprobleme ! Und desshalb bekomme ich keinen richtigen Ton raus.
-Das Zählwerk will nur nach vorne zählen mit - 00.00 aber nicht zurück beim spulen.

Des weiteren wenn ich über Bandende zurück Spule, dreht der linke Wickelmotor mit Speed
einfach weiter, - bis ich auf die Halt O Drücke.

Beim forwärtsspulen über Bandende will nach Band der rechte Wickelmotor ebenfalls mit voller
Geschwindigkeiter weiter Spulen
Bekomme ihn dann nur zum stehen wenn ich O TASTE + <> + O TASTE betätige
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#79
Das ist jetzt leider keine so gute Nachricht...
Bleibt vielleicht bei der nicht stattfindenden Endabschaltung auch die Andruckrolle halb angezogen? Kannst Du die Motoren auch anhalten, indem Du den rechten Fühlhebel nach innen drückst?

Ingesamt sieht mir das nach einem Fehler auf der BC-LG aus. Die Stop- (O) Taste gibt das sogenannte Normierungssignal, das die ganze Kiste wieder in einen definierten Zustand bringt. Dazu werden zum Beispiel alle Flipflops zurückgesetzt.
Wenn das reproduzierbar nicht funktioniert und Du sie zweimal oder in Kombination mit anderen Tasten drücken mußt, funktioniert diese Normierung nicht.

Am einfachsten wäre es, wenn Dir jemand eine BC-LG12 leihen könnte, um das zu verifizieren. Meine Maschine ist dafür leider zu alt.
Eine Reparatur der Karte auf Komponentenebene ist durchaus machbar, aber bei 26 ICs, die erstmal fast alle verdächtig sind, eher unpraktisch.
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#80
Als erstes würde ich die Position der REED-Schalter an den Wickeltellern prüfen.
Sind diese falsch positioniert oder defekt führt dies zu teils sehr komischen Verhalten.
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#81
(25.03.2025, 23:38)Micha94 schrieb: Als erstes würde ich die Position der REED-Schalter an den Wickeltellern prüfen.
Sind diese falsch positioniert oder defekt führt dies zu teils sehr komischen Verhalten.

Das würde ich auch empfehlen, wobei ich befürchte, dass es damit nicht getan sein wird.
Grüße
Peter


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#82
Die beiden Schutzgaskontakte sind in Ordnung.
Je nach dem wie der Magnet vom Schleppschalter positioniert ist, schließen und öffnen die Kontakte .

Probleme macht mir beidseitig wohl der Schleppschalter selbst. Mal bewegt er sich schön mit und mal wieder gar nicht, oder nur halb beim bewegen der Bandteller und der Fühlhebel.

Hier nochmals festgehalten
https://youtube.com/shorts/0Ia8Zg9NXXI?s...0toSn4j3-c
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#83
(26.03.2025, 18:45)slexy schrieb: Probleme macht mir beidseitig wohl der Schleppschalter selbst. Mal bewegt er sich schön mit und mal wieder gar nicht, oder nur halb beim bewegen der Bandteller und der Fühlhebel.

Genau daran dachte ich. Das passiert, wenn entweder die Mitnehmerfilze abgenutzt sind oder das Gleitlager trocken gelaufen ist. Abhilfe im SM zu finden unter Punkt "Schleppschalter". Bei der Gelegenheit kannst du auch den Bandendeschalter prüfen, im SM gleich davor beschrieben.
Grüße
Peter


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#84
(26.03.2025, 20:35)Peter Ruhrberg schrieb:  oder das Gleitlager trocken gelaufen ist.


Das könnte eine Erklärung sein - warum ein Wickellager so Rau klingt.
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#85
Sagt mal - wie bekomme ich denn diesen Bandteller runter nach dem Lösen der Madenschraube ?
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#86
(26.03.2025, 21:59)slexy schrieb: Sagt mal - wie bekomme ich denn diesen Bandteller runter nach dem Lösen der Madenschraube ?

Das ist manchmal wirklich heikel. Ich hab das vor vielen Jahren mit einem Abzieher gemacht, und da der Dorn zu dick war, habe ich eine 4 mm Kreuzschlitzschraube in die Wickelmotor-Welle geschraubt, wie im Bild. Vorher das empfindliche Bremsband lösen, sosteht es glaube ich auch im SM.

Auf jeden Fall muss man behutsam vorgehen, da die Wellen nicht gehärtet sind und sich leicht verbiegen. Außerdem kann der Bandtellerhalter mitsamt der Bremstrommel (Sinterkohle!) beschädigt werden.

Der Bandtellerhalter sollte auch nicht mit Gewalt wieder gesetzt werden, weil das die Welle stauchen kann. Also vorher beide Teile reinigen und einölen, dann passt es wieder.

Apropos: Für das Gleitlager ist feinflüssiges (niedrigviskoses) Öl gut geeignet.

   
Grüße
Peter


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#87
Kurzes Update - Peters Tipp mit dem Abzieher war super-  ich hätte die Teller sonst nicht runter bekommen.
Mit dem Abzieher und einer passenden Schraube ging der Teller wie Butter runter.

Die Sache mit den Schleppschaltern an den Tellern hat mich bis jetzt viel Mühe und Zeit gekostet und Sie wollen immer noch nicht 100%ig. Das Lager war natürlich ausgetrocknet und die Filze haben auch schon bessere Tage gesehen.

Den Schleppern habe einen neuen Filz spendiert, die Lager außen und innen mit einem Bürstchen vorsichtig gereinigt und ihnen ein paar Tröpfchen Sinterlager Öl spendiert. Ich weiss nicht genau warum diese immernoch ab und zu hängen bleiben. Das bringt mich langsam zum verzweifeln.

Zu guter Letzt hat sich jetzt wohl auch noch ein Reedkontakt verabschiedet.



Erstmal euch allen ein schönes Wochenende


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#88
Nur kurz zum Sinterlageröl: Das ist meistens nicht dünnflüssig genug. Wenn du das Zeug wieder heraus hast, kannst du es mal mit ein paar Tröpfchen Alkohol, besser noch Waschbenzin probieren. Das schmiert für einen Moment und reinigt zugleich. Ist natürlich nur zum Testen, ob die Gleitlager evtl, zu schwergängig sind.

Ob ich noch originale Reed-Relais da habe, müsste ich mal schauen, was mir im Moment sehr schwerfällt.
Eigentlich halten die Biester länger als ein Menschenleben. Seltsam.
Grüße
Peter


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#89
(28.03.2025, 17:17)Peter Ruhrberg schrieb: Ob ich noch originale Reed-Relais da habe, müsste ich mal schauen, was mir im Moment sehr schwerfällt.

Kein Stress Peter - die Gesundheit hat immer Vorrang 

Bei meinem Teileversender gibt es auch welche - wenn einer davon passt.
https://www.darisusgmbh.de/shop/advanced...eedkontakt
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#90
(28.03.2025, 17:17)Peter Ruhrberg schrieb: Nur kurz zum Sinterlageröl: Das ist meistens nicht dünnflüssig genug. Wenn du das Zeug wieder heraus hast, kannst du es mal mit ein paar Tröpfchen Alkohol, besser noch Waschbenzin probieren.

Nungut - also nochmal mit Waschbenzin säubern - und gar nicht mehr ölen ?
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#91
(28.03.2025, 17:44)slexy schrieb:
(28.03.2025, 17:17)Peter Ruhrberg schrieb: Nur kurz zum Sinterlageröl: Das ist meistens nicht dünnflüssig genug. Wenn du das Zeug wieder heraus hast, kannst du es mal mit ein paar Tröpfchen Alkohol, besser noch Waschbenzin probieren.

Nungut - also nochmal mit Waschbenzin säubern - und gar nicht mehr ölen ?

Auf jeden Fall nochmal ölen, mit dem flüssigsten Öl, das du finden kannst. Evtl. ist es nötig, die Federn ein wenig nachzuspannen, also nach außen aufzubiegen, um den Druck zu erhöhen. Vorsicht, nicht dass sie abbrechen, dafür habe ich garantiert keinen Ersatz.
Grüße
Peter


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#92
Nabend,
wenn Du mir die ungefähren Maße gibst (damit ich meine Dicke nicht aufschrauben muß), schau ich mal in meinen Beständen. So ein Ding paßt ja notfalls in einen Briefumschlag.
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#93
Die oberen könnten passen (Lt. Aufkleber 1xEIN 20x3mm, waren mal vom Pollin):

   

Sonst hab ich nur gekapselte gefunden, die werden sich aber nicht an der Stelle befestigen lassen.

Aber miß sicherheitshalber nochmal mit den Durchgangsprüfer bei gezogener BC-LG, ob der alte wirklich nicht schaltet. Wie Peter schon geschrieben hat, sind die eigentlich sehr haltbar.
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#94
keine Chance - der Kontakt am rechten Wickelteller will nicht mehr schließen - auch nicht wenn ich versuche das Rörchen ein bisschen zu verschieben...

Ich habe auf kleinanzeigen eine BC LG11 Karte für 60Euro entdeckt. Kann ich diese als Ersatz für meine BC LG12 benutzen ?
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#95
(30.03.2025, 17:07)slexy schrieb: keine Chance - der Kontakt am rechten Wickelteller will nicht mehr schließen - auch nicht wenn ich versuche das Rörchen ein bisschen zu verschieben...

Hmmm... dann könnte aber evtl. auch der Magnet nachgelassen haben. Bei Oldtimertachos ist das ein beliebter Fehler.
Schließt er auch nicht, wenn Du mit einem kleinen Magneten rumfuchtelst? Ein magnetisierter Schraubenzieher oder sowas.
Ansonsten schreib mir Deine Adresse, dann schick ich Dir die beiden kleinen Kontakte von oben.

(30.03.2025, 17:07)slexy schrieb: Ich habe auf kleinanzeigen eine BC LG11 Karte für 60Euro entdeckt. Kann ich diese als Ersatz für meine BC LG12 benutzen ?

Sorry, weiß ich leider nicht. Steht da nicht was im Handbuch?
Wenn sie paßt, sparst Du Dir u. U. die häßliche Fehlersuche auf Deiner Karte.
Edith: hat sich die Karten oberflächlich angeschaut. Eigentlich sollten sie kompatibel sein. bei der 12er hat man nur die zwei Gegensteuern-FFs in eines zusammengefaßt. In den Blockdiagrammen steht auch immer LG11/LG12. Peter?
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#96
(30.03.2025, 20:39)Übertrager schrieb: Hmmm... dann könnte aber evtl. auch der Magnet nachgelassen haben. Bei Oldtimertachos ist das ein beliebter Fehler.


Na sieh an , da bin ich ja noch gar nicht drauf gekommen dass der Magnet auch Schuld sein könnte. Also meine magnetischen Schraubenzieher reichen da nicht aus aber wenn ich einen starken Magneten vom Kühlschrank verwende klappt das auch wieder und der Kontakt schließt doch. Habe einen Satz Neodym Magneten mit Nickel Ummantelung bestellt - diese haben die Maße 10x5x2 mm.
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#97
(31.03.2025, 11:20)slexy schrieb: Na sieh an , da bin ich ja noch gar nicht drauf gekommen dass der Magnet auch Schuld sein könnte.

Ich bin nichtmal auf die Idee gekommen, daß der ganze Schleppschalter Ursache des Fehlverhaltens sein könnte...

Vielleicht kannst Du den alten Magneten wieder aufmagnetisieren, indem Du mit einem der neuen drüberstreichst. Kann funktionieren, muß nicht. Auch mal die Richtung des Magneten (N-S) umdrehen. Generell muß der Magnet mit seiner längsten Seite parallel zum Kontakt liegen, dann ist die Empfindlichkeit am höchsten.
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#98
(31.03.2025, 14:51)Übertrager schrieb:
(31.03.2025, 11:20)slexy schrieb: Na sieh an , da bin ich ja noch gar nicht drauf gekommen dass der Magnet auch Schuld sein könnte.

Ich bin nichtmal auf die Idee gekommen, daß der ganze Schleppschalter Ursache des Fehlverhaltens sein könnte...

Vielleicht kannst Du den alten Magneten wieder aufmagnetisieren, ...

Deine Idee, den Magneten wieder zu beleben hat super funktioniert.
Nun ist wieder alles Tutti mit den Schleppschaltern und Sie tuen was Sie sollen
Das Problem das ein Wickelmotor nach Bandende weiter dreht, sowie auch das Zählwerk das nicht zurück zählen will - bleibt bestehen. Hier wird wohl der Fehler auf der LG Karte liegen.
Gruß Alex aus dem Frankenland
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#99
(01.04.2025, 18:19)slexy schrieb: Deine Idee, den Magneten wieder zu beleben hat super funktioniert.
Nun ist wieder alles Tutti mit den Schleppschaltern und Sie tuen was Sie sollen
Freut mich. Bei mir hats (bei anderen Magneten) meistens nicht funktioniert.
Aber je weniger man an einem kaputten Gerät rumbastelt, desto geringer ist die Chance, sich noch neue Fehler einzubauen.

(01.04.2025, 18:19)slexy schrieb: Das Problem das ein Wickelmotor nach Bandende weiter dreht, sowie auch das Zählwerk das nicht zurück zählen will - bleibt bestehen. Hier wird wohl der Fehler auf der LG Karte liegen.

Nicht unbedingt. Das Bandendesignal (BES2) wird nämlich auch von einem Reedkontakt erzeugt, und daraus die ZW-Freigabe FRZM abgeleitet (alles auf BC-OT, nicht BC-LG!). Schau mal (besser: hör mal), ob es beim Bewegen des rechten Fühlhebels nach innen leise klickt. Wenn nicht, weißt Du jetzt ja, was zu tun ist Wink
Die Justierung ist auf Seite 3-10 (pdf: 175) beschrieben.
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Nach längerer Pause habe ich mal wieder Zeit, Lust und die Kraft gefunden weiter zu machen. Den gestrigen Sonntag habe ich damit verbracht, die Wickelmotorenlager zu wechseln. Mit der Hilfe von Hitze gingen die WM leicht vom Chassie zu lösen. Das eintreiben hat mit einem passenden Rohrstück und leichtem Klopfen prima funktioniert.

Als nächstes will ich die Umlenklager tauschen. Hier bin ich mir unsicher wie ich diese abziehen kann. Braucht es hierfür nochmals einen spezielleren Abzieher ?


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Gruß Alex aus dem Frankenland
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