23.09.2004, 19:31
Lieber Niels,
du hast bei deinem Test die Daumenschrauben für die analoge Magnetbandtechnik schon ganz schön scharf angezogen. Dreifachspielband mit +3dBVU, also knapp unter die Vollaussteuerung gefahren, da bleibt ja kein Auge trocken.
Michael geht in seinen branchenüblichen Abschätzungen von professionellem Standardband (und sicherheitshalber niedrigen Bandgeschwindigkeiten, da kürzere Wellenlängen) aus.
In meiner Sturm- und Drangzeit (35 Jahre her und ohne DOLBY A) habe ich viel auf Amateur-Langspielband bei 38 cm/s aufgenommen, bis man eben doch mit der Kopierdämpfung zuviel Ärger bekam. Und: Warum blieb die gesamte Profibranche zeitlebens analoger Speichertechnik bei Standardbändern? Die wären ja auch glücklich gewesen, wenn das Band nicht eo ipso alle 40 Minuten hätte gewechselt werden müssen. Deine Ergebnisse bestätigen die Grundlagen dieser Entscheidung.
Außerdem: 50 dB sind beim selektiven Hören (1-kHz-Signal) spielend zu überwinden.
Hans-Joachim
du hast bei deinem Test die Daumenschrauben für die analoge Magnetbandtechnik schon ganz schön scharf angezogen. Dreifachspielband mit +3dBVU, also knapp unter die Vollaussteuerung gefahren, da bleibt ja kein Auge trocken.
Michael geht in seinen branchenüblichen Abschätzungen von professionellem Standardband (und sicherheitshalber niedrigen Bandgeschwindigkeiten, da kürzere Wellenlängen) aus.
In meiner Sturm- und Drangzeit (35 Jahre her und ohne DOLBY A) habe ich viel auf Amateur-Langspielband bei 38 cm/s aufgenommen, bis man eben doch mit der Kopierdämpfung zuviel Ärger bekam. Und: Warum blieb die gesamte Profibranche zeitlebens analoger Speichertechnik bei Standardbändern? Die wären ja auch glücklich gewesen, wenn das Band nicht eo ipso alle 40 Minuten hätte gewechselt werden müssen. Deine Ergebnisse bestätigen die Grundlagen dieser Entscheidung.
Außerdem: 50 dB sind beim selektiven Hören (1-kHz-Signal) spielend zu überwinden.
Hans-Joachim
