04.01.2009, 23:22
Lieber Florian,
zunächst sollten wir uns Rechenschaft darüber ablegen, wo deine 561 ab Werk bzw. Vorbesitzer steht. Bist du dir sicher, dass der Vorbesitzer im Gerät nicht herumgekurbelt hat, oder steht aufgrund seiner psychosozialen Struktur zu erwarten, dass doch....?
Verfügst du über eine Bedienungsanleitung zur 561, aus der der Nennausgangspegel hervorgeht? In den nun auch mir zugänglichen Unterlagen zum 561 steht dazu nicht viel brauchbares drin. Die technischen Daten der 560 -ihre Schaltung entspricht ansonsten übrigens bis ins Detail derjenigen der 561- weisen für die beiden Versionen der 560 (560 ud 560C) 700 und 500 mV aus, weshalb ich mit nachfolgenden 'Erstmaßnahmen am Unfallort' hoffe, den Intentionen Uhers bei deinem Gerät auf die Schliche zu kommen.
Ich nehme an, dass dein Gerät Halbspur und dein Bezugsband Vollspur ist. Stimmt das? Bist du dir wirklich sicher, dass dein Bezugsband eine Magnetisierung von 'sowas' 320 nWb/m aufweist? Enthält dein Bezugsband auch eine 10- oder 6,3-kHz-Sektion für die Spaltsenkrechtstellung?
Zum werterhaltenden Umgang mit Bezugsbändern (Entmagnetisierung des kompletten Bandlaufes bei abgeschaltetem Bandgerät und abseits liegendem Bezugsband), weißt du aufgrund deiner fachlichen Vorpolung Bescheid.
Schließe dein Nf-Millivoltmeter bitte an die Kontakte 3 (li) und Masse der Line-Ausgangsbuchse der 561 an, also nicht der Zusatzgerätebuchse wie in Uhers Vorlage, lege den VA-Pegelteil deines Bezugsbandes auf (1 oder 0,315 kHz, 320 nWb/m) und starte die Wiedergabe. Welcher Pegel (in mV) wird dir angezeigt, wo steht das VU-Meter des entsprechend aktivierten Kanals?
Dieselbe Arie solltest du auch noch mit dem anderen Ausgangskanal (also Ausgangspin 5 und Masse) gegenprüfend vornehmen und dabei in etwa dasselbe Ergebnis erhalten. Bitte teile mir beide Ergebnisse mit. Ich habe natürlich gewisse Vemutungen, die ich aber jetzt noch nicht zu Protokoll gebe. Wir diskutieren das dann, wenn die Werte auf dem Forentisch liegen.
Dass man Messungen immer mit Überlegung, Ruhe und Gelassenheit durchführen sollte, weißt du ja als Mann vom Fach, man wird zwischen Türklingel und Telefonwecker sonst noch wahnsinniger als ohnehin schon... Den Herzinfarkt sparen wir uns lieber für die späteren Jahre (die ich indes schon erreicht habe).
Hans-Joachim
zunächst sollten wir uns Rechenschaft darüber ablegen, wo deine 561 ab Werk bzw. Vorbesitzer steht. Bist du dir sicher, dass der Vorbesitzer im Gerät nicht herumgekurbelt hat, oder steht aufgrund seiner psychosozialen Struktur zu erwarten, dass doch....?
Verfügst du über eine Bedienungsanleitung zur 561, aus der der Nennausgangspegel hervorgeht? In den nun auch mir zugänglichen Unterlagen zum 561 steht dazu nicht viel brauchbares drin. Die technischen Daten der 560 -ihre Schaltung entspricht ansonsten übrigens bis ins Detail derjenigen der 561- weisen für die beiden Versionen der 560 (560 ud 560C) 700 und 500 mV aus, weshalb ich mit nachfolgenden 'Erstmaßnahmen am Unfallort' hoffe, den Intentionen Uhers bei deinem Gerät auf die Schliche zu kommen.
Ich nehme an, dass dein Gerät Halbspur und dein Bezugsband Vollspur ist. Stimmt das? Bist du dir wirklich sicher, dass dein Bezugsband eine Magnetisierung von 'sowas' 320 nWb/m aufweist? Enthält dein Bezugsband auch eine 10- oder 6,3-kHz-Sektion für die Spaltsenkrechtstellung?
Zum werterhaltenden Umgang mit Bezugsbändern (Entmagnetisierung des kompletten Bandlaufes bei abgeschaltetem Bandgerät und abseits liegendem Bezugsband), weißt du aufgrund deiner fachlichen Vorpolung Bescheid.
Schließe dein Nf-Millivoltmeter bitte an die Kontakte 3 (li) und Masse der Line-Ausgangsbuchse der 561 an, also nicht der Zusatzgerätebuchse wie in Uhers Vorlage, lege den VA-Pegelteil deines Bezugsbandes auf (1 oder 0,315 kHz, 320 nWb/m) und starte die Wiedergabe. Welcher Pegel (in mV) wird dir angezeigt, wo steht das VU-Meter des entsprechend aktivierten Kanals?
Dieselbe Arie solltest du auch noch mit dem anderen Ausgangskanal (also Ausgangspin 5 und Masse) gegenprüfend vornehmen und dabei in etwa dasselbe Ergebnis erhalten. Bitte teile mir beide Ergebnisse mit. Ich habe natürlich gewisse Vemutungen, die ich aber jetzt noch nicht zu Protokoll gebe. Wir diskutieren das dann, wenn die Werte auf dem Forentisch liegen.
Dass man Messungen immer mit Überlegung, Ruhe und Gelassenheit durchführen sollte, weißt du ja als Mann vom Fach, man wird zwischen Türklingel und Telefonwecker sonst noch wahnsinniger als ohnehin schon... Den Herzinfarkt sparen wir uns lieber für die späteren Jahre (die ich indes schon erreicht habe).
Hans-Joachim
