19.01.2008, 23:40
Lieber Holger,
so gefällt mir das deutlich besser, was aber nur bedeuten kann, dass bei meinem Gerät ein Defekt vorlag, den ich soeben behoben habe:
Die ebenfalls aus Mu-Metall bestehende, fixe Halterung der 50-Hz-Sperre ist um den Wiedergabekopf lediglich herumgeklemmt und kann bei zu geringer Vorspannung der beiden seitlichen Haltelappen nach unten ins Gerät hinein abrutschen, wodurch die Abschirmklappe mit Umbördelung eine zu tiefe Position einnimmt. Genau dies war bei mir der Fall, denn die ganze Anlage saß um etwa 3 mm in Richtung Bodendeckel verschoben.
Ich habe infolgedessen den Mu-Metall-Klemmwinkel vom Kopf abgezogen, zunächst vorsichtig gerichtet (er war schief) und dann mit einer erhöhten Vorspannung der beiden seitlichen Haltelappen wieder auf den Wiedergabekopf aufgeschoben. Um das Problem bis zum Ende meiner Tage einer halbwegs dauerhaften Lösung zuzuführen, träufelte ich noch zwei Tröpfchen Schellack in die Fuge zwischen Kopfseitenfläche und Klemmlappen.
Jetzt sieht alles so aus wie bei dir/euch.
Andere Defizite sind noch offen:
Nachdem du dir für die Zusicherung meiner Solidarität weniger kaufen kannst als weiland unsere Bunzkanzlerin als FDJ-Sekretärin (da waren ja nicht mehr als Kinokarten in der Diskussion, erzählte sie; ihr Rigorosum auch in Marxismus-Leninismus folgte ja erst später), ist zu fragen, ob du inzwischen im Besitz deines Bestückungsplanes bist oder aber nicht.
Mein Suchen auf der von Anselm angegebenen Seite führte nämlich nicht zu dem Erfolg, den ich dir zusichern kann. Angesichts deiner späteren Report-Monitor-Serie dürfte dein Report aber bereits im Gegensatz zu meinem die letzte Version der Motorsteuerung in Gestalt dieses denkwürdigen Diodengrabes haben. Sollte dies nicht der Fall sein, du aber nach wie vor meiner Unterstützung bedürfen, benötige ich deinen diesbezüglichen Hinweis ("Traditionelle Motorsteuerung!") nebst deiner Mailadresse, über die ich im Gegensatz zu deiner postalischen nämlich nicht verfüge, um dir auch den Bestückungsplan dieser 'alten' Motorsteuerung zukommen lassen zu können.
Zum Aussteuerungsmesser des Report Monitor: Er ist kein klassisches VU-Meter, sondern aufgrund des Schaltungskonzeptes ein Spitzenspannungsmesser, der mit etwa 25 bis 35 ms integriert. Gerät eine Gleichspannung vom vorgeschalteten 8-dB-Verstärker durch den 10µ-Trennkondensator auf den Messkomparator, so sagt der sofort etwas. Insofern denke ich, dass hier eher ein Problem an den Trennelkos C46/47 vorliegt, als dass vagabundierende Hf den Ausschlag verursacht, was Anselm in Spiel gebracht hatte. Der Hf-Generator muss ja erst einmal durch einen elektronischen Fehler eingeschaltet werden. Bei meinen Untersuchungen vor einigen Tagen konnte ich im Oszilloskop aber keine Hf erkennen. Und sie ist ja im Bandgerät allgegenwärtig, wenn der Oszillator einmal freie Bahn hat. Trotzdem muss man auch diese potenzielle Ursache im Hinterkopf behalten.
Hans-Joachim
so gefällt mir das deutlich besser, was aber nur bedeuten kann, dass bei meinem Gerät ein Defekt vorlag, den ich soeben behoben habe:
Die ebenfalls aus Mu-Metall bestehende, fixe Halterung der 50-Hz-Sperre ist um den Wiedergabekopf lediglich herumgeklemmt und kann bei zu geringer Vorspannung der beiden seitlichen Haltelappen nach unten ins Gerät hinein abrutschen, wodurch die Abschirmklappe mit Umbördelung eine zu tiefe Position einnimmt. Genau dies war bei mir der Fall, denn die ganze Anlage saß um etwa 3 mm in Richtung Bodendeckel verschoben.
Ich habe infolgedessen den Mu-Metall-Klemmwinkel vom Kopf abgezogen, zunächst vorsichtig gerichtet (er war schief) und dann mit einer erhöhten Vorspannung der beiden seitlichen Haltelappen wieder auf den Wiedergabekopf aufgeschoben. Um das Problem bis zum Ende meiner Tage einer halbwegs dauerhaften Lösung zuzuführen, träufelte ich noch zwei Tröpfchen Schellack in die Fuge zwischen Kopfseitenfläche und Klemmlappen.
Jetzt sieht alles so aus wie bei dir/euch.
Andere Defizite sind noch offen:
Nachdem du dir für die Zusicherung meiner Solidarität weniger kaufen kannst als weiland unsere Bunzkanzlerin als FDJ-Sekretärin (da waren ja nicht mehr als Kinokarten in der Diskussion, erzählte sie; ihr Rigorosum auch in Marxismus-Leninismus folgte ja erst später), ist zu fragen, ob du inzwischen im Besitz deines Bestückungsplanes bist oder aber nicht.
Mein Suchen auf der von Anselm angegebenen Seite führte nämlich nicht zu dem Erfolg, den ich dir zusichern kann. Angesichts deiner späteren Report-Monitor-Serie dürfte dein Report aber bereits im Gegensatz zu meinem die letzte Version der Motorsteuerung in Gestalt dieses denkwürdigen Diodengrabes haben. Sollte dies nicht der Fall sein, du aber nach wie vor meiner Unterstützung bedürfen, benötige ich deinen diesbezüglichen Hinweis ("Traditionelle Motorsteuerung!") nebst deiner Mailadresse, über die ich im Gegensatz zu deiner postalischen nämlich nicht verfüge, um dir auch den Bestückungsplan dieser 'alten' Motorsteuerung zukommen lassen zu können.
Zum Aussteuerungsmesser des Report Monitor: Er ist kein klassisches VU-Meter, sondern aufgrund des Schaltungskonzeptes ein Spitzenspannungsmesser, der mit etwa 25 bis 35 ms integriert. Gerät eine Gleichspannung vom vorgeschalteten 8-dB-Verstärker durch den 10µ-Trennkondensator auf den Messkomparator, so sagt der sofort etwas. Insofern denke ich, dass hier eher ein Problem an den Trennelkos C46/47 vorliegt, als dass vagabundierende Hf den Ausschlag verursacht, was Anselm in Spiel gebracht hatte. Der Hf-Generator muss ja erst einmal durch einen elektronischen Fehler eingeschaltet werden. Bei meinen Untersuchungen vor einigen Tagen konnte ich im Oszilloskop aber keine Hf erkennen. Und sie ist ja im Bandgerät allgegenwärtig, wenn der Oszillator einmal freie Bahn hat. Trotzdem muss man auch diese potenzielle Ursache im Hinterkopf behalten.
Hans-Joachim
