27.11.2008, 15:52
Hallo nochmal,
Kurzfassung zur Messung des Frequenzganges:
Als Tongenerator dient mein CD-Player mit einer selbst gebrannten CD. Diese enthält unter anderem ein 2 Minuten langes Sweep-Signal, das exponentiell in der Frequenz ansteigt und 20 dB unter Bezugspegel liegt. Exponentiell deshalb, weil ich ja auf der anschließenden logarithmischen Darstellung der Frequenz jedes Frequenzintervall gleich lang messen will.
Zuerst habe ich den ebenfalls auf der CD befindlichen Bezugspegelton so eingestellt, dass der selbe Pegel über Band herauskam wie bei Abspielen des entsprechenden Bezugsbandes.
Dann habe ich ohne Verändern der Pegelregler den Sweep-Ton aufgenommen und sofort hinter Band abgehört. Das Signal ging dann per Soundkarte in den Rechner. (*)
Dort habe ich dann mit einem kleinen selbstgemachten Programm einfach die anstehenden Samples entgegengenommen und über ein wählbares Zeitintervall den RMS (quadratischer Mittelwert) gebildet und in eine Textdatei geschrieben. Im gezeigten Fall waren dies 10 Messwerte pro Sekunde, also etwa 1200 Werte in 2 Minuten. Den Nullpunkt der ausgegebenen Werte habe ich vorher am Bezugspegel auf Null geeicht.
Die erwähnte Unsicherheit dabei besteht nun darin, genau den ersten und letzten Messwert in der Textdatei zu erwischen. Dummerweise sind es auch nicht genau 1200 Werte, sondern nur zwischen 1150 und 1180; da muss ich noch mal nach Fehlern suchen.
Wenn man dann die aufgezeichneten Werte einfach gegen die Zeilennummer aufträgt, erhält man schon den gewünschten Amplitudenfrequenzgang, allerdings noch ohne Frequenzachse. Dazu muss man noch die x-Achse durch eine solche e-Funktion jagen, die aus dem ersten Messwert 20 Hz und aus dem letzten Messwert 20000 Hz macht, und die logarithmische Darstellung einschalten. Fertig. Aber leider nicht ganz robust.
Das ganze ist noch etwas umständlich und ließe sich durch ein wenig Programmierarbeit noch automatisieren. Das habe ich auch vor... (**)
(*) kurze Bemerkung zur Soundkarte: Im konkreten Fall bin ich mit dem Signal aus dem Bandgerät in meinen DAT-Recorder und von dort digital in den Rechner gegangen; das liegt aber nur daran, dass die Verkabelung so einfacher war...
Bilder folgen hoffentlich bald...
Viele Grüße
Andreas
Kurzfassung zur Messung des Frequenzganges:
Als Tongenerator dient mein CD-Player mit einer selbst gebrannten CD. Diese enthält unter anderem ein 2 Minuten langes Sweep-Signal, das exponentiell in der Frequenz ansteigt und 20 dB unter Bezugspegel liegt. Exponentiell deshalb, weil ich ja auf der anschließenden logarithmischen Darstellung der Frequenz jedes Frequenzintervall gleich lang messen will.
Zuerst habe ich den ebenfalls auf der CD befindlichen Bezugspegelton so eingestellt, dass der selbe Pegel über Band herauskam wie bei Abspielen des entsprechenden Bezugsbandes.
Dann habe ich ohne Verändern der Pegelregler den Sweep-Ton aufgenommen und sofort hinter Band abgehört. Das Signal ging dann per Soundkarte in den Rechner. (*)
Dort habe ich dann mit einem kleinen selbstgemachten Programm einfach die anstehenden Samples entgegengenommen und über ein wählbares Zeitintervall den RMS (quadratischer Mittelwert) gebildet und in eine Textdatei geschrieben. Im gezeigten Fall waren dies 10 Messwerte pro Sekunde, also etwa 1200 Werte in 2 Minuten. Den Nullpunkt der ausgegebenen Werte habe ich vorher am Bezugspegel auf Null geeicht.
Die erwähnte Unsicherheit dabei besteht nun darin, genau den ersten und letzten Messwert in der Textdatei zu erwischen. Dummerweise sind es auch nicht genau 1200 Werte, sondern nur zwischen 1150 und 1180; da muss ich noch mal nach Fehlern suchen.
Wenn man dann die aufgezeichneten Werte einfach gegen die Zeilennummer aufträgt, erhält man schon den gewünschten Amplitudenfrequenzgang, allerdings noch ohne Frequenzachse. Dazu muss man noch die x-Achse durch eine solche e-Funktion jagen, die aus dem ersten Messwert 20 Hz und aus dem letzten Messwert 20000 Hz macht, und die logarithmische Darstellung einschalten. Fertig. Aber leider nicht ganz robust.
Das ganze ist noch etwas umständlich und ließe sich durch ein wenig Programmierarbeit noch automatisieren. Das habe ich auch vor... (**)
(*) kurze Bemerkung zur Soundkarte: Im konkreten Fall bin ich mit dem Signal aus dem Bandgerät in meinen DAT-Recorder und von dort digital in den Rechner gegangen; das liegt aber nur daran, dass die Verkabelung so einfacher war...
Bilder folgen hoffentlich bald...
Viele Grüße
Andreas
