24.02.2009, 19:55
Hallo Peter, Deine Überlegung, die aufnahmeseitige Höhenanhebung müsse in die Aussteuerungsanzeige "eingebracht" werden, ist an sich absolut richtig. Vor langer Zeit war in der Zeitschrift "hifi-Stereophonie" von Arndt Klingelnberg Entsprechendes verlangt worden. Und zwar ist die Forderung umso dringlicher, je niedriger die Bandgeschwindigkeit und damit je eingeschränkter die Höhenaussteuerbarkeit aller (!) Magnetbänder ist. Umgekehrt gilt: bei 38 cm/s und erst recht bei 76 cm/s (und modernen Bändern) tendieren die in "natürlicher Musik" vorkommenden Höhenanteile (Stichwort Amplitudenstatistik) nicht mehr dazu, das Band zu übersteuern. Daher war es hier durchaus zu vertreten, die Aussteuerungsanzeige an den Eingang des Aufnahmeverstärkers bzw. den Ausgang des Wiedergabeverstärkers zu hängen.
Na, ganz zuschweigen von den hier kürzlich behandelten Schwächen der VU-Meter - darauf muss ich hier aber nicht mehr eingehen. Wie ich vermute, haben die meisten Tonbandgeräte-Benutzer, die keinen (Quasi-)Spitzenspannungsmesser benutzen konnten, ihre Bänder tendenziell untersteuert und damit Übersteuerungen in den Höhen (= Intermodulations- und/oder Differenztonverzerrungen in den Tiefen) vermieden.
F.E.
Na, ganz zuschweigen von den hier kürzlich behandelten Schwächen der VU-Meter - darauf muss ich hier aber nicht mehr eingehen. Wie ich vermute, haben die meisten Tonbandgeräte-Benutzer, die keinen (Quasi-)Spitzenspannungsmesser benutzen konnten, ihre Bänder tendenziell untersteuert und damit Übersteuerungen in den Höhen (= Intermodulations- und/oder Differenztonverzerrungen in den Tiefen) vermieden.
F.E.
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