04.09.2007, 14:57
Tja, der Hans-Joachim liefert einen erheblichen theoretischen Background zum Thema einmessen der Teac und Praxistauglichkeit von dbx.
Als ich meine Teac X-1000 vor rund 23 Jahren erstanden habe (war so um 1984 herum), hatte ich mir nicht groß Gedanken gemacht um irgendwelche klangliche Einflüsse, hervorgerufen durch das hochwirksame Kompandersystem, welches dbx nun mal darstellt, auf das Originalsignal gemacht. Damals, im vordigitalen Zeitalter, stand für mich schlicht die erzielbare enorme Rauschfreiheit im Vordergrund, zumal diese weitestgehend ohne die von Dolby B/C bekannten wie berüchtigten Rauschfahnen erzielt werden konnten. Zu der Zeit habe ich meine Aufnahmen mit den legendären Maxell Bändern XL-1 und UD gemacht, die sich m.E. als sehr kompatibel zur Teac Werkseinstellung gezeigt hatten, d.h. ein ummessen wurde damals nicht vorgenommen bzw. hatte ich nicht einmal ernsthaft in Erwägung gezogen.
Nachdem ich meine Teac bestimmt ein Jahrzehnt nicht mehr eingesetzt hatte und diese vor rund 4 Jahren reaktiviert, mechanisch komplett habe zerlegen und überholen lassen (die übliche Teac-Krankheit: klemmender Andruckschlitten usw.), auch keine neuen Maxell-Bänder mehr erhältlich waren, war ein ummessen auf LPR 35 unumgänglich.
In Folge des ummessens sowie einer inzwischen erheblich besseren Wiedergabekette (Accuphase-Verstärker, Acapella-Lautsprecher) fallen mir klangliche Unterschiede zwischen Vorder- und Hinterband (die u.U. noch durch dbx verstärkt werden) heute wesentlich mehr auf als dies vor 20 Jahren der Fall gewesen ist.
Vielleicht bin ich klanglich einfach anspruchsvoller geworden, so daß konstruktive Gegebenheiten (oder auch Unzulänglichkeiten) der Teac-Maschine für mein Klangempfinden heute mehr ins Gewicht fallen als dies früher der Fall gewesen ist, vielleicht muß ich die (aktuellen) Einstellungen auf LPR 35 über die Zeit noch einmal leicht optimieren lassen.
Überdies stellt jedes einmessen immer einen Spagat zwischen einer empfohlenen, einer vermeintlich optimalen Einstellung und dem eigenen Klangempfinden dar.
Im diesem Sinne
Tom
Als ich meine Teac X-1000 vor rund 23 Jahren erstanden habe (war so um 1984 herum), hatte ich mir nicht groß Gedanken gemacht um irgendwelche klangliche Einflüsse, hervorgerufen durch das hochwirksame Kompandersystem, welches dbx nun mal darstellt, auf das Originalsignal gemacht. Damals, im vordigitalen Zeitalter, stand für mich schlicht die erzielbare enorme Rauschfreiheit im Vordergrund, zumal diese weitestgehend ohne die von Dolby B/C bekannten wie berüchtigten Rauschfahnen erzielt werden konnten. Zu der Zeit habe ich meine Aufnahmen mit den legendären Maxell Bändern XL-1 und UD gemacht, die sich m.E. als sehr kompatibel zur Teac Werkseinstellung gezeigt hatten, d.h. ein ummessen wurde damals nicht vorgenommen bzw. hatte ich nicht einmal ernsthaft in Erwägung gezogen.
Nachdem ich meine Teac bestimmt ein Jahrzehnt nicht mehr eingesetzt hatte und diese vor rund 4 Jahren reaktiviert, mechanisch komplett habe zerlegen und überholen lassen (die übliche Teac-Krankheit: klemmender Andruckschlitten usw.), auch keine neuen Maxell-Bänder mehr erhältlich waren, war ein ummessen auf LPR 35 unumgänglich.
In Folge des ummessens sowie einer inzwischen erheblich besseren Wiedergabekette (Accuphase-Verstärker, Acapella-Lautsprecher) fallen mir klangliche Unterschiede zwischen Vorder- und Hinterband (die u.U. noch durch dbx verstärkt werden) heute wesentlich mehr auf als dies vor 20 Jahren der Fall gewesen ist.
Vielleicht bin ich klanglich einfach anspruchsvoller geworden, so daß konstruktive Gegebenheiten (oder auch Unzulänglichkeiten) der Teac-Maschine für mein Klangempfinden heute mehr ins Gewicht fallen als dies früher der Fall gewesen ist, vielleicht muß ich die (aktuellen) Einstellungen auf LPR 35 über die Zeit noch einmal leicht optimieren lassen.
Überdies stellt jedes einmessen immer einen Spagat zwischen einer empfohlenen, einer vermeintlich optimalen Einstellung und dem eigenen Klangempfinden dar.
Im diesem Sinne
Tom
