23.08.2007, 15:43
Teatime, täterätätää....,
257/514 nWb/m werden auch schon in den späteren Zeiten der A77 bei 9,5 zugrundegelegt, was durchaus heftig ist: Nicht unbedingt fürs Gerät, wohl aber fürs Band. Die 740 nWb/m liegen rund drei dB darüber, sollten jedoch bei 19 cm/s aufwärts eigentlich mit einem Standardband wie 468 oder 911 noch ganz ordentliche Ergebnisse erbringen, bei 38 allemal. Hinhören ist ja immer sinnvoll, also gefragt, weil die klingenden Ergebnisse hinsichtlich ihrer Tolerierbarkeit auch von der Beschaffenheit des Primärsignals abhängig sind.
Das etwas geringer aussteuerbare 468 kommt bei 19 cm/s (1 kHz) und 540 nWb/m auf einen Klirrfaktor von 1%, bei 770 nWb/m auf drei Prozent, liefert also tatsächlich durch aus akzeptable Ergebnisse. Bei 911 liegen die entsprechenden Werte bei 640 und 1010 nWb/m, also für die Teac selbst unter 'nach Werksnorm erhöhter Aussteuerung' noch im grünen Bereich. Bei 9,5 ist das natürlich erledigt, weshalb man da eben möglicherweise über das Hinhören auf die Bremse treten muss, die sich bei VU-Metern aufgrund ihrer tendenziell eher geringen Praxistauglichkeit für das Magnetbandverfahren sowieso grundsätzlich angebracht ist/wäre. Das Laufwerk der X-1000-R macht auf mich allerdings nicht den Eindruck, dass es sich über ein 468 oder 911 so freute, dass da alltägliche Einladungen draus entstünden....
Doch ist diese Pegel-Diskussion ja nur ein Sekundäreffekt der eigentlichen Frage Toms, der bei seinem Gerät einen zu hohen Hinterbandpegel konstatierte. Der muss natürlich in Ordnung gebracht werden, um nicht am Ende gar die geräteinternen Verstärker schon mit durchschnittlichen bis saftigeren (also noch nicht einmal saftigen, also eine Bandsättigung anstrebenden) Aussteuerungen zu überfahren. Der aktuelle Zustand ist defintiv nicht in Ordnung und deutet so auf eine vorausgehende nicht artgerechte und/oder nicht vollständig erfolgte Einmessung hin.
Bei mir befindet sich als PDF die Serviceanleitung des X-1000-R, die aber insofern auch nach eigenen Gesetzlichkeiten gelesen werden will, als die Flowchart der Einmessung alle nur erdenklichen Prüfungen einbezieht, die man in der Regel gar nicht durchführen muss. Dies bedeutet natürlich, dass aus der sich entwickelnden Symptomatik im Geräteverhalten ad hoc zu entscheiden wäre, ob man die entsprechenden Prüfungen/Einstellungen besser durchführt oder doch nicht. Prophylaktisches Durchführen kostet nämliich nicht nur die Zeit des Einmessenden, sondern kann auch den nicht absolut sattelfesten Zeitgenossen veranlassen, infolge unnötiger Kurbeleien neue Probleme zu initiieren, auf die man eigentlich ganz gerne verzichtet. Eine gewisse fachliche Entscheidungskompetenz ist hier also unmittelbar von Nöten. Ich weiß derzeit nicht, wie ich mich neulich einmal beim von zwei Besuchern angeschleppten X-1000-R bezüglich des Pegels entschied: Werksnorm Teac, zentraleuropäische 257/514 nWb/m oder aber die amerikanischen 185/370 nWb/m.
Zumindest die 1000-R-Version ist ja überdies ein Zweirichtungsgerät, deren gut bestückte und keineswegs übersichtlich angeordnete Potentiometerbänke (allerdings ohne separate Vormagnetisierungseinstellung für die unterschiedlichen Bandgeschwindigkeiten....) einen zur Vorsicht veranlassen sollten, nicht doch durcheinander zu geraten, weil dies fast zwangsläufig vorher mühsam hergeholte Arbeitspunkte verändernd zum Neu- oder Quasineuanfang der Einmessarie zwingt.
Sollte das Herz Toms nach der Anleitung der X-1000-R stehen: Ein recht ordentliches PDF ist bei mir. Mail an meine Privatadresse genügt.
Hans-Joachim
257/514 nWb/m werden auch schon in den späteren Zeiten der A77 bei 9,5 zugrundegelegt, was durchaus heftig ist: Nicht unbedingt fürs Gerät, wohl aber fürs Band. Die 740 nWb/m liegen rund drei dB darüber, sollten jedoch bei 19 cm/s aufwärts eigentlich mit einem Standardband wie 468 oder 911 noch ganz ordentliche Ergebnisse erbringen, bei 38 allemal. Hinhören ist ja immer sinnvoll, also gefragt, weil die klingenden Ergebnisse hinsichtlich ihrer Tolerierbarkeit auch von der Beschaffenheit des Primärsignals abhängig sind.
Das etwas geringer aussteuerbare 468 kommt bei 19 cm/s (1 kHz) und 540 nWb/m auf einen Klirrfaktor von 1%, bei 770 nWb/m auf drei Prozent, liefert also tatsächlich durch aus akzeptable Ergebnisse. Bei 911 liegen die entsprechenden Werte bei 640 und 1010 nWb/m, also für die Teac selbst unter 'nach Werksnorm erhöhter Aussteuerung' noch im grünen Bereich. Bei 9,5 ist das natürlich erledigt, weshalb man da eben möglicherweise über das Hinhören auf die Bremse treten muss, die sich bei VU-Metern aufgrund ihrer tendenziell eher geringen Praxistauglichkeit für das Magnetbandverfahren sowieso grundsätzlich angebracht ist/wäre. Das Laufwerk der X-1000-R macht auf mich allerdings nicht den Eindruck, dass es sich über ein 468 oder 911 so freute, dass da alltägliche Einladungen draus entstünden....
Doch ist diese Pegel-Diskussion ja nur ein Sekundäreffekt der eigentlichen Frage Toms, der bei seinem Gerät einen zu hohen Hinterbandpegel konstatierte. Der muss natürlich in Ordnung gebracht werden, um nicht am Ende gar die geräteinternen Verstärker schon mit durchschnittlichen bis saftigeren (also noch nicht einmal saftigen, also eine Bandsättigung anstrebenden) Aussteuerungen zu überfahren. Der aktuelle Zustand ist defintiv nicht in Ordnung und deutet so auf eine vorausgehende nicht artgerechte und/oder nicht vollständig erfolgte Einmessung hin.
Bei mir befindet sich als PDF die Serviceanleitung des X-1000-R, die aber insofern auch nach eigenen Gesetzlichkeiten gelesen werden will, als die Flowchart der Einmessung alle nur erdenklichen Prüfungen einbezieht, die man in der Regel gar nicht durchführen muss. Dies bedeutet natürlich, dass aus der sich entwickelnden Symptomatik im Geräteverhalten ad hoc zu entscheiden wäre, ob man die entsprechenden Prüfungen/Einstellungen besser durchführt oder doch nicht. Prophylaktisches Durchführen kostet nämliich nicht nur die Zeit des Einmessenden, sondern kann auch den nicht absolut sattelfesten Zeitgenossen veranlassen, infolge unnötiger Kurbeleien neue Probleme zu initiieren, auf die man eigentlich ganz gerne verzichtet. Eine gewisse fachliche Entscheidungskompetenz ist hier also unmittelbar von Nöten. Ich weiß derzeit nicht, wie ich mich neulich einmal beim von zwei Besuchern angeschleppten X-1000-R bezüglich des Pegels entschied: Werksnorm Teac, zentraleuropäische 257/514 nWb/m oder aber die amerikanischen 185/370 nWb/m.
Zumindest die 1000-R-Version ist ja überdies ein Zweirichtungsgerät, deren gut bestückte und keineswegs übersichtlich angeordnete Potentiometerbänke (allerdings ohne separate Vormagnetisierungseinstellung für die unterschiedlichen Bandgeschwindigkeiten....) einen zur Vorsicht veranlassen sollten, nicht doch durcheinander zu geraten, weil dies fast zwangsläufig vorher mühsam hergeholte Arbeitspunkte verändernd zum Neu- oder Quasineuanfang der Einmessarie zwingt.
Sollte das Herz Toms nach der Anleitung der X-1000-R stehen: Ein recht ordentliches PDF ist bei mir. Mail an meine Privatadresse genügt.
Hans-Joachim
