11.03.2007, 12:51
Hallo Wolfgang
Das hört sich für einen Techniker recht interessant an. Hast du ein Bild zum Posten ??? Oder kann man es mal live besichtigen ??? Bitte ggf. PM. Habe noch keine genaue Vorstellung von dem Gerät.
Ich denke (heute) die wichtigen Unterschiede bei den div. Medien liegen in der Handhabung. Da ist die CD und bei mir auch die HDD eindeutig der Sieger. Aber obwohl die Kassette schon lange am Markt war und ich damit aufgewachsen bin, habe ich mir in den 80ern trotzdem ein Tonbandgerät zugelegt. Dolby, High Com und Co haben mich nicht so richtig überzeugt und deshalb habe ich einfach "die Geschwindigkeit" erhöht. Eine GX-77 war schon bezogen auf den Aufwand sehr gut mit der Bedienung von Kassettengeräten vergleichbar. Damls ging es mir einfach um die Idee, Platten oft hören zu können, ohne sie runter zu nudeln. Heute sehe ich das in etwa so: Deep Purple, CCR und co können rauschen. Das ist halt der Zeitgeist und das war eben so. Als dann Synthesizer-Musik usw. dazu kamen und der Klang glasklar sein musste, war ja auch schon die CD da und dann der PC sowieso. Was die Kassette betrifft, so bin ich heute sehr erstaunt, was sich in Punkto Qualität Ende der 80er bis 90er noch so getan hat. Heute höre ich auch gern wieder Kassetten, auch wenn's etwas rauscht (was jenseits der 40er Altersgrenze ohnehin abnimmt oder ;-) Der Aufwand (Spulen usw.) ist zwar höher als bei der CD, aber wer auch die Technik dahinter sieht (Zitat: Hanns-D) und im Geist hört (Zitat: ich), hat damit kein Problem. Zur Ehrenrettung der Bandmedien (welche in diesem Forum ohnehin nicht nötig ist) sei noch angemerkt: Ich habe vor kurzem einen Test gemacht und Musik auf dem PC unkomprimiert aufgenommen. Da gingen die G-Bytes nur so dahin. Da wird einem der aus der Informationselektronik kommt erst mal wieder bewusst, welches informelles Speichervolumen die Band- und Kassettengeräte damals schon ermöglichten. Da kommen PCs jetzt erst so langsam hin. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass bei einer technischen Bilanz zwischen CD und Kassette, die MC garnicht so schlecht abschneiden wird, denn eine digitale CD hat ein festglegtes Limit der Informationsspeicherung. Eben die Sample Rate und die Bit-Auflösung. Bei einer guten Kassette auf einem guten Gerät könnte ich mir gut vorstellen, dass analoge Reste, Feinheiten noch vorhanden sind und als Klanggenuss erhalten bleiben. Selbst der beste A/D Wandler kann aus dem Nichts nichts herstellen. Ein gutes Kassetten- oder Bandgerät oder Plattenspieler könnte das schon.
(Als Beispiel sei hier nur der Fortschritt in der Messtechnik genannt. Was wir heute messen können, haben wir gestern noch garnicht gekannt oder gesehen.)
Bleibt allerdings die Frage nach dem Aufwand und dem Nutzen und dem Preis dafür. Da die Industrie aber diesbezüglich kein Interesse mehr hat (außer beim/im Tornado vielleicht) bleibt die Qualität so wie sie Ende der 80er /90er war. Umso schöner finde ich es wenn sich doch ein paar Leute um Verbesserungen des Mediums MC Gedanken gemacht haben. Das würde mich sehr interessieren.
VG
Michael
Das hört sich für einen Techniker recht interessant an. Hast du ein Bild zum Posten ??? Oder kann man es mal live besichtigen ??? Bitte ggf. PM. Habe noch keine genaue Vorstellung von dem Gerät.
Ich denke (heute) die wichtigen Unterschiede bei den div. Medien liegen in der Handhabung. Da ist die CD und bei mir auch die HDD eindeutig der Sieger. Aber obwohl die Kassette schon lange am Markt war und ich damit aufgewachsen bin, habe ich mir in den 80ern trotzdem ein Tonbandgerät zugelegt. Dolby, High Com und Co haben mich nicht so richtig überzeugt und deshalb habe ich einfach "die Geschwindigkeit" erhöht. Eine GX-77 war schon bezogen auf den Aufwand sehr gut mit der Bedienung von Kassettengeräten vergleichbar. Damls ging es mir einfach um die Idee, Platten oft hören zu können, ohne sie runter zu nudeln. Heute sehe ich das in etwa so: Deep Purple, CCR und co können rauschen. Das ist halt der Zeitgeist und das war eben so. Als dann Synthesizer-Musik usw. dazu kamen und der Klang glasklar sein musste, war ja auch schon die CD da und dann der PC sowieso. Was die Kassette betrifft, so bin ich heute sehr erstaunt, was sich in Punkto Qualität Ende der 80er bis 90er noch so getan hat. Heute höre ich auch gern wieder Kassetten, auch wenn's etwas rauscht (was jenseits der 40er Altersgrenze ohnehin abnimmt oder ;-) Der Aufwand (Spulen usw.) ist zwar höher als bei der CD, aber wer auch die Technik dahinter sieht (Zitat: Hanns-D) und im Geist hört (Zitat: ich), hat damit kein Problem. Zur Ehrenrettung der Bandmedien (welche in diesem Forum ohnehin nicht nötig ist) sei noch angemerkt: Ich habe vor kurzem einen Test gemacht und Musik auf dem PC unkomprimiert aufgenommen. Da gingen die G-Bytes nur so dahin. Da wird einem der aus der Informationselektronik kommt erst mal wieder bewusst, welches informelles Speichervolumen die Band- und Kassettengeräte damals schon ermöglichten. Da kommen PCs jetzt erst so langsam hin. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass bei einer technischen Bilanz zwischen CD und Kassette, die MC garnicht so schlecht abschneiden wird, denn eine digitale CD hat ein festglegtes Limit der Informationsspeicherung. Eben die Sample Rate und die Bit-Auflösung. Bei einer guten Kassette auf einem guten Gerät könnte ich mir gut vorstellen, dass analoge Reste, Feinheiten noch vorhanden sind und als Klanggenuss erhalten bleiben. Selbst der beste A/D Wandler kann aus dem Nichts nichts herstellen. Ein gutes Kassetten- oder Bandgerät oder Plattenspieler könnte das schon.
(Als Beispiel sei hier nur der Fortschritt in der Messtechnik genannt. Was wir heute messen können, haben wir gestern noch garnicht gekannt oder gesehen.)
Bleibt allerdings die Frage nach dem Aufwand und dem Nutzen und dem Preis dafür. Da die Industrie aber diesbezüglich kein Interesse mehr hat (außer beim/im Tornado vielleicht) bleibt die Qualität so wie sie Ende der 80er /90er war. Umso schöner finde ich es wenn sich doch ein paar Leute um Verbesserungen des Mediums MC Gedanken gemacht haben. Das würde mich sehr interessieren.
VG
Michael
