Probleme mit TEAC A3340 - Aufnahmepegel
#8
Fassen wir zusammen:

Höhenverlust, Pegelverlust auf allen Kanälen, mal hier, mal da (also auch bei vierkanaligem Betrieb) und all dies auf jeden Fall nur bei der Aufnahme. Bandmängel und Verschmutzungen werden ausgeschlossen.

Merkwürdig will mir dabei erscheinen, dass alle vier Kanäle dieselben Fehlersymptome in derselben Weise aber zu unterschiedlichen Zeiten aufweisen (sollen??). Nachdem beim 3340 sicher ähnlich wie beim 3440 (dessen Schaltung mir vorliegt) praktisch die gesamte Nf über mechanische Schalter, also nicht-elektronisch geschaltet wird, müsste deren Verhalten durchgängig in derselben Weise labil geworden sein, was ich mir nicht ganz zwanglos vorstellen kann.

Wenn bei vier Kanälen aufnahmeseitig dasselbe Problem auftritt, denke ich zunächst an ein zentrales, alle vier Kanäle in ähnlicher Weise betreffendes Problem, das bei Zugrundelegung obiger Symptome eigentlich nur beim Hf-Oszillator gesucht werden kann. Dies würde bedeuten, dass im Falle des Pegelabfalles keine Hf-Vormagnetisierung mehr erfolgt.

Fragen:
Kann man zuvor -aus heiterem Himmel- das Abfallen von Relais hören? Nimmt der Klirrfaktor gleichzeitig dramatisch zu? Wird in diesem Falle noch ordentlich gelöscht?

Sollte hier etwas vorliegen, würde ich zunächst die auch noch beim 3440 nicht sehr komplizierte Steuerelektronik für den Hf-Oszillator untersuchen.

Demnach:
Was geschieht bei vierkanaliger Aufnahme, gehen dabei, wenn etwas weggeht, alle vier Kanäle weg, oder bleibt es in diesem Betriebsfall auch nur beim Ausstieg einer einzelnen Spur?

Beteuerungen zum Gerätezustand helfen nichts, es müssen belastbare Beobachtungen her, sonst werden Ferndiagnosen zum Vabanque-Spiel, das dir nichts nützt: Kommt eine Spur nach dem Wegtreten wieder, wenn man im Aufnahmefall (Abhöre hinter Band) ihren Mic/Line-Wahlschalter bzw. bei Erfolglosigkeit ihren Source-Play-Schalter ein paar Male betätigt?

Ins Auge fällt mir aber auch noch der Line-Amplifier, der nicht nur bei Mikrofon- und Line-Aufnahmen gleichermaßen arbeitet, sondern auch in jedem Kanal dem Eingangspot folgt und (zumindest bei 3440) hinsichtlich seines Verstärkungsfaktors zwischen 0 und 20 dB einstellbar ist. Der dafür zuständige Trimmer könnte fällig sein, was aber bereits zu den oben ausgeschlossenen Fehlern gehörte, da in einem solchen Falle die Trimmer aller vier Line-Amplifier gleichermaßen dahin sein müssten, was in praxi eher selten der Fall sein sollte.

Dezidiert muss deshalb geklärt werden, ob der Ärger tatsächlich aufnahmeseitig begründet ist, oder aber ob nicht doch auch der Wiedergabezug mit in die Betrachtung einzubeziehen wäre.

Viel kann nicht vorliegen, weil auch der Aufsprechverstärker des 3340 kaum aufwendiger konstruiert sein wird als der des übersichtlichen 3440. Ohne den Einsatz halbwegs adäquaten Messgeräts (Minimum: Tongenerator und Oszilloskop) wird aber vermutlich kein Grund in die Sache zu bekommen sein.

Hans-Joachim
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[Kein Betreff] - von Manulski - 24.05.2007, 16:42
[Kein Betreff] - von Michael Franz - 24.05.2007, 18:24
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