Treibriemen -Gummiprobleme
#19
Hallo Arnulf,

...ich verstehe nicht ganz, warum Du Dich so aufregst und es jetzt
den Praktikern überlassen möchtest. (da schwingt Polemik mit, oder?)

Wenn man mal von dem Wiki-Eintrag absieht (...den ich übrigens gar
nicht gelesen habe - ich glaube auch nicht alles, was da drin steht...)
hat hier in diesem Thread noch niemand "Mist" geschrieben.

Aber Du hast natürlich vollkommen Recht: Gummi ist nicht gleich Gummi !

Und das sollten wir uns bei unseren Reinigungstips bitte unbedingt
alle "hinter die Ohren" schreiben. Solange man die Inhaltsstoffe eines
Materials nicht genau kennt, tut man sich mit den verwendeten Reinigungs-
mitteln schwer und ist auf Ausprobieren angewiesen. Wobei es ja auch
einen grossen Unterschied macht, ob ich das Material selbst entfernen
möchte (Riemenbrei) - dann zählt natürlich die Verträglichkeit für die
übrigen Materialien, oder ob ich das Material reinigen will (Gummirolle) -
dann zählt natürlich, dass das zu reinigende Objekt überleben soll!

Vorsicht also mit Pauschalaussagen!

Zum Thema zurück - bzw. der Frage, wie der Brei zu entfernen ist.

Dazu mein Tip (selbst schon so gemacht): ...mechanisch entfernen
(wie Arnulf schon vorschlug), mit Holzspachtel das Grobe, mit dem
Lappen das Feine, die restlichen Schlieren dann mit Spiritus und
Lappen (...immer wieder... solange, bis´s weg ist). Das ist Arbeit
aber eine schnellere Lösung ist nicht empfehlenswert. Nagellack-
entferner geht auch (...ist aber relativ teuer), dann sollte das Teil
aber ausgebaut sein.
(Nur als Anhaltspunkt: für die beiden ausgebauten Schwungscheiben
einer N4450 habe ich ein gute Stunde gebraucht, bis der Kleister
aus der Riemen-Nut verschwunden war)

Und warum kein Acethon? Ganz einfach: der Riemenbrei liegt auch
auf Platinen und mit scharfen Reinigungs- und Lösemitteln holt
man u.U. die Beschriftung der Platinen runter.

Wegen der weitestgehend unbekannten Inhaltsstoffe in Kunststoff- und
Gummiteilen kommt bei mir grundsätzl. kein aggressives Löse- oder
Reinigungsmittel ins Geräteinnere. "Scharfe Hunde" werden nur eingesetzt,
wenn das zu reinigende Teil ausgebaut und damit isoliert ist (sofern
es sich um Metallteile handelt).
Ansonsten ist bei mir die Devise: ...lieber mit mildem Reiniger langsam
hervortasten und erstmal die Verträglichkeit prüfen (u.U. mehrere Stunden
warten)

Das ist aber auch nur meine Meinung/Erfahrung... ...einen Dr.-Titel
in "Gummi" habe ich auch nicht.

Gruss

Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
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