Revox A77 Dolby - Standard- oder Langspielband?
#5
Es sieht so aus, als ob eine meiner Aussagen im Geschrappel oben unterging: Ich bin auch aus Gründen der Hochtonwiedergabe der aus der Praxis geborenen Meinung, dass der Bandzug einer Regulär-A77 für 468 'eigentlich' zu gering ist. Die erwähnte Wickelverbesserung (beim amateurisch leidenschaftlichen Abheben einer möglichst zunächst noch über den Dreizack verriegelten 601-Doppelflanschspule konnte ich nicht recht zuhören...) ist nur Beigabe.

Außerdem muss man am Dolby nichts machen, sondern allein (aber auf jeden Fall) die Einmessung korrekt nach Studeranweisung durchführen, damit der DOLBY-Professor bei Aufnahme und Wiedergabe exakt mit demselben Pegel angesteuert wird/werden kann. Auch eine Dolby-Kodierung ist ja im Grunde nichts anderes, als die Addition (Aufnahme) bzw. Subtraktion (Wiedergabe) eines aus dem Originalsignal gewonnenen Zusatzsignales mit dem bzw. vom Originalsignal selbst. Wenn man sich das einmal -und sei es entlang des berühmten Aufsatzes Ray Dolbys zum A-Typ von 1967 (32. AES-Convention in El Ei, Leinfelde-Echterdinge..., oder doch nicht?)- klar gemacht hat, verliert Dolby viel von seinem Schrecken. Risiken sind dafür da, kalkuliert zu werden. Dabei hilft übrigens auch die studersches (Profi-)Niveau erreichende Bedienungsanleitung zum 360-Einschub, die zusätzlich für das 361-Geschwister gilt.

Revox macht den Durchstieg ja durch die 'Noch-Volltransistorisierung' zusätzlich leichter, weil man in Gedanken wirklich Stufe für Stufe voranschreiten und die jeweils zugeteilten Aufgaben kapieren kann.

Hans-Joachim
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[Kein Betreff] - von Frank - 19.05.2008, 09:00
[Kein Betreff] - von Matze - 19.05.2008, 09:22
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