17.01.2008, 22:47
Lieber Friedhelm,
nicht ohne Grund nehme ich an, dass dir die Schaltung von F und G36 nicht so geläufig ist wie mir.
Beide Einheiten besitzen nur eine einkanalige, monofonisierende Ausgangsstufe, die über zwei Entkopplungswiderstände an die Ausgänge der Line-Kathodenfolger geführt ist. Angesichts dieses Befundes ist es wenig wahrscheinlich, dass sich zu exakt derselben Zeit gleichsam schlagartig beide Ausgangskanäle in identischer Weise aber auf zwei verschiedenen Wegen verabschiedet hätten. Dies wäre nötig, wenn die Anodenwiderstände eines der jeweils drei Röhrensysteme des Wiedergabezweiges innerhalb eines Kanals, aber auf beiden Kanälen gleichzeitig durch Wertveränderung einen vertretbaren Anodenstrom abgewürgt und für Ruhe gesorgt hätten.
Nachdem noch allerlei zu gehen scheint, gerät zwangsläufig die in diesen Geräten vorhandene Gleichstromheizung der Vorstufen ins Visier, die wiedergabeseitig (da liegt unser Problem) auch noch dazu eben eine einzelne Röhre (V10) betrifft, deren Systeme im linken und rechten Kanal Dienst tun. Bei meinen Analysen setze ich natürlich voraus, dass die LS-Endstufe wirklich arbeitet, woran ich nicht zweifle, weil auf meine Nachfrage zu einem etwas problematischen Statement Martins oben der dezidierte Hinweis kam, dass auch an den Kathodenfolgerausgängen nichts anstehe.
Wir werden hoffentlich noch sehen, welches Gebrechen das Ding preisgibt.
Hans-Joachim
nicht ohne Grund nehme ich an, dass dir die Schaltung von F und G36 nicht so geläufig ist wie mir.
Beide Einheiten besitzen nur eine einkanalige, monofonisierende Ausgangsstufe, die über zwei Entkopplungswiderstände an die Ausgänge der Line-Kathodenfolger geführt ist. Angesichts dieses Befundes ist es wenig wahrscheinlich, dass sich zu exakt derselben Zeit gleichsam schlagartig beide Ausgangskanäle in identischer Weise aber auf zwei verschiedenen Wegen verabschiedet hätten. Dies wäre nötig, wenn die Anodenwiderstände eines der jeweils drei Röhrensysteme des Wiedergabezweiges innerhalb eines Kanals, aber auf beiden Kanälen gleichzeitig durch Wertveränderung einen vertretbaren Anodenstrom abgewürgt und für Ruhe gesorgt hätten.
Nachdem noch allerlei zu gehen scheint, gerät zwangsläufig die in diesen Geräten vorhandene Gleichstromheizung der Vorstufen ins Visier, die wiedergabeseitig (da liegt unser Problem) auch noch dazu eben eine einzelne Röhre (V10) betrifft, deren Systeme im linken und rechten Kanal Dienst tun. Bei meinen Analysen setze ich natürlich voraus, dass die LS-Endstufe wirklich arbeitet, woran ich nicht zweifle, weil auf meine Nachfrage zu einem etwas problematischen Statement Martins oben der dezidierte Hinweis kam, dass auch an den Kathodenfolgerausgängen nichts anstehe.
Wir werden hoffentlich noch sehen, welches Gebrechen das Ding preisgibt.
Hans-Joachim
