29.03.2009, 15:45
Hallo Interessierte!
Zum Thema des "Bandeinfädelns" haben sich in der Vergangenheit
wohl auch die Hersteller Gedanken gemacht - so auch Ferrograph, wie
man an diesen hübschen 18 cm Spulen erkennen kann.
Ein im Kern eingelegter "Keil", der von Federkraft zugedrückt
wird, dient zum Einklemmen des Bandendes auf dem Wickelkern.
Der Zug ist dabei gerade so gross, dass das Ende zwar gut hält , aber
bei einem Gerät ohne optische oder elektronische Bandendabschaltung
aus der Klammer gezogen werden kann.
![[Bild: Ferrogr_01_Arretierung.JPG]](https://tonbandforum.de/bildupload/Ferrogr_01_Arretierung.JPG)
Ein weiteres Detail dieser Spulen ist die im Dreizackkern befindliche
Halteklammer die über einen kleinen Entrieglungshebel gelöst wird. Diese
Vorrichtung klemmt die Spule an Wickeldornen fest, auch wenn diese nicht
über die Dreizackverriegelung verfügen (vornehml. bei älteren TBs der Fall).
![[Bild: Ferrogr_02_Arretierung.JPG]](https://tonbandforum.de/bildupload/Ferrogr_02_Arretierung.JPG)
Den Enthusiasten, die jetzt einschlägige Kaufquellen nach diesem
vermeindlichen "Ei des Kolumbus" abgrasen, sei folgender Hinweis gegeben:
die Ferrograph-Spulen sind schmaler als Standardspulen. Dies wird zwar
durch die überstehenden Schraubenköpfe und Muttern ausge-
glichen, sodass die Bandposition in der Führung wieder "passt", aber duch
den etwas geringeren Spulenscheiben-Abstand ist der Einfluss von
Höhenschlag grösser - es schleift halt schneller an den Bandkanten, wenn
die Scheiben nicht "1a" ohne Verzug sind.
Also doch nur was für Liebhaber (weshalb ich sie erwarb, weil sie so schön
zur Pio 707 passen.)
![[Bild: Ferrogr_03.JPG]](https://tonbandforum.de/bildupload/Ferrogr_03.JPG)
Gruss
Peter
Zum Thema des "Bandeinfädelns" haben sich in der Vergangenheit
wohl auch die Hersteller Gedanken gemacht - so auch Ferrograph, wie
man an diesen hübschen 18 cm Spulen erkennen kann.
Ein im Kern eingelegter "Keil", der von Federkraft zugedrückt
wird, dient zum Einklemmen des Bandendes auf dem Wickelkern.
Der Zug ist dabei gerade so gross, dass das Ende zwar gut hält , aber
bei einem Gerät ohne optische oder elektronische Bandendabschaltung
aus der Klammer gezogen werden kann.
Ein weiteres Detail dieser Spulen ist die im Dreizackkern befindliche
Halteklammer die über einen kleinen Entrieglungshebel gelöst wird. Diese
Vorrichtung klemmt die Spule an Wickeldornen fest, auch wenn diese nicht
über die Dreizackverriegelung verfügen (vornehml. bei älteren TBs der Fall).
Den Enthusiasten, die jetzt einschlägige Kaufquellen nach diesem
vermeindlichen "Ei des Kolumbus" abgrasen, sei folgender Hinweis gegeben:
die Ferrograph-Spulen sind schmaler als Standardspulen. Dies wird zwar
durch die überstehenden Schraubenköpfe und Muttern ausge-
glichen, sodass die Bandposition in der Führung wieder "passt", aber duch
den etwas geringeren Spulenscheiben-Abstand ist der Einfluss von
Höhenschlag grösser - es schleift halt schneller an den Bandkanten, wenn
die Scheiben nicht "1a" ohne Verzug sind.
Also doch nur was für Liebhaber (weshalb ich sie erwarb, weil sie so schön
zur Pio 707 passen.)
Gruss
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
