04.05.2008, 03:06
Lieber Frank,
leider besitze ich nur eine Schaltung der MX5050BII in Zweikanalausführung. Sollte diese Schaltung mit der deinen de facto identisch sein, drängt sich da bereits eine recht plausible Mutmaßung zur Problemursache auf. Frage daher: Hast auch du -gegebenenfalls gar funktionierende- Mikrofoneingänge?
Ansonsten klingt deine Beschreibung stark danach, dass das die Wege von Line- bzw. Oszillatorsignal bestimmende FET-Schalterpaar zwar den Weg für das Testoszillatorsignal freigibt, beim Abschalten des Oszillators aber diesen zugunsten der Linesignale nicht mehr räumt. Nachdem vor dem FET-Schalterpaar nur der Eingangssymmetrierer liegt (ich vermute, du besitzt kein weiland gegen heftigen Aufpreis trafosymmetriertes Gerät), erhalten wohl die FETs ein negatives Steuersignal, das zumindest dem Q301 (Fetschalter für Line) nicht immer zusteht. Du solltest daher kontrollieren, ob an den Gates von Q301 und Q302 (Fetschalter für den Oszillator) ein ordentlicher Potenzialwechsel weg von -18 V erfolgt, sobald du den Oszillatorschalter auf "aus" umlegst. Ich nehme an, dass da etwas im Argen liegt, was dann ja zwangsläufig beide bzw. alle Kanäle beträfe. Wenn an den Gates nichts vernünftiges vorfällt, liegt irgendwo auf der Platine ein Metallstückchen quer, oder an den Schaltern SW 506/507 ist 'etwas'. Dies allerdings halte ich für wenig wahrscheinlich, weil der Oszillator ja abschaltbar zu sein scheint; er bliebe bei einem hängenden SW506 oder 507 schlicht 'da', egal, wie die Schalter stehen. Das aber hättest du zweifellos erwähnt. Das Problem dürfte deshalb wesentlich wahrscheinlicher ein negatives Potenzial sein, das der Steuerleitung der FET-Schalter-Gates direkt (C507 durch?) zugetragen wird, ...
... sollte die Schaltung deiner MX5050 nicht eine gänzlich andere sein.
Hans-Joachim
leider besitze ich nur eine Schaltung der MX5050BII in Zweikanalausführung. Sollte diese Schaltung mit der deinen de facto identisch sein, drängt sich da bereits eine recht plausible Mutmaßung zur Problemursache auf. Frage daher: Hast auch du -gegebenenfalls gar funktionierende- Mikrofoneingänge?
Ansonsten klingt deine Beschreibung stark danach, dass das die Wege von Line- bzw. Oszillatorsignal bestimmende FET-Schalterpaar zwar den Weg für das Testoszillatorsignal freigibt, beim Abschalten des Oszillators aber diesen zugunsten der Linesignale nicht mehr räumt. Nachdem vor dem FET-Schalterpaar nur der Eingangssymmetrierer liegt (ich vermute, du besitzt kein weiland gegen heftigen Aufpreis trafosymmetriertes Gerät), erhalten wohl die FETs ein negatives Steuersignal, das zumindest dem Q301 (Fetschalter für Line) nicht immer zusteht. Du solltest daher kontrollieren, ob an den Gates von Q301 und Q302 (Fetschalter für den Oszillator) ein ordentlicher Potenzialwechsel weg von -18 V erfolgt, sobald du den Oszillatorschalter auf "aus" umlegst. Ich nehme an, dass da etwas im Argen liegt, was dann ja zwangsläufig beide bzw. alle Kanäle beträfe. Wenn an den Gates nichts vernünftiges vorfällt, liegt irgendwo auf der Platine ein Metallstückchen quer, oder an den Schaltern SW 506/507 ist 'etwas'. Dies allerdings halte ich für wenig wahrscheinlich, weil der Oszillator ja abschaltbar zu sein scheint; er bliebe bei einem hängenden SW506 oder 507 schlicht 'da', egal, wie die Schalter stehen. Das aber hättest du zweifellos erwähnt. Das Problem dürfte deshalb wesentlich wahrscheinlicher ein negatives Potenzial sein, das der Steuerleitung der FET-Schalter-Gates direkt (C507 durch?) zugetragen wird, ...
... sollte die Schaltung deiner MX5050 nicht eine gänzlich andere sein.
Hans-Joachim
