27.03.2009, 12:41
Hmmh.
Wenn ich es richtig verstehe, meinst du mit axial eigentlich radial, also quer zur Achse (pendeln).
Wenn du da 1/10 mm Spiel hast, ist das richtig viel und würde das Schlagen (Klopfen) erklären.
Wenn du hinten dräufdrückst, hast du einen so schlechten "Hebel", als daß du damit den Lauf stabilisieren könntest. Nach dem Kräfteparallelogramm wäre der Kraftanteil auf die Lagerfläche gleich Null.
Wenn du den Rotor trocken (ohne Schmierfilm) in das Lager steckst, kannst du dann beide Teile gegeneinander bewegen (klackern lassen)?
Das zulässige Spiel wäre so gering, daß du da nichts fühlen, oder anders bemerken könntest. Deshalb der Test mit der Distanzscheibe, weil dann die Welle auf einem nicht benutzten Teil im Lager laufen würde. Wenn die Lagerbuchse auch schon Übermaß hat, müsstest du zumindest eine deutliche Verbesserung bemerken.
Du kannst als zusätzliche Distanzscheibe auch einen O-Ring o.ä. nehmen. Es geht ja nur daraum, den Rotor zum testen auf eine andere "Höhe" zu bringen.
Wenn das Lager um ist, muß man nach Rep-Möglichkeit gucken. Dazu müsstest du dann die Wellendicke an der Lauffläche messen (Mikrometerschraube, Uhrenmeßschieber). Oder Lager mit Messdorn (hat man selten).
Wenn die Welle soweit o.k. ist, kannst du sicher die Sinterlager gegen Kugellager tauschen. Aber erst Lager Innen und Außendurchmesser messen und gucken, was für Größen erhältlich sind.
Das weitere Vorgehen hängt vom Ergebnis ab. Man hat aber recht viele Möglichkeiten. Welche sinnvoll sind, sehen wir dann.
Viele Grüße, Arnulf.
Wenn ich es richtig verstehe, meinst du mit axial eigentlich radial, also quer zur Achse (pendeln).
Wenn du da 1/10 mm Spiel hast, ist das richtig viel und würde das Schlagen (Klopfen) erklären.
Wenn du hinten dräufdrückst, hast du einen so schlechten "Hebel", als daß du damit den Lauf stabilisieren könntest. Nach dem Kräfteparallelogramm wäre der Kraftanteil auf die Lagerfläche gleich Null.
Wenn du den Rotor trocken (ohne Schmierfilm) in das Lager steckst, kannst du dann beide Teile gegeneinander bewegen (klackern lassen)?
Das zulässige Spiel wäre so gering, daß du da nichts fühlen, oder anders bemerken könntest. Deshalb der Test mit der Distanzscheibe, weil dann die Welle auf einem nicht benutzten Teil im Lager laufen würde. Wenn die Lagerbuchse auch schon Übermaß hat, müsstest du zumindest eine deutliche Verbesserung bemerken.
Du kannst als zusätzliche Distanzscheibe auch einen O-Ring o.ä. nehmen. Es geht ja nur daraum, den Rotor zum testen auf eine andere "Höhe" zu bringen.
Wenn das Lager um ist, muß man nach Rep-Möglichkeit gucken. Dazu müsstest du dann die Wellendicke an der Lauffläche messen (Mikrometerschraube, Uhrenmeßschieber). Oder Lager mit Messdorn (hat man selten).
Wenn die Welle soweit o.k. ist, kannst du sicher die Sinterlager gegen Kugellager tauschen. Aber erst Lager Innen und Außendurchmesser messen und gucken, was für Größen erhältlich sind.
Das weitere Vorgehen hängt vom Ergebnis ab. Man hat aber recht viele Möglichkeiten. Welche sinnvoll sind, sehen wir dann.
Viele Grüße, Arnulf.
