27.12.2008, 18:03
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In diversen Audio- Aufnahmeprogrammen für den Rechner ist eine Korrelationsanzeige in Form einer Ozilloskopenansicht vorhanden. Nur- wie deute ich diese Anzeige? Bei Mono ist alles klar, es erscheint ein senkrechter Strich, weil es keine Phasenverschiebung gibt.
Laut Johannes Webers´ Handbuch der Tonstudiotechnik, 9. Ausgabe, S. 358 ist das bei Mono- und sehr nahe beieinander angeordneten X/Y- Mikrophone so in Ordnung. Es wird darauf hingewiesen, dass es auf keinen Fall zu einer kreisförmigen Darstellung kommen dürfe; dies deute auf verpolte Mikrophone hin, was die Monowiedergabe beeinträchtigen kann.
Bei Aufnahmen, die mit mehreren Einzelmikros (Polymikrofonie) aufgenommen wurden, erscheint aber ein im Takt der NF pulsierender Kreis, oder besser gesagt ein sich im Takt bewegendes entfernt kreisähnliches Muster – es erinnert an ein lose hingeworfenes Seil (oder einem abgestürzten Bobby). Das ist nicht nur bei eigenen Aufnahmen, sondern auch bei zum Vergleich herangezogenen CDs gleichermaßen der Fall.
Das es bei angenommen 4 nicht unmittelbar benachbart aufgestellten Mikros zu Phasenunterschieden kommt ist klar - selbst bei einer Schallquelle trifft der Schall zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf die einzelnen Mikrophone. Wird jedes Mikro für unterschiedliche Schallquellen bzw. Instrumente verwendet, kann das Phasenwirrwarr nur zunehmen.
Ist die Anzeige des Korrelationsmessers in solchen Fällen überhaupt aussagekräftig und wenn ja, wie sollte das Oszillogramm im optimalen Fall aussehen?
In diversen Audio- Aufnahmeprogrammen für den Rechner ist eine Korrelationsanzeige in Form einer Ozilloskopenansicht vorhanden. Nur- wie deute ich diese Anzeige? Bei Mono ist alles klar, es erscheint ein senkrechter Strich, weil es keine Phasenverschiebung gibt.
Laut Johannes Webers´ Handbuch der Tonstudiotechnik, 9. Ausgabe, S. 358 ist das bei Mono- und sehr nahe beieinander angeordneten X/Y- Mikrophone so in Ordnung. Es wird darauf hingewiesen, dass es auf keinen Fall zu einer kreisförmigen Darstellung kommen dürfe; dies deute auf verpolte Mikrophone hin, was die Monowiedergabe beeinträchtigen kann.
Bei Aufnahmen, die mit mehreren Einzelmikros (Polymikrofonie) aufgenommen wurden, erscheint aber ein im Takt der NF pulsierender Kreis, oder besser gesagt ein sich im Takt bewegendes entfernt kreisähnliches Muster – es erinnert an ein lose hingeworfenes Seil (oder einem abgestürzten Bobby). Das ist nicht nur bei eigenen Aufnahmen, sondern auch bei zum Vergleich herangezogenen CDs gleichermaßen der Fall.
Das es bei angenommen 4 nicht unmittelbar benachbart aufgestellten Mikros zu Phasenunterschieden kommt ist klar - selbst bei einer Schallquelle trifft der Schall zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf die einzelnen Mikrophone. Wird jedes Mikro für unterschiedliche Schallquellen bzw. Instrumente verwendet, kann das Phasenwirrwarr nur zunehmen.
Ist die Anzeige des Korrelationsmessers in solchen Fällen überhaupt aussagekräftig und wenn ja, wie sollte das Oszillogramm im optimalen Fall aussehen?
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
