TEAC Test Tape
#21
Zitat:uk64 postete
Ich glaube Hans-Joachim hat mal geschrieben das man Tonbandgeräte mit Messgeräten aus der entsprechenden Zeit einmessen sollte.
Ungefähr, lieber Ulrich, stimmt's,

ansonsten halte ich es lieber mit der Aussage Luthers, dem -zumindest in bestimmter Umgebung- ein "unnötig Gesetz" zuwider war. Und so sollte man sich auch hier klar machen, was dahinter steht: Analoge Technik nicht mit der zweiten Stelle hinter dem Komma zu quälen -und sich selbst dazu-, weil eben das zifferndiskrete Messgerät nicht jene 'Integrationszeiten' aufweist, die man für analoge Speicher des Magnetbandtyps eben braucht, und daher zappelt Gott weiß nicht wie.
Wenn man selbst aber weiß, was man tut, wo man sich ein dickes Fell zulegen sollte, erfüllen viele Messgeräte ihren Zweck.

Doch im vorliegenden Fall erscheint mir noch ein kleiner Zwischenruf ratsam:

20 log 200/185 (nWb * m / m * nWb] = 0,67 dB ...

Wir bewegen uns also bei einem Messgerät der Klasse 2,5 (± 2,5 % Messfehler vom Skalenendwert + einem Temeperaturgang in gleicher Höhe, so lernte ich einmal in der Werkstoffkunde, was ich im Augenblick allerdings nicht nachweisen kann) im Bereich der messgerätebedingten Genauigkeit (5 % entsprechen 0,4 dB, 10 % wären schon 0,8 dB), denen auch noch die Fertigungsgenauigkeit der Bezugsbänder (±0,5 dB bis 10 kHz, ±1 dB darüber) zuzuschlagen ist.

Die Frage, ob Teacs (nicht Tascams, und auch die kamen schrittweise auf Studioniveau!) Bänder nicht besser als Einstellbänder beszeichnet würden, verschärft diese Situation nochmals. Nachdem 200 nWb/m etwas neben der Kapp' liegen, haben wir einigen Grund, annehmen zu dürfen, dass hier ein Schmierer mit ehedem Dolby-Level 185 nWb/m vorlag und lediglich die akkumulierten Messfehler uns 200 nWb/m vorgaukeln.

Ich weiß zwar nicht, wie leidenschaftlich Japaner Pegelrechnung betreiben, sehr wohl aber, wie ungern dies in den USA betrieben wurde/wird. Und da war nun der Markt für Teac schlechthin, wenn ich an meine Verwandtschaft ebendort denke. Insofern spricht auch dies psychosoziale Argument dafür, dass sich Teac eher schwerlich ein 200 nWb/m-Band abgerungen haben wird, es sei denn, irgendjemand habe ein Spezialband geordert und dafür entsprechend bezahlt. Bei AGFA/BASF/EMTEC war so etwas ganz regulär, also ab Stange/Wunsch möglich. Nachdem auch die TEAC-Nummer 1063 etwas aus dem Rahmen fällt, müssen wir dies immerhin als möglich annehmen. Andererseits: Für 0,67 dB???

Hans-Joachim
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