27.12.2009, 14:30
Lieber Nikola,
für mich beanspruche ich eine demnächst (anno dominae Erikae[?] 'Zwanzich-Ölf') eine auf drei Jahrzehnte hinaufgelaufene Erfahrung mit jetzt noch ein und derselben B67. Ihre Krankheiten beschränken sich, soweit ich mich erinnern kann (mein Erinnerungsvermögen willst du persönlich/privat beurteilen), auf zwei Dinge:
Eine schon vor Jahren durchgeschlagene Schutzdiode an einer der Versorgungsspannungen und die auch hier gängigen, berühmten Rifa-Kondensatorenaffären.
Sonst hat die ehedem in studiomäßig-mobiler (!!) Verwendung stehende Maschine noch heute nichts und präsentiert sich (Lieferung von EMT im März 1981 an mich) bislang unbeeindruckt vom eigenen Alter als klavierfest und orgelmusiktauglich. Lediglich die Displayansteuerung leidet mitunter infolge des extrem seltenen Gebrauches an gewissen Oxidationserscheinungen der Verbindungsleitungssteckkontakte. Unsereiner sieht über den temporären Ausfall einzelner Anzeigesegmente hinweg oder zieht bei den sehr gelegentlichen Öffnungen der Maschine den zugehörigen Stecker einige Male ab und hat dann für das nächste Jahr -gegebenenfalls- Ruhe.
Zur der bei dir offenbar kritischen Versorgungsspannungssituation sei angemerkt, dass ich der Maschine erhöhte Belastungen abfordere, weil Mme. Studer bei mir auch noch eine Selbstbau-Fernbedienung mit Leuchtdrucktasten und einem Zusatzbandlängenmesser (mit Siebensegmentanzeigen) treiben muss. Das macht sie nun sicher auch schon gut 25 Jahre und damit länger, als ein Großteil der Bauteillieferanten für die Fernbedienung die Zeitläufte überdauerte.
Deine Krankheiten kann ich daher nicht bestätigen.
Eine Krankheit der B67 mache ich am Bandgeschwindigkeitswahlschalter aus, den man beim Wechseln der Bandgeschwindigkeit besser nicht frei auslösen und an den Anschlag ballern lässt. Bei mir -ich arbeite nicht mit Hammer und Meißel- hatte das nämlich schon nach wenigen Jahren zur Folge, dass der Anschlag (Plastikbolzen mit eingesetztem Messingstift) intern abbrach. Ersten Ersatz erhielt ich von Studer damals noch kostenfrei, was sicher nicht zufällig geschah.
Ich baute ihn aber -so meine ich mich erinnern zu dürfen- nie ein, weil die Reparatur des Originalschalters offenbar bis heute erfolgreich durchhielt: Ich fange nun grundsätzlich, sofern ich daran denke..., den hochspringenden Knopf mit einem Finger ab, so dass es nicht zum "Anballern" kommt. Ich empfehle vergleichbare Vorsicht auch bei den anderen rastenden bzw. gegenseitig auslösenden Tasten der B67, weil sie aus einem Segment eines Taster-Programmes stammten (ich glaube von Rafi; aus demselben kamen auch meine Fernbedienungstaster), das schon seit diversen Jahren nicht mehr gefertigt wird.
Hans-Joachim
für mich beanspruche ich eine demnächst (anno dominae Erikae[?] 'Zwanzich-Ölf') eine auf drei Jahrzehnte hinaufgelaufene Erfahrung mit jetzt noch ein und derselben B67. Ihre Krankheiten beschränken sich, soweit ich mich erinnern kann (mein Erinnerungsvermögen willst du persönlich/privat beurteilen), auf zwei Dinge:
Eine schon vor Jahren durchgeschlagene Schutzdiode an einer der Versorgungsspannungen und die auch hier gängigen, berühmten Rifa-Kondensatorenaffären.
Sonst hat die ehedem in studiomäßig-mobiler (!!) Verwendung stehende Maschine noch heute nichts und präsentiert sich (Lieferung von EMT im März 1981 an mich) bislang unbeeindruckt vom eigenen Alter als klavierfest und orgelmusiktauglich. Lediglich die Displayansteuerung leidet mitunter infolge des extrem seltenen Gebrauches an gewissen Oxidationserscheinungen der Verbindungsleitungssteckkontakte. Unsereiner sieht über den temporären Ausfall einzelner Anzeigesegmente hinweg oder zieht bei den sehr gelegentlichen Öffnungen der Maschine den zugehörigen Stecker einige Male ab und hat dann für das nächste Jahr -gegebenenfalls- Ruhe.
Zur der bei dir offenbar kritischen Versorgungsspannungssituation sei angemerkt, dass ich der Maschine erhöhte Belastungen abfordere, weil Mme. Studer bei mir auch noch eine Selbstbau-Fernbedienung mit Leuchtdrucktasten und einem Zusatzbandlängenmesser (mit Siebensegmentanzeigen) treiben muss. Das macht sie nun sicher auch schon gut 25 Jahre und damit länger, als ein Großteil der Bauteillieferanten für die Fernbedienung die Zeitläufte überdauerte.
Deine Krankheiten kann ich daher nicht bestätigen.
Eine Krankheit der B67 mache ich am Bandgeschwindigkeitswahlschalter aus, den man beim Wechseln der Bandgeschwindigkeit besser nicht frei auslösen und an den Anschlag ballern lässt. Bei mir -ich arbeite nicht mit Hammer und Meißel- hatte das nämlich schon nach wenigen Jahren zur Folge, dass der Anschlag (Plastikbolzen mit eingesetztem Messingstift) intern abbrach. Ersten Ersatz erhielt ich von Studer damals noch kostenfrei, was sicher nicht zufällig geschah.
Ich baute ihn aber -so meine ich mich erinnern zu dürfen- nie ein, weil die Reparatur des Originalschalters offenbar bis heute erfolgreich durchhielt: Ich fange nun grundsätzlich, sofern ich daran denke..., den hochspringenden Knopf mit einem Finger ab, so dass es nicht zum "Anballern" kommt. Ich empfehle vergleichbare Vorsicht auch bei den anderen rastenden bzw. gegenseitig auslösenden Tasten der B67, weil sie aus einem Segment eines Taster-Programmes stammten (ich glaube von Rafi; aus demselben kamen auch meine Fernbedienungstaster), das schon seit diversen Jahren nicht mehr gefertigt wird.
Hans-Joachim
