26.02.2009, 00:29
Peter trifft das schon.
Ansonsten nochmal der Verweis auf mein oberes posting. Man weiß nicht wirklich, was man so alles nehmen müsste.
Es geht hier ja um andere wichtigere Faktoren, wie Walkbarkeit, Abriebsfestigkeit, Elastizität, und und und. Wenn die Standzeit im Rahmen des brauchbaren ist, reicht das. Wenn die Nutzzeit der Geräte länger, als erwartet ist, werden weiterhin Ersatzteile gefertigt. Wir erleben das ja jetzt selbst an unseren Objekten.
Da der Bedarf an Riemen durch die Liebhaber wieder steigt, vergrößert sich auch das Angebot an neuen Ersatzriemen. Wenn alle Geräte neu bestückt wären, würde wieder eine große Zeitspanne kein Bedarf mehr sein und dementsprechend auch kein Angebot. Teile wie Treibriemen können immer wieder aufgelegt werden. Gußteile, oder ähnlich haben da viel zu große Werkzeugkosten. Es gibt keinen Grund, mit der Standzeit nicht zu frieden zu sein.
Wenn du meine UHER SG 631 Vorstellung liest, kommt da auch die Stelle mit dem kaputten Riemen. Zuerst war er top. Nach einer Woche Nutzung hatte er sich dann richtig ausgeleiert. Sicherlich hat er die Walkung nicht mehr vertragen und hat sich gedehnt. Ist nur auf eine andere Art kaputt zugehen. Allerdings ohne das wirklich schwer zu entfernende Geschmiere.
Das Problem wären heute ja auch nur die Lohnkosten. Eine Werkstatt müsste sicherlich eine Stunde Arbeit für den Wechsel berechnen. Zu den heutigen Markt (gebraucht)preisen der Geräte steht das selten im Verhältnis. In den 80ern war das noch etwas anders.
1955 hat der Motor KM48 des damaligen Zündapp Mopeds als Werksaustauch Motor inklusive erneuerter Teile lediglich 56,- Mark gekostet. Heute würden die Werkstattkosten schon einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, wenn das Ding gerade 5 Jahre alt ist.
Deswegen mühen wir uns hier auch (unter gegenseitiger Hilfe) alle selber. Die Kosten für einen neuen Riemen fallen immer noch nicht ins Gewicht.
Hätten die Hersteller seinerzeit ein ganzes Raumfahrtthema aus den Riemen gemacht, gäb´s heute keine mehr. Nicht weil sie länger gehalten hätten, sondern weil man die Herstellung heute gar nicht mehr bezahlen könnte.
Viel Spaß beim Wechseln, Arnulf.
P.S. Nikotin wirkt sich höchstens als Schutzschicht aus, so daß der Weichmacher schlecht raus kann. Durch seine organische Herkunft schadet es weniger, als manche Pflegemittel, oder ständige Frische Luft, die den Weichmacher regelrecht rauszieht. Allerdings sind nicht einfach nur die Weichmacher für die Alterung verantwortlich. Außerdem gab´s deren viele unterschiedliche Wege, als daß man sie alle über einen Kamm scheren könnte.
Ansonsten nochmal der Verweis auf mein oberes posting. Man weiß nicht wirklich, was man so alles nehmen müsste.
Es geht hier ja um andere wichtigere Faktoren, wie Walkbarkeit, Abriebsfestigkeit, Elastizität, und und und. Wenn die Standzeit im Rahmen des brauchbaren ist, reicht das. Wenn die Nutzzeit der Geräte länger, als erwartet ist, werden weiterhin Ersatzteile gefertigt. Wir erleben das ja jetzt selbst an unseren Objekten.
Da der Bedarf an Riemen durch die Liebhaber wieder steigt, vergrößert sich auch das Angebot an neuen Ersatzriemen. Wenn alle Geräte neu bestückt wären, würde wieder eine große Zeitspanne kein Bedarf mehr sein und dementsprechend auch kein Angebot. Teile wie Treibriemen können immer wieder aufgelegt werden. Gußteile, oder ähnlich haben da viel zu große Werkzeugkosten. Es gibt keinen Grund, mit der Standzeit nicht zu frieden zu sein.
Wenn du meine UHER SG 631 Vorstellung liest, kommt da auch die Stelle mit dem kaputten Riemen. Zuerst war er top. Nach einer Woche Nutzung hatte er sich dann richtig ausgeleiert. Sicherlich hat er die Walkung nicht mehr vertragen und hat sich gedehnt. Ist nur auf eine andere Art kaputt zugehen. Allerdings ohne das wirklich schwer zu entfernende Geschmiere.
Das Problem wären heute ja auch nur die Lohnkosten. Eine Werkstatt müsste sicherlich eine Stunde Arbeit für den Wechsel berechnen. Zu den heutigen Markt (gebraucht)preisen der Geräte steht das selten im Verhältnis. In den 80ern war das noch etwas anders.
1955 hat der Motor KM48 des damaligen Zündapp Mopeds als Werksaustauch Motor inklusive erneuerter Teile lediglich 56,- Mark gekostet. Heute würden die Werkstattkosten schon einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, wenn das Ding gerade 5 Jahre alt ist.
Deswegen mühen wir uns hier auch (unter gegenseitiger Hilfe) alle selber. Die Kosten für einen neuen Riemen fallen immer noch nicht ins Gewicht.
Hätten die Hersteller seinerzeit ein ganzes Raumfahrtthema aus den Riemen gemacht, gäb´s heute keine mehr. Nicht weil sie länger gehalten hätten, sondern weil man die Herstellung heute gar nicht mehr bezahlen könnte.
Viel Spaß beim Wechseln, Arnulf.
P.S. Nikotin wirkt sich höchstens als Schutzschicht aus, so daß der Weichmacher schlecht raus kann. Durch seine organische Herkunft schadet es weniger, als manche Pflegemittel, oder ständige Frische Luft, die den Weichmacher regelrecht rauszieht. Allerdings sind nicht einfach nur die Weichmacher für die Alterung verantwortlich. Außerdem gab´s deren viele unterschiedliche Wege, als daß man sie alle über einen Kamm scheren könnte.
