Grundig TK 46 b - Netz- und Bandgeschwindigkeitsschalter
#4
Zitat:Klös postete
2) hat Jemand aus dem Forum schon ähnliche Erfahrungen mit diesem Geschwindigkeitsschalter gemacht?
3) gibt es diese Konstruktion auch bei anderen TK`s?

Das Gerät selbst ist schon nicht schlecht: Robustes Chassis, röhrenbestückt, guter Klang (auch über eingebaute LS), sauschwer, Charme der 60er Jahre...
Hallo Klaus,

zu Deiner Frage 2:
ich hab meine TK46 nicht mehr (alle verschenkt ;-) ), kann mich aber an Probleme in der Gegend auch erinnern. Bei mir war der Schalter nicht schwergängig, sondern der Mechanismus, der das Zwischenrad an die Motorwelle bringen (besser: wuchten) sollte, tat es nicht mehr.
Mein Katastrophen-Ausweg war dann jahrelang: Netzstecker raus, Spulen, 3 Knöpfe und obere Abdeckung runter, Geschwindigkeitsrad (z.B.) von 9,5 auf 19 drehen, dann den Metallarm rechts davon (das müßte das auf Thomas' oberem Foto mit "2." markierte rechte Teil sein) nach vorn ziehen und ihn mit seiner Federkraft auf die gewünschte Stelle an der Motorwelle flutschen lassen. Man muß natürlich alles mit Gefühl machen und: peinlich aufpassen, daß man nicht an die Kontakte hinter dem Einstellrad kommt - die sehen zwar zierlich aus, aber es liegt Netzspannung drauf Confusedhocked:. Dazu die alte Regel der Röhrenradiobastler (bin selber allerdings keiner): Nie mit beiden Händen gleichzeitig ins Gerät fassen. Wink

Das ganze klingt komplizierter, als es ist - mit etwas Übung kriegt man die Geschwindigkeit in nicht mal einer halben Minute verstellt (inkl. Wiederzusammenbauen :bier: Die Schrauben der oberen Abdeckung und der Knöpfe hatte ich natürlich irgendwann weggelassen). Den Röhren dürfte es auch nicht mehr wehtun als die "richtige" Methode: denn auch da wird das Gerät ja jedesmal in der Stellung "0" zwischen den Geschwindigkeiten komplett vom Netz getrennt.

Der Tip kommt mir nur in den Sinn, weil Du Dich innerlich schon von einer der drei Geschwindigkeiten verabschiedet zu haben schienst... Wink Das ist vielleicht gar nicht mal nötig.

Ich hab generell in Erinnerung (das letzte Mal vor über 10 Jahren an den Dingern rumgeschraubt), daß irgendwo in der Gegend des Drehschalters ein kleines Teil aus ziemlich marodem Metall mit am Start ist - es müßte die "7." auf Thomas' unterem Foto sein. Daran krankte eins von meinen Geräten - die Madenschrauben konnten es nicht mehr fest auf die darunterliegende Welle drücken. Als ich das dann mal raus hatte, war es für die Madengewinde zu spät :rot: deshalb die o.g. Katastrophenmethode.

zu Deiner Frage 3:
Wenn ich es richtig im Kopf habe, haben auch Grundigs TK41, 47 und noch ein paar (TK40, 42? :?) diesen Schalter. So richtig klasse finde ich ihn nicht, aus o.g. Gründen - gerade mit dem besagten maroden Metallteil ist das Fiasko nur eine Frage der Zeit. Ich hatte mal ein TK28, bei dem war es zwar nicht ganz so komfortabel gelöst, aber wesentlich robuster: mit ein paar (sozusagen) horizontalen Drehschaltern :tanz:. Und ein Freund von mir hatte mal ein TK5, das war verglichen mit dem 46 fast schon Panzer-Technologie :respekt: - ich fand das irgendwo besser...

Viele Grüße aus Krefeld, auch fast am Rhein

Serviceunterlagen zu dem Ding hast Du schon? Sonst sag Bescheid Smile

Michael
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