16.06.2007, 19:26
Hallo Hermann und alle "Bastler" und Audio-Freaks,
hier sind zwei "Bildchen" vom "Super"-Selector/Preamp den ich 1975 entworfen und als Prototyp angefangen und aus Zeitgründen nie beendet habe; dafür sind viele andere danach entstanden und in Kleinst-Serie gebaut worden.
Wer sich aufmerksam die Frontplatte (75,5 Millimeter hoch -warum dieses Mass weiss keiner mehr- und 19 Zoll gleich 483 Millimeter breit, komplett aus Aluminium fünf Millimeter stark, Front alle Beschriftungen graviert und rot/schwarz ausgelegt, das Gehäuse aus zwei Millimeter Aluminium) ansieht der erkennt: zwei Phono-Eingänge, Mikrofon, Reserve, Empfänger/Tuner, Pegeltongenerator, in der rechten Hälfte die Lautheit gleich Ausgangspegel in festen Werten schaltbar, die Ausgänge schaltbar zweikanalig Stereo (LR), Mono (L+R), L linker Kanal über beide Ausgänge, R rechter Kanal über beide Ausgänge, RL beide Kanäle gegeneinander vertauscht, in der Reihe darunter A1 bis A3 sind drei Ausgänge die über einen Null-Ohm-Verstärker (Sammelschienenverstärker) beliebig lange Leitungen zu den Endverstärkern treiben können, und naürlich in der Summe der einschleifbare EQ (gleich Equalizer, Bose oder ähnliches) und ganz rechts der wichtigste Knopf in schwarz N gleich neutral heisst alles abgeschaltet. Eine Menge Vorstellungen und Wünsche, die Jahre später in anderer Form mit anderen Geräten und Ausführungen realisiert nurden; heute sehe ich diesen "Prototyp" als erfahrungsreiche Fingerügung an, die zu den richtigen Wegen geführt hat.
Die Rückwand machte damals in Konstruktion und Ausführung schon die richtige "Freude" und kostete Zeit im Entwurf und in der Festlegung der Abmessungen und Abstände (muss als Zeichnung noch vorliegen, als Handzeichnung in der Ablage/Ordner). Alle rückseitigen Eingänge per Relais auf Sammelschiene geschaltet (dazu ist es nie gekommem, war alles viel zu zeitaufwändig!).
Alles OHNE Zeichenprogramm zu zeichnen bedeutete mehre Arbeitstage Zeitaufwand, heute mehr als dreissig Jahre später kann das in weniger als einem Arbeitstag mit dem passenden Konstrktions-Programm auf dem Bildschirm zügig in arbeitsfertige masstäbliche Zeichnungen umgesetzt werden.
![[Bild: SELECTOR_HDP_FRONT.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/SELECTOR_HDP_FRONT.jpg)
Trotzdem den Mut nicht verlieren und einfach machen. Die bekannten Probleme mit dem schlechten Fremdspannungsabstand sind mit der parallelen Masseführung und dem sternförmigen Endpunkt und der Endkopplung von Signalmasse, Gerätemasse und Stromversorgungsmasse in den Griff zu kriegen.
Das alles ist nicht als Rezept zu verstehen, sondern als Anregung und sollte heute als Einzelexemplar (oder zwei oder drei Stück) ohne zeitliche Vorgaben nur von erfahrenen "Audio-Freaks" angegangen werden.
MFG
H A N N S -D.
edit: bilder verkleinert
hier sind zwei "Bildchen" vom "Super"-Selector/Preamp den ich 1975 entworfen und als Prototyp angefangen und aus Zeitgründen nie beendet habe; dafür sind viele andere danach entstanden und in Kleinst-Serie gebaut worden.
Wer sich aufmerksam die Frontplatte (75,5 Millimeter hoch -warum dieses Mass weiss keiner mehr- und 19 Zoll gleich 483 Millimeter breit, komplett aus Aluminium fünf Millimeter stark, Front alle Beschriftungen graviert und rot/schwarz ausgelegt, das Gehäuse aus zwei Millimeter Aluminium) ansieht der erkennt: zwei Phono-Eingänge, Mikrofon, Reserve, Empfänger/Tuner, Pegeltongenerator, in der rechten Hälfte die Lautheit gleich Ausgangspegel in festen Werten schaltbar, die Ausgänge schaltbar zweikanalig Stereo (LR), Mono (L+R), L linker Kanal über beide Ausgänge, R rechter Kanal über beide Ausgänge, RL beide Kanäle gegeneinander vertauscht, in der Reihe darunter A1 bis A3 sind drei Ausgänge die über einen Null-Ohm-Verstärker (Sammelschienenverstärker) beliebig lange Leitungen zu den Endverstärkern treiben können, und naürlich in der Summe der einschleifbare EQ (gleich Equalizer, Bose oder ähnliches) und ganz rechts der wichtigste Knopf in schwarz N gleich neutral heisst alles abgeschaltet. Eine Menge Vorstellungen und Wünsche, die Jahre später in anderer Form mit anderen Geräten und Ausführungen realisiert nurden; heute sehe ich diesen "Prototyp" als erfahrungsreiche Fingerügung an, die zu den richtigen Wegen geführt hat.
Die Rückwand machte damals in Konstruktion und Ausführung schon die richtige "Freude" und kostete Zeit im Entwurf und in der Festlegung der Abmessungen und Abstände (muss als Zeichnung noch vorliegen, als Handzeichnung in der Ablage/Ordner). Alle rückseitigen Eingänge per Relais auf Sammelschiene geschaltet (dazu ist es nie gekommem, war alles viel zu zeitaufwändig!).
Alles OHNE Zeichenprogramm zu zeichnen bedeutete mehre Arbeitstage Zeitaufwand, heute mehr als dreissig Jahre später kann das in weniger als einem Arbeitstag mit dem passenden Konstrktions-Programm auf dem Bildschirm zügig in arbeitsfertige masstäbliche Zeichnungen umgesetzt werden.
![[Bild: SELECTOR_HDP_FRONT.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/SELECTOR_HDP_FRONT.jpg)
Trotzdem den Mut nicht verlieren und einfach machen. Die bekannten Probleme mit dem schlechten Fremdspannungsabstand sind mit der parallelen Masseführung und dem sternförmigen Endpunkt und der Endkopplung von Signalmasse, Gerätemasse und Stromversorgungsmasse in den Griff zu kriegen.
Das alles ist nicht als Rezept zu verstehen, sondern als Anregung und sollte heute als Einzelexemplar (oder zwei oder drei Stück) ohne zeitliche Vorgaben nur von erfahrenen "Audio-Freaks" angegangen werden.
MFG
H A N N S -D.
edit: bilder verkleinert
