26.02.2009, 12:45
Lieber Peter,
nachdem die Verlaufscharakteristik der beiden Trimmpots vergleichsweise sekundärer Natur ist, man muss lediglich (und das betrifft -auch- das individuelle Gerät) darauf achten, ob das Höhenequalizing bei beiden Bandgeschwindigkeiten mit P 501/502 noch stabil einstellbar ist, kannst du auch durch einen parallelen Festwiderstand 100 kOhm den Wert der Pot-Widerstandskörper von 25 auf 20 kOhm drücken. Durch diese Maßnahme konzentrieren sich die praktisch relevanten Equalizingwerte zu den randbereichen der Kohleschichtbahn ein wenig, die Welt wird das aber nicht sein, denn der Korrekturwiderstand ist ja viermal so groß wie das Pot. 80 nF wirst du heute nicht mehr bekommen, die 100 kOhm werden aber bei dir zuhause vorrätig sein.
Übrigens kannst du die Eichung deines ELV-Bausteins auch minimal modifizieren, so dass dir oberhalb der nominellen Vollaussteuerung 4 dB Anzeigereserve bleiben, womit du die klassische Übersteuerungsgrenze (3 % Klirrfaktor) zumindest für ein Langspielband der Kategorie LPR 35 bei 19 cm/s noch einigermaßen abschätzen könntest. Damit wird zwar der Farbwechsel in der LED-Kette vermutlich nicht mehr korrekt liegen und eine 1 dB-Verschiebung der VA-Anzeige von VU-Meter und ELV-Anzeige zu beklagen sein, dennoch weiß man durch diesen kleinen Kniff vielleicht im Endeffekt doch mehr als vorher.
Hans-Joachim
nachdem die Verlaufscharakteristik der beiden Trimmpots vergleichsweise sekundärer Natur ist, man muss lediglich (und das betrifft -auch- das individuelle Gerät) darauf achten, ob das Höhenequalizing bei beiden Bandgeschwindigkeiten mit P 501/502 noch stabil einstellbar ist, kannst du auch durch einen parallelen Festwiderstand 100 kOhm den Wert der Pot-Widerstandskörper von 25 auf 20 kOhm drücken. Durch diese Maßnahme konzentrieren sich die praktisch relevanten Equalizingwerte zu den randbereichen der Kohleschichtbahn ein wenig, die Welt wird das aber nicht sein, denn der Korrekturwiderstand ist ja viermal so groß wie das Pot. 80 nF wirst du heute nicht mehr bekommen, die 100 kOhm werden aber bei dir zuhause vorrätig sein.
Übrigens kannst du die Eichung deines ELV-Bausteins auch minimal modifizieren, so dass dir oberhalb der nominellen Vollaussteuerung 4 dB Anzeigereserve bleiben, womit du die klassische Übersteuerungsgrenze (3 % Klirrfaktor) zumindest für ein Langspielband der Kategorie LPR 35 bei 19 cm/s noch einigermaßen abschätzen könntest. Damit wird zwar der Farbwechsel in der LED-Kette vermutlich nicht mehr korrekt liegen und eine 1 dB-Verschiebung der VA-Anzeige von VU-Meter und ELV-Anzeige zu beklagen sein, dennoch weiß man durch diesen kleinen Kniff vielleicht im Endeffekt doch mehr als vorher.
Hans-Joachim
