07.01.2009, 23:58
Zitat:i440bx posteteHallo Robert!
Dann noch eine andere Frage. Ich hab das Modell hier nicht gefunden. Beziehungsweise nur zwei, drei Freds... Ist das Ding soo schlecht? Oder wurds nur wenig verkauft? Bitte nun aber keine Diskussion über Philips losbrechen
Gut, gemäß Wunsch keine Diskussion über die Glühlampenfabrik. Und über Intel auch nicht. :-)
Im Philips-Programm waren die 45xx-Typen diejenigen ohne integrierten Endverstärker, die 44xx-Typen diejenigen mit (wobei die letzten beiden Ziffern allerdings bei ansonsten identischen Modellen aus unerfindlichen Gründen nicht gleich waren). Die 4502 war in der damaligen Baureihe meines Wissens die kleinste 45xxer und hat nur zwei Tonköpfe, Monitorbetrieb (Hinterbandkontrolle) ist somit nicht möglich.
Die Seltenheit ist wahrscheinlich in der Kombination dieser Eigenschaften zu suchen. Zweikopfmaschinen waren eher als Standalone-Geräte (also mit eingebautem Verstärker und Lautsprechern) gefragt, während die Käufer eines "Decks" ohne eigenen Endverstärker lieber zu gehobenen Modellen mit drei Köpfen griffen.
Schlecht ist die Maschine deswegen nicht. Immerhin hat sie ein Dreimotorenlaufwerk. Als Einstiegsgerät in das Tonbandhobby kann sie durchaus gute Dienste leisten. Wenn Du Spaß an der Sache findest, kannst Du ja irgendwann den Aufstieg in die Dreikopfliga wagen.
Gruß,
Timo

