06.10.2004, 20:17
Die Tellerkonstruktion muss zum Bandgerät passen, sonst hat man u.U. mit den Bandlaufeigenschaften Ärger und muss die Drehbank für langwierige Umbauarbeiten anwerfen.
Bei der A77 gibt/gab es das notwendige Zubehör ja sämtlich ab Werk, heute teilweise auch recht günstig auf Flohmärkten, ja selbst bei E-Pay gingen unter meinen Augen schon mehrfach Wickelteller der B67 und solche für A77 und A700 für wenig Geld (=wesentlich unter den historischen Einstandspreisen) über den Tisch. Die B67er passen auch auf die A77, sofern deren Spulenteller über Löcher für die Mitnehmerstifte verfügen.
Nachdem die Spulenteller der späteren Serien der A77 -soweit erinnerlich- Kunststoffdreizack besaßen, und das Bohren der beiden Mitnehmerlöcher ohne Schlag etwas delikat ist, lieferte Studer beim Erwerb eines Revox-Wickeltellers einen geeigneten Spulenteller mit. Man kann das aber leicht selbst bohren, wenn man handwerklich halbwegs sauberes Arbeiten gewöhnt ist. Mit dem Kunststoffdreizack geht man dann halt etwas vorsichtig um.
Ich habe solcherart Lochbohrereien in meiner Sturm- und Drangzeit selbst bei meiner G36HS erfolgreich durchgeführt, die bei mir deshalb auch mit meinen ausschließlich auf Kern gewickelten Bändern betrieben werden kann.
Ein Problem besteht im etwas geringen Bandzug der Amateurgeräte, der für Standardband 'an der Grenze' liegt, weshalb Studer die 130-V-Anzapfung der A77-Trafos in der ORF-Version für Ton- und Wickelmotoren gemeinsam nützt. Die Wickelmotoren arbeiten dann mit einem etwas erhöhten Zug, und die sonst genützte 105-V-Klemme D9 bleibt frei.
Studiobandmaterial wird/wurde -solange ich in der Szene bin und das zieht sich nun schon etwas in die Länge- immer zu 700 (26 cm) und 1000 Metern (30 cm) geliefert. 1000 Meter werden aber auch von A700 (und B67) 'gehändelt', wobei den Praktiker am professionellen Gerät ein leichtes Überstehen des Bandwickels nie sonderlich gestört hat.
Bei A77, B77 und PR99 ist während des schnellen Vor- bzw. Rücklaufes aber Aufmerksamkeit am Platze, insbesondere und allemal bei Bandmaterial, das aus Ländern des Doppelflanschbeitrittsgebietes stammt. Außer LPR35 ist mir kein klassisches Amateurband bekannt, das ich guten Gewissens freitragend wickeln würde.
Hans-Joachim
Bei der A77 gibt/gab es das notwendige Zubehör ja sämtlich ab Werk, heute teilweise auch recht günstig auf Flohmärkten, ja selbst bei E-Pay gingen unter meinen Augen schon mehrfach Wickelteller der B67 und solche für A77 und A700 für wenig Geld (=wesentlich unter den historischen Einstandspreisen) über den Tisch. Die B67er passen auch auf die A77, sofern deren Spulenteller über Löcher für die Mitnehmerstifte verfügen.
Nachdem die Spulenteller der späteren Serien der A77 -soweit erinnerlich- Kunststoffdreizack besaßen, und das Bohren der beiden Mitnehmerlöcher ohne Schlag etwas delikat ist, lieferte Studer beim Erwerb eines Revox-Wickeltellers einen geeigneten Spulenteller mit. Man kann das aber leicht selbst bohren, wenn man handwerklich halbwegs sauberes Arbeiten gewöhnt ist. Mit dem Kunststoffdreizack geht man dann halt etwas vorsichtig um.
Ich habe solcherart Lochbohrereien in meiner Sturm- und Drangzeit selbst bei meiner G36HS erfolgreich durchgeführt, die bei mir deshalb auch mit meinen ausschließlich auf Kern gewickelten Bändern betrieben werden kann.
Ein Problem besteht im etwas geringen Bandzug der Amateurgeräte, der für Standardband 'an der Grenze' liegt, weshalb Studer die 130-V-Anzapfung der A77-Trafos in der ORF-Version für Ton- und Wickelmotoren gemeinsam nützt. Die Wickelmotoren arbeiten dann mit einem etwas erhöhten Zug, und die sonst genützte 105-V-Klemme D9 bleibt frei.
Studiobandmaterial wird/wurde -solange ich in der Szene bin und das zieht sich nun schon etwas in die Länge- immer zu 700 (26 cm) und 1000 Metern (30 cm) geliefert. 1000 Meter werden aber auch von A700 (und B67) 'gehändelt', wobei den Praktiker am professionellen Gerät ein leichtes Überstehen des Bandwickels nie sonderlich gestört hat.
Bei A77, B77 und PR99 ist während des schnellen Vor- bzw. Rücklaufes aber Aufmerksamkeit am Platze, insbesondere und allemal bei Bandmaterial, das aus Ländern des Doppelflanschbeitrittsgebietes stammt. Außer LPR35 ist mir kein klassisches Amateurband bekannt, das ich guten Gewissens freitragend wickeln würde.
Hans-Joachim
