11.07.2007, 19:49
Moin,
der Hysterese-Synchronmotor ist mit den Spaltpolmotoren in gewisser Weise verwandt und
braucht keine Anlaufhilfe. Besonders, wenn er mit Anlaufkondensator als Zweiphasenmaschine arbeitet. Und das duerfte hier der Fall sein.
Die Motoren der Report und der Cassettenportables bis CR240 sind im Grunde identisch,
es sind elektronisch kommutierte Gleichstrommotore. Die Cassettenmotore haben nur andere Riemenscheiben aufgepresst.
Diese Motoren haben eine Anlaufhilfe in Form eines Fliehkraftschalters, der das typische Rasseln beim An- und Auslauf erzeugt. Und der der Schwachpunkt dieser Konstruktion von Buehler ist.
Gegen Ende der 60er Jahre waren elektronisch kommutierte Gleichstrommotore in tragbaren Tonbandgeraeten "grosse Mode" Grundig hat sie viel eingesetzt (TK2200/2400, TK3200, C100, eine Stenorette, AC200). Besonders der im TK3200 verwendete Direktantriebsmotor ist ein feines Stueck Elektromaschinenbau von Siemens, exclusiv fuer dieses Geraet.
Durch Hall- oder Feldplattenkommutierung brauchen diese Motoren im Gegensatz zum Buehlermotor keinen Anlasschalter. Die Kommutierungssensoren koennen auch bei Stillstand der Maschine die Rotorstellung feststellen.
Beim Buehlermotor bekommt die Kommutierungselektronik die Information der Rotorstellung erst waehrend des Laufes.
Diese Motoren sind im Grunde Synchronmotore, aber auch nicht. Sie erzeugen ihr Drehfeld selbst, laufen also nur mit sich selbst synchron. Und das ist irgendwie eine schlechte Referenz ;-)
Das Report S hat noch einen mechanisch kommutierten Gleichstrommotor mit HF-Regelung zur Entlastung des Fliehkraftreglerkontaktes.
Alle Tonbandgeraete mit Synchron- oder Asynchronmotoren ohne weitere Regelung haben keine Moeglichkeit der Geschswindigkeitsfeineinstellung. Sie haben feste Uebersetzungen vom Motor zum Schwungrad auf der Capstanwelle. Hier kann der Capstan hoechstens zu langsam laufen. In dem Fall sind alle Uebertragungsorgane (Riemen/Reibraeder zu ueberpruefen.
Der Motor beim Revox A/B77 ist ein elektronisch geregelter Wechselstrom-Aussenlaeufer, der ueber den Motorstrom geregelt wird.
Es kann deshalb nur eine Asynchronmaschine sein.
73
Peter
der Hysterese-Synchronmotor ist mit den Spaltpolmotoren in gewisser Weise verwandt und
braucht keine Anlaufhilfe. Besonders, wenn er mit Anlaufkondensator als Zweiphasenmaschine arbeitet. Und das duerfte hier der Fall sein.
Die Motoren der Report und der Cassettenportables bis CR240 sind im Grunde identisch,
es sind elektronisch kommutierte Gleichstrommotore. Die Cassettenmotore haben nur andere Riemenscheiben aufgepresst.
Diese Motoren haben eine Anlaufhilfe in Form eines Fliehkraftschalters, der das typische Rasseln beim An- und Auslauf erzeugt. Und der der Schwachpunkt dieser Konstruktion von Buehler ist.
Gegen Ende der 60er Jahre waren elektronisch kommutierte Gleichstrommotore in tragbaren Tonbandgeraeten "grosse Mode" Grundig hat sie viel eingesetzt (TK2200/2400, TK3200, C100, eine Stenorette, AC200). Besonders der im TK3200 verwendete Direktantriebsmotor ist ein feines Stueck Elektromaschinenbau von Siemens, exclusiv fuer dieses Geraet.
Durch Hall- oder Feldplattenkommutierung brauchen diese Motoren im Gegensatz zum Buehlermotor keinen Anlasschalter. Die Kommutierungssensoren koennen auch bei Stillstand der Maschine die Rotorstellung feststellen.
Beim Buehlermotor bekommt die Kommutierungselektronik die Information der Rotorstellung erst waehrend des Laufes.
Diese Motoren sind im Grunde Synchronmotore, aber auch nicht. Sie erzeugen ihr Drehfeld selbst, laufen also nur mit sich selbst synchron. Und das ist irgendwie eine schlechte Referenz ;-)
Das Report S hat noch einen mechanisch kommutierten Gleichstrommotor mit HF-Regelung zur Entlastung des Fliehkraftreglerkontaktes.
Alle Tonbandgeraete mit Synchron- oder Asynchronmotoren ohne weitere Regelung haben keine Moeglichkeit der Geschswindigkeitsfeineinstellung. Sie haben feste Uebersetzungen vom Motor zum Schwungrad auf der Capstanwelle. Hier kann der Capstan hoechstens zu langsam laufen. In dem Fall sind alle Uebertragungsorgane (Riemen/Reibraeder zu ueberpruefen.
Der Motor beim Revox A/B77 ist ein elektronisch geregelter Wechselstrom-Aussenlaeufer, der ueber den Motorstrom geregelt wird.
Es kann deshalb nur eine Asynchronmaschine sein.
73
Peter
