07.10.2004, 16:46
Prinzipiell sind z.B. alle Maschinen die die Motorwicklung auch gleichzeitig zur Transformation der Betriebsspannung mißbrauchen mit kollektorlosen Motoren ausgerüstet. Vereinfacht kann man sagen, daß Wechselstrommotore in Bandmaschinen immer kollektorlos sind da ein Kollektor prinzipbedingt mehr Probleme als Vorteile bringt.
Ein Wechselstrommotor wird von der Netzfrequenz synchronisiert. Will man also die Drehzahl ändern, dann muß man an der "Frequenzschraube" drehen, bzw. auf andere Wicklungen umschalten. Bauartbedingt ist aber bei drei Geschwindigkeiten Schluß, i.d. Praxis werden selten mehr als zwei Wicklungen aufgebracht. Die klassischen 38-er Capstanmotore verfügten m.W. nur über eine Wicklung. Der Kurzschlußläufer hat durch seine große Massenträgheit bei nur 750 Upm sehr gute Laufeigenschaften. Die einzelnen Spulen des gesamten Feldpaketes sind sehr sorgfältig gewickelt und ebenso peinlich genau im Stator festgelegt.
Diese Motore werden vierpolig direkt ans Lichtnetz angeschaltet. Andere Bandmaschinensynchronmotoren die über ein Getriebe eine Schwungmasse antreiben werden dreipolig, oder für zwei Tourenzahlen dann sechspolig angeschaltet. (Mir selbst ist kein dreitouriger Tonbandmotor bekannt und ich würde mich über Rückmeldung dazu sehr freuen.)
Die Wicklung wird aus praktischen Gründen für Spannungen um die 150 Volt dimensioniert. Das erlaubt kleinere Abmaße des gesamten Motors und natürlich auch des Hilfskondensators der dann für wesentlich geringere Spannungsfestigkeit bemessen sein muß. Aus einem primärseitigen Abgriff des Netztrafos wird die Betriebsspannung entnommen.
Die herstellungsmäßig einfachsten Wechselstrommotore sind die "gewöhnlichen" Spaltpolmotoren wie sie wohl fast jeder aus den weitverbreiteten volltransistorisierten, einmotorigen Tesla- oder Grundiglaufwerken der frühen 70-er Jahre kennt. Die Ökonomen sparten den separaten Netztrafo ein - diese Aufgabe fiel fortan den beiden entsprechend angepaßten Feldspulen zu. Man mag darüber denken wie man will - ich finde es Murks.
Ein Wechselstrommotor wird von der Netzfrequenz synchronisiert. Will man also die Drehzahl ändern, dann muß man an der "Frequenzschraube" drehen, bzw. auf andere Wicklungen umschalten. Bauartbedingt ist aber bei drei Geschwindigkeiten Schluß, i.d. Praxis werden selten mehr als zwei Wicklungen aufgebracht. Die klassischen 38-er Capstanmotore verfügten m.W. nur über eine Wicklung. Der Kurzschlußläufer hat durch seine große Massenträgheit bei nur 750 Upm sehr gute Laufeigenschaften. Die einzelnen Spulen des gesamten Feldpaketes sind sehr sorgfältig gewickelt und ebenso peinlich genau im Stator festgelegt.
Diese Motore werden vierpolig direkt ans Lichtnetz angeschaltet. Andere Bandmaschinensynchronmotoren die über ein Getriebe eine Schwungmasse antreiben werden dreipolig, oder für zwei Tourenzahlen dann sechspolig angeschaltet. (Mir selbst ist kein dreitouriger Tonbandmotor bekannt und ich würde mich über Rückmeldung dazu sehr freuen.)
Die Wicklung wird aus praktischen Gründen für Spannungen um die 150 Volt dimensioniert. Das erlaubt kleinere Abmaße des gesamten Motors und natürlich auch des Hilfskondensators der dann für wesentlich geringere Spannungsfestigkeit bemessen sein muß. Aus einem primärseitigen Abgriff des Netztrafos wird die Betriebsspannung entnommen.
Die herstellungsmäßig einfachsten Wechselstrommotore sind die "gewöhnlichen" Spaltpolmotoren wie sie wohl fast jeder aus den weitverbreiteten volltransistorisierten, einmotorigen Tesla- oder Grundiglaufwerken der frühen 70-er Jahre kennt. Die Ökonomen sparten den separaten Netztrafo ein - diese Aufgabe fiel fortan den beiden entsprechend angepaßten Feldspulen zu. Man mag darüber denken wie man will - ich finde es Murks.
