23.10.2008, 15:30
Lieber Frank,
die Oxidspuren am profilierten Laufwerkstragblech lassen sich nach eigenen Erfahrungen mit etwas Ballistol und/oder vergleichbaren Reingungsmitteln aus der Rastatter Ecke problemlos beseitigen.
Für den Ersatz des zerstörten und so wohl nicht mehr klebbaren Tragrahmens links böte sich grundsätzlich ja auch der Ausweg des Nachbaues an, indem man das 'Fachwerk' (es ist kein solches, ich hatte das etwas anders in Erinnerung, mit Versteifungen nämlich) aus geeigneten Messing-, Eisen- oder notfalls Dur-AL-Profilen in denselben Maßen kopiert. Die Zusammenfügung der einzelnen Teile wäre dann entweder mit genieteten oder geschraubten Knotenblechen, Hartlötung oder Lötung möglich (auch Dur-AL ist mit geeignetem Lot lötbar). Das sähe dann selbst bei näherem Zusehen so Vertrauen erweckend aus, dass man sich nicht die Augen zuhalten müsste. Aber vielleicht ist ja nach Ausbau doch noch ein sehr vorsichtiges Richten und dann finales Kleben des Trägers diesseits der Sekundenklebereuphorie möglich. Vielleicht lötet das auch irgendein einschlägig kundiger Handwerker für dich noch.
Treibt man die Inaugenscheinnahme am Gerät aktuell weiter, so sieht man, dass deine G36 offenbar einer früheren Serie angehört, denn ihr scheint der fotoelektrische Bandendschalter abzugehen, der die G36 seit Serie 3 (und oberhalb Seriennummer 58000) ziert. Du hast hier noch den mechanischen Endschalter, den auch die E36 besaß.
Dafür wurde bei deiner G36 der Kopfsatz (ohne Löschkopf, der ab Serie 3 von Bruno Woelke kam, deiner ist noch von Studer selbst) gewechselt, wodurch dir der Kampf mit den alten, etwas eigentümlichen Köpfen erspart bleibt.
Bei der G36 wird ansonsten das Band s-förmig um die dicken Umlenkrohre und die dünnen Umlenkbolzen herumgelegt.. Mit fotoelektrischem Bandendschalter verböte sich deine Bandführung fast automatisch, weil die Maschine nach Startbefehl sofort wieder auf "Stop" zurückfiele.
Hans-Joachim
die Oxidspuren am profilierten Laufwerkstragblech lassen sich nach eigenen Erfahrungen mit etwas Ballistol und/oder vergleichbaren Reingungsmitteln aus der Rastatter Ecke problemlos beseitigen.
Für den Ersatz des zerstörten und so wohl nicht mehr klebbaren Tragrahmens links böte sich grundsätzlich ja auch der Ausweg des Nachbaues an, indem man das 'Fachwerk' (es ist kein solches, ich hatte das etwas anders in Erinnerung, mit Versteifungen nämlich) aus geeigneten Messing-, Eisen- oder notfalls Dur-AL-Profilen in denselben Maßen kopiert. Die Zusammenfügung der einzelnen Teile wäre dann entweder mit genieteten oder geschraubten Knotenblechen, Hartlötung oder Lötung möglich (auch Dur-AL ist mit geeignetem Lot lötbar). Das sähe dann selbst bei näherem Zusehen so Vertrauen erweckend aus, dass man sich nicht die Augen zuhalten müsste. Aber vielleicht ist ja nach Ausbau doch noch ein sehr vorsichtiges Richten und dann finales Kleben des Trägers diesseits der Sekundenklebereuphorie möglich. Vielleicht lötet das auch irgendein einschlägig kundiger Handwerker für dich noch.
Treibt man die Inaugenscheinnahme am Gerät aktuell weiter, so sieht man, dass deine G36 offenbar einer früheren Serie angehört, denn ihr scheint der fotoelektrische Bandendschalter abzugehen, der die G36 seit Serie 3 (und oberhalb Seriennummer 58000) ziert. Du hast hier noch den mechanischen Endschalter, den auch die E36 besaß.
Dafür wurde bei deiner G36 der Kopfsatz (ohne Löschkopf, der ab Serie 3 von Bruno Woelke kam, deiner ist noch von Studer selbst) gewechselt, wodurch dir der Kampf mit den alten, etwas eigentümlichen Köpfen erspart bleibt.
Bei der G36 wird ansonsten das Band s-förmig um die dicken Umlenkrohre und die dünnen Umlenkbolzen herumgelegt.. Mit fotoelektrischem Bandendschalter verböte sich deine Bandführung fast automatisch, weil die Maschine nach Startbefehl sofort wieder auf "Stop" zurückfiele.
Hans-Joachim
