14.11.2008, 10:24
Hallo und willkommen hier im Forum!
Zu Deiner Frage: im Idealfalle unterscheidet sich Tonbandgerät
"Typ-A" von "Typ-B" gar nicht - das wird hier zumindest von den meisten
Forumsmitgl. angestrebt. Indes: der Weg dahin ist sehr lang. Es bedarf in
den meisten Fällen einer mechanischen und elektrischen Instandsetzung
(...bedenke: die Geräte, die wir hier nutzen sind deutlich über 25
Jahre alt!). Nach dieser Instandsetzung geht es an die Kopfjustage
und ans sogenannte "Einmessen" (einschliesslich Trimmung von
Kanalungleichheiten im Aufnahme- und Wiedergabe-Zweig).
Erst danach könnte man idealerweise Gerät "A" mit "B" vergleichen
und ggf. keine Unterschiede feststellen. Da aber auch werksseitig
Unterschiede bestehen (andere Köpfe, andere Entzerrungsstufen, andere
Wiedergabeverstärker etc. etc.), wird wohl ein Gerät "A" nie gleich
klingen wie ein Gerät "B". Dies alles hat mit Akai zunächst nichts
zu tun, das ist bei anderen Herstellern genau so. (Eine kleine Ausnahme
stellt hier vielleicht Revox dar: z.B. wird eine technisch einwandfreie
A77-2Spur ähnlich/genauso arbeiten wie eine B77-2Spur. Die unterscheiden
sich wirklich nur marginal. Und natürlich gibt es auch Akai-Gerätetypen, die
sehr ähnlich sind, folglich also auch gleich arbeiten/"klingen".
Zu Deinen Maschinen:
- zum einen dürfte eine 1722 eine gänzlich andere Kopfbestückung haben
wie eine GX215 (oder hat die 1722 schon Glasferritköpfe und hat
sie einen Kreuzfeldkopf?) - schon allein daraus ergeben sich
zwangsläufig Unterschiede.
- zum anderen scheinen mir die von Dir genannten Phänomene auf die
nicht ordnungsgemässe Funktion der ein- oder anderen Maschine
zurückzuführen sein. Da ist einfach etwas Wartung und Instandsetzung
angesagt - leider. Wenn Du also nicht (angeschlagene) Äpfel mit
(überreifen) Birnen vergleichen willst, kommst Du um ein wenig
Reinigen/Basteln/Schrauben/Messen wohl nicht herum.
(So etwas kann man aber auch in fachkundige Hände geben)
Fazit:
- Kanalungleichheiten sind nicht Akai-typisch;
- einen Bezug bekommst Du erst, wenn die Maschinen
sauber "eingestellt" sind;
- ein Messband kann man sich nur mit einer einwandfreien
Maschine herstellen aber die müsstest Du erst einmal haben,
weshalb das "fertige" (gekaufte) Messband die sichere Methode
ist;
Erste Näherung kannst Du allerdings mit einer CD mit Testtönen
drauf erzielen. Damit könntest Du zumindest zB bei Einspeisung
eines 1000 Hz-Tones die Kanalungleichheiten justieren (...wenn
Du weist, wo auf der Platine die Trimmer dafür sitzen!!!)
Soweit erstmal meine Meinung dazu...
Viel Spass noch und Gruss
Peter
Zu Deiner Frage: im Idealfalle unterscheidet sich Tonbandgerät
"Typ-A" von "Typ-B" gar nicht - das wird hier zumindest von den meisten
Forumsmitgl. angestrebt. Indes: der Weg dahin ist sehr lang. Es bedarf in
den meisten Fällen einer mechanischen und elektrischen Instandsetzung
(...bedenke: die Geräte, die wir hier nutzen sind deutlich über 25
Jahre alt!). Nach dieser Instandsetzung geht es an die Kopfjustage
und ans sogenannte "Einmessen" (einschliesslich Trimmung von
Kanalungleichheiten im Aufnahme- und Wiedergabe-Zweig).
Erst danach könnte man idealerweise Gerät "A" mit "B" vergleichen
und ggf. keine Unterschiede feststellen. Da aber auch werksseitig
Unterschiede bestehen (andere Köpfe, andere Entzerrungsstufen, andere
Wiedergabeverstärker etc. etc.), wird wohl ein Gerät "A" nie gleich
klingen wie ein Gerät "B". Dies alles hat mit Akai zunächst nichts
zu tun, das ist bei anderen Herstellern genau so. (Eine kleine Ausnahme
stellt hier vielleicht Revox dar: z.B. wird eine technisch einwandfreie
A77-2Spur ähnlich/genauso arbeiten wie eine B77-2Spur. Die unterscheiden
sich wirklich nur marginal. Und natürlich gibt es auch Akai-Gerätetypen, die
sehr ähnlich sind, folglich also auch gleich arbeiten/"klingen".
Zu Deinen Maschinen:
- zum einen dürfte eine 1722 eine gänzlich andere Kopfbestückung haben
wie eine GX215 (oder hat die 1722 schon Glasferritköpfe und hat
sie einen Kreuzfeldkopf?) - schon allein daraus ergeben sich
zwangsläufig Unterschiede.
- zum anderen scheinen mir die von Dir genannten Phänomene auf die
nicht ordnungsgemässe Funktion der ein- oder anderen Maschine
zurückzuführen sein. Da ist einfach etwas Wartung und Instandsetzung
angesagt - leider. Wenn Du also nicht (angeschlagene) Äpfel mit
(überreifen) Birnen vergleichen willst, kommst Du um ein wenig
Reinigen/Basteln/Schrauben/Messen wohl nicht herum.
(So etwas kann man aber auch in fachkundige Hände geben)
Fazit:
- Kanalungleichheiten sind nicht Akai-typisch;
- einen Bezug bekommst Du erst, wenn die Maschinen
sauber "eingestellt" sind;
- ein Messband kann man sich nur mit einer einwandfreien
Maschine herstellen aber die müsstest Du erst einmal haben,
weshalb das "fertige" (gekaufte) Messband die sichere Methode
ist;
Erste Näherung kannst Du allerdings mit einer CD mit Testtönen
drauf erzielen. Damit könntest Du zumindest zB bei Einspeisung
eines 1000 Hz-Tones die Kanalungleichheiten justieren (...wenn
Du weist, wo auf der Platine die Trimmer dafür sitzen!!!)
Soweit erstmal meine Meinung dazu...
Viel Spass noch und Gruss
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
