18.10.2004, 08:37
Im STEREO Nov. 2004 fand ich folgenden Artikel, den ich sinngemäß zusammenfasse:
Derzeit werden die legendären "Living Presence" Aufnahmen der Plattenfirma Mercury für SACD gemastert. Als großes Problem stellte sich der Zustand der Bänder heraus, die wellig sind und kleben. Klebestellen lösen sich bez. austretender Klebstoff verklebt die Wicklungen untereinander. Erfreulicherweise ist man mit der mechanischen Restauration auf gutem Wege.
Die Qualität der Aufzeichnungen soll noch sehr gut sein, so daß auf digitale Nachbearbeitung weitestgehend verzichtet wird. Lediglich bei mechanischen Beschädigungen (Klebestellen) wird repariert. Ebenso wird der 3. Kanal erhalten, so daß die Aufnahmen auf Surround-Systemen auch in der ursprünglichen Form gehört werden können.
Als Schwachpunkt des Projektes erwies sich eine originale Ampex-Maschine. Man war zunächst der Meinung, mit dem Original-Equipment die beste Wahl getroffen zu haben. Leider ging die Maschine zu raubautzig mit dem angeschlagenen Bandmaterial um, zudem soll das hohe Rauschen dieser Maschine selbst für diese alten Aufnahmen indiskutabel hoch gewesen sein.
So verpasste man einer neuzeitlichen Studer einen 3-Kanal-Kopf.
Derzeit werden die legendären "Living Presence" Aufnahmen der Plattenfirma Mercury für SACD gemastert. Als großes Problem stellte sich der Zustand der Bänder heraus, die wellig sind und kleben. Klebestellen lösen sich bez. austretender Klebstoff verklebt die Wicklungen untereinander. Erfreulicherweise ist man mit der mechanischen Restauration auf gutem Wege.
Die Qualität der Aufzeichnungen soll noch sehr gut sein, so daß auf digitale Nachbearbeitung weitestgehend verzichtet wird. Lediglich bei mechanischen Beschädigungen (Klebestellen) wird repariert. Ebenso wird der 3. Kanal erhalten, so daß die Aufnahmen auf Surround-Systemen auch in der ursprünglichen Form gehört werden können.
Als Schwachpunkt des Projektes erwies sich eine originale Ampex-Maschine. Man war zunächst der Meinung, mit dem Original-Equipment die beste Wahl getroffen zu haben. Leider ging die Maschine zu raubautzig mit dem angeschlagenen Bandmaterial um, zudem soll das hohe Rauschen dieser Maschine selbst für diese alten Aufnahmen indiskutabel hoch gewesen sein.
So verpasste man einer neuzeitlichen Studer einen 3-Kanal-Kopf.
Michael(F)
