22.02.2009, 11:29
Lieber Stefan,
für die Schaltung müsstest du mir deine private Mailadresse mitteilen, die in deinem Profil unterdrückt ist.
Die von Gerald erwähnte Studer-Revoxsache hat ihre Ursache im bekannten Fehlgriff dieses Hauses mit einer ganzen Andruckrollenserie, bei deren Fertigung -wer auch immer- problematische Weichmacher eingesetzt hatte.
Angesichts des (tonwelldrehzahlsynchronen?) Wimmerns der 630 fürchte ich jedoch um die Sinterlager des Tonmotors, die ich lieber regelmäßig mit einem Tröpfchen Sinterlageröl beglücke, als den Motor einfach so zu tauschen, wie das Gerald hinter sich brachte (kostet ja auch..). Leider teilst du uns das musikalische Genre nicht mit, bei dem dir der mangelhafte Gleichlauf auffällt: Ich möchte mich weder über deine bevorzugten Musikrichtungen erheben, noch mit den meinen missionierend durch diese Welt ziehen, es geht/ging mir anhand dessen allein darum, Größenordnung ud Beschaffenheit der Störung zu bestimmen.
Offenbar ist sie aber bereits bei 'normaler' Musik wahrzunehmen und damit von gesunder Heftigkeit. Insbesondere das vorausgehende Langsamerwerden beunruhigt etwas, weil es auf einen Sinterlagerschaden verweist. Du kennst die Probleme des B710 etc., dessen Tonmotoren zur Generierung einer gleichmäßigen, optimalen Lagertemperatur dauernd laufen. Folge: Sie dudeln bei entsprechenden Nutzern notfalls tagelang, weshalb diese Lager häufig ausgelaufen sind.
In diesem Falle hättest du bei deinem Gerät vergleichsweise schlechte Karten, weil ein Motor nur mit erheblichem KnowHow zur Wellenneufertigung, dem Auspressen der alten und Einpressen neu gefertigter Lager und allerhand Fachleuten zu überholen wäre; einen Neumotor wirst du kaum bekommen.
Aber vielleicht liegt ja doch ein Schaden an der Elektronik vor, was dann nicht auszuschließen ist, wenn die Störung relativ hochfrequent ausfällt. Die Integrationszeit des regelungsinternen Gleichrichters bzw. Diskriminators -die technische Funktion solcher Elektroniken ist der des Woelkeschen Gleichlaufschankungsmessers verwandt- wurde von den Konstrukteuren so eingerichtet, dass sich das System unter normalen Umständen nicht aufschaukeln kann und zudem allzukleine Störungen nicht ausgeregelt werden, weil dieser Regelvorgang solche unwesentlichen Beeinflussungen erst hörbar machen würde.
Nachdem du Elektroniker bist, wäre vielleicht die Prüfung der Elektronik bei laufendem Motor mit Zuführung eines von fremder Seite kommenden Rückkoplungssignales (demnach bei abgeklemmtem Drehzahlaufnahmekopf vom Tongenerator) betriebsnah, aber ohne die Probleme der in sich geschlossenen Regelschleife sinnvoll. Man sieht dann, ob die Elektronik etwas hat.
Mein PDF bekommst du nach Vorliegen deiner Mailadresse. Meine Mailadresse ist im Profil nicht versteckt.
Hans-Joachim
für die Schaltung müsstest du mir deine private Mailadresse mitteilen, die in deinem Profil unterdrückt ist.
Die von Gerald erwähnte Studer-Revoxsache hat ihre Ursache im bekannten Fehlgriff dieses Hauses mit einer ganzen Andruckrollenserie, bei deren Fertigung -wer auch immer- problematische Weichmacher eingesetzt hatte.
Angesichts des (tonwelldrehzahlsynchronen?) Wimmerns der 630 fürchte ich jedoch um die Sinterlager des Tonmotors, die ich lieber regelmäßig mit einem Tröpfchen Sinterlageröl beglücke, als den Motor einfach so zu tauschen, wie das Gerald hinter sich brachte (kostet ja auch..). Leider teilst du uns das musikalische Genre nicht mit, bei dem dir der mangelhafte Gleichlauf auffällt: Ich möchte mich weder über deine bevorzugten Musikrichtungen erheben, noch mit den meinen missionierend durch diese Welt ziehen, es geht/ging mir anhand dessen allein darum, Größenordnung ud Beschaffenheit der Störung zu bestimmen.
Offenbar ist sie aber bereits bei 'normaler' Musik wahrzunehmen und damit von gesunder Heftigkeit. Insbesondere das vorausgehende Langsamerwerden beunruhigt etwas, weil es auf einen Sinterlagerschaden verweist. Du kennst die Probleme des B710 etc., dessen Tonmotoren zur Generierung einer gleichmäßigen, optimalen Lagertemperatur dauernd laufen. Folge: Sie dudeln bei entsprechenden Nutzern notfalls tagelang, weshalb diese Lager häufig ausgelaufen sind.
In diesem Falle hättest du bei deinem Gerät vergleichsweise schlechte Karten, weil ein Motor nur mit erheblichem KnowHow zur Wellenneufertigung, dem Auspressen der alten und Einpressen neu gefertigter Lager und allerhand Fachleuten zu überholen wäre; einen Neumotor wirst du kaum bekommen.
Aber vielleicht liegt ja doch ein Schaden an der Elektronik vor, was dann nicht auszuschließen ist, wenn die Störung relativ hochfrequent ausfällt. Die Integrationszeit des regelungsinternen Gleichrichters bzw. Diskriminators -die technische Funktion solcher Elektroniken ist der des Woelkeschen Gleichlaufschankungsmessers verwandt- wurde von den Konstrukteuren so eingerichtet, dass sich das System unter normalen Umständen nicht aufschaukeln kann und zudem allzukleine Störungen nicht ausgeregelt werden, weil dieser Regelvorgang solche unwesentlichen Beeinflussungen erst hörbar machen würde.
Nachdem du Elektroniker bist, wäre vielleicht die Prüfung der Elektronik bei laufendem Motor mit Zuführung eines von fremder Seite kommenden Rückkoplungssignales (demnach bei abgeklemmtem Drehzahlaufnahmekopf vom Tongenerator) betriebsnah, aber ohne die Probleme der in sich geschlossenen Regelschleife sinnvoll. Man sieht dann, ob die Elektronik etwas hat.
Mein PDF bekommst du nach Vorliegen deiner Mailadresse. Meine Mailadresse ist im Profil nicht versteckt.
Hans-Joachim
