26.05.2007, 16:25
Ein Wort zum Sonntag, auch von mir...
Das Problem der unterschiedlichen Aufgabe und damit unterschiedlichen Auslegungen von Schneidstichel und Abtaststift ist seit Anbeginn der Berlinerschen Platte bekannt und wird daher diskutiert, seit die Platte qualitative Ansprüche befriedigen konnte, die mit den durch sphärische Diamanten vergleichsweise mangelhaften Wiedergaben kollidieren mussten.
Das Problem ist aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an Diamant und Schneidestichel nicht lösbar. Der Schneidestichel soll schneiden, so präzise und scharf wie irgend möglich, er soll die Rille bleibend und definiert verformen.
Exakt dies darf der Diamant zur Schonung des Informationsträgers möglichst unter keinen Umständen, was zur Forderung der 'Rundung möglichst aller Kanten' des Abtaststiftes führt. Damit aber produziert man zwangsläufig erhebliche Abtastfehler bei höheren Frequenzen. Die Auswege durch -Wolfgang legt das völlig richtig dar- elliptische, bi-elliptische, Fine-line-, Shibata-, van-den-Hul- Diamantenschliffe mindern das Problem zwar, beseitigen es aber nie, schaffen dafür in Gestalt der vom Plattennutzer zumindest in der Glanzzeit der LP nicht erwarteten Rillengefährdung durchaus neue.
Der Schneidstichel schneidet eben nur einmal, was ein idealer Abatsterstift identischer Form nicht anders handhaben würde. Ich könnte bei Interesse Bildmaterial einstellen.
Hans-Joachim
Das Problem der unterschiedlichen Aufgabe und damit unterschiedlichen Auslegungen von Schneidstichel und Abtaststift ist seit Anbeginn der Berlinerschen Platte bekannt und wird daher diskutiert, seit die Platte qualitative Ansprüche befriedigen konnte, die mit den durch sphärische Diamanten vergleichsweise mangelhaften Wiedergaben kollidieren mussten.
Das Problem ist aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen an Diamant und Schneidestichel nicht lösbar. Der Schneidestichel soll schneiden, so präzise und scharf wie irgend möglich, er soll die Rille bleibend und definiert verformen.
Exakt dies darf der Diamant zur Schonung des Informationsträgers möglichst unter keinen Umständen, was zur Forderung der 'Rundung möglichst aller Kanten' des Abtaststiftes führt. Damit aber produziert man zwangsläufig erhebliche Abtastfehler bei höheren Frequenzen. Die Auswege durch -Wolfgang legt das völlig richtig dar- elliptische, bi-elliptische, Fine-line-, Shibata-, van-den-Hul- Diamantenschliffe mindern das Problem zwar, beseitigen es aber nie, schaffen dafür in Gestalt der vom Plattennutzer zumindest in der Glanzzeit der LP nicht erwarteten Rillengefährdung durchaus neue.
Der Schneidstichel schneidet eben nur einmal, was ein idealer Abatsterstift identischer Form nicht anders handhaben würde. Ich könnte bei Interesse Bildmaterial einstellen.
Hans-Joachim
