25.06.2007, 16:13
Lieber Thomas,
das, was ich oben schrieb, war unsere Muttersprache. Nachdem ich über dich nicht bestimmen wollte, formulierte ich im Konjunktiv, der neudeutsch gewöhnlich mit "würde" oder so etwas umschrieben wird. Mehr war da wirklich nicht. Kein Beziehungsfehler, nichts. Falls du an meinem Historikertum Anstoß nimmst: Praktisch habe ich davon bereits manche Kostprobe abgelegt, zudem liegen Weihen in diesem Fachgebiet vor. Und dass ich hier im Forum andere düpiert hätte, lässt sich guten Gewissens auch nicht behaupten.
Wie ganz oben geschrieben:
D & E36 fallen aus dem Rahmen der Serie 36, weil nur sie einen mit Nachverstärkern arbeitenden Eintaktoszillator erhielten, dessen Mängel bei Studer bekannt waren. Die Röhrenanordnung dürfte sich deshalb von F und G36 unterscheiden, die wieder Gegentaktoszillatoren bekamen. In der E36 fehlt darüber hinaus die Vorröhre (Diode und Mikrofon) stattdessen wurde ein zweistufiger Verstärker mit Germaniumtransistoren eingebaut, was seinerseits Folgen für die Röhrenanordnung im Verstärkerkorb gehabt haben dürfte.
Ich möchte nun gerne auf die Gedanken im Hause Studer zurückschließen, wo man in den Tagen der D&E36 mehrere Sackgassen aufsuchte (auch im professionellen Bereich), was nicht ohne Folgen für den daraufhin wiedererstarkenden Konservativismus bei den Konstrukteuren gewesen sein könnte.
Dies nun war der Bruttoinhalt meines ersten Absatzes; er bestand ja eigentlich aus keiner Frage, sondern aus der Einleitung zu einer solchen. Die Frage kommt oben danach und dürfte aufgrund deiner mit meinen Interessen konform gehenden Interpretation wohl auch zum Ziel führen, sofern du mir nicht den Unterstützungwillen kündigst.
Meine Sprache ist ansonsten Ausdruck meines ernsthaften Umganges mit meinem Gegenüber, der ein Anrecht darauf hat, nicht mit flapsig-missverständlichen Redensarten abgespeist zu werden. Ich versetze mich daher bei der Planung meiner Reaktionen, die nicht innerhalb weniger Sekunden entstehen, konsequent in die Situation meines Gesprächspartners.
Nachdem an meiner Formulierungsgenauigkeit manch einer Anstoß nimmt, was andernorts auch schon zu Verwicklungen führte, bitte ich dich, klar und deutlich zu sagen, ob dir meine Formulierungen auf den Geist gehen.
Ich schreibe nicht, um mich zu profilieren (was hätte ich davon?), sondern ganz altruistisch -ich bin so einer-, um anderen zu helfen. Sollte dabei der beim Partner erzeugte Unwillen den persönlichen Gewinn übersteigen, widerspräche das meinen Absichten. In solchen Fällen tue ich gut daran, um beispielsweise deine Fragen zukünftig einen Bogen zu schlagen.
Hans-Joachim
das, was ich oben schrieb, war unsere Muttersprache. Nachdem ich über dich nicht bestimmen wollte, formulierte ich im Konjunktiv, der neudeutsch gewöhnlich mit "würde" oder so etwas umschrieben wird. Mehr war da wirklich nicht. Kein Beziehungsfehler, nichts. Falls du an meinem Historikertum Anstoß nimmst: Praktisch habe ich davon bereits manche Kostprobe abgelegt, zudem liegen Weihen in diesem Fachgebiet vor. Und dass ich hier im Forum andere düpiert hätte, lässt sich guten Gewissens auch nicht behaupten.
Wie ganz oben geschrieben:
D & E36 fallen aus dem Rahmen der Serie 36, weil nur sie einen mit Nachverstärkern arbeitenden Eintaktoszillator erhielten, dessen Mängel bei Studer bekannt waren. Die Röhrenanordnung dürfte sich deshalb von F und G36 unterscheiden, die wieder Gegentaktoszillatoren bekamen. In der E36 fehlt darüber hinaus die Vorröhre (Diode und Mikrofon) stattdessen wurde ein zweistufiger Verstärker mit Germaniumtransistoren eingebaut, was seinerseits Folgen für die Röhrenanordnung im Verstärkerkorb gehabt haben dürfte.
Ich möchte nun gerne auf die Gedanken im Hause Studer zurückschließen, wo man in den Tagen der D&E36 mehrere Sackgassen aufsuchte (auch im professionellen Bereich), was nicht ohne Folgen für den daraufhin wiedererstarkenden Konservativismus bei den Konstrukteuren gewesen sein könnte.
Dies nun war der Bruttoinhalt meines ersten Absatzes; er bestand ja eigentlich aus keiner Frage, sondern aus der Einleitung zu einer solchen. Die Frage kommt oben danach und dürfte aufgrund deiner mit meinen Interessen konform gehenden Interpretation wohl auch zum Ziel führen, sofern du mir nicht den Unterstützungwillen kündigst.
Meine Sprache ist ansonsten Ausdruck meines ernsthaften Umganges mit meinem Gegenüber, der ein Anrecht darauf hat, nicht mit flapsig-missverständlichen Redensarten abgespeist zu werden. Ich versetze mich daher bei der Planung meiner Reaktionen, die nicht innerhalb weniger Sekunden entstehen, konsequent in die Situation meines Gesprächspartners.
Nachdem an meiner Formulierungsgenauigkeit manch einer Anstoß nimmt, was andernorts auch schon zu Verwicklungen führte, bitte ich dich, klar und deutlich zu sagen, ob dir meine Formulierungen auf den Geist gehen.
Ich schreibe nicht, um mich zu profilieren (was hätte ich davon?), sondern ganz altruistisch -ich bin so einer-, um anderen zu helfen. Sollte dabei der beim Partner erzeugte Unwillen den persönlichen Gewinn übersteigen, widerspräche das meinen Absichten. In solchen Fällen tue ich gut daran, um beispielsweise deine Fragen zukünftig einen Bogen zu schlagen.
Hans-Joachim
