13.12.2006, 19:32
Wie wäre es mit einer Erfahrungsliste, welche Langzeitschäden bei welchen Cassetten so auftauchen? Ich fange mal an:
Agfa
- Schnee auf den Wickeln bei Chromdioxidbändern von Ende 70er bis Mitte 80er Jahre. Verschwindet beim Abspielen und verteilt sich stattdessen auf Andruckfilz und Tonköpfen.
- Aussetzer bei vielen Bandsorten bis Mitte der 80er Jahre.
- Verlorengegangene Andruckfilze
BASF
- LH-Bänder Mitte 70er bis Anfang 80er Jahre, meist oranges Etikett: Extrem starker trockener Abrieb, so daß man ungefähr alle 5 Minuten Tonköpfe reinigen muß, um kein dumpfes Klangbild zu bekommen
- LH super bzw. ferro super LH Bänder, rotes Etikett, teilweise auch LH extra I, frühe ferrochrom: Neigen mehr oder weniger stark zum Quietschen, allerdings fast ohne Abrieb dabei zu erzeugen.
- Chromdioxid (Super) (II) Anfang bis Mitte 80er Jahre: Bildung von weißen Ablagerungen bei originalverpackten Exemplaren
- Vereinzelte Cr- und FeCr-Bänder: Abblättern der Magnetschicht von der Trägerfolie
TDK
- Klebende Metallbänder. Welche Modelle sind betroffen? Und waren die alle jahrelang originalverpackt?
Philips
- Ultra Ferro, UF I aus den frühen 80er Jahren neigen zum Quietschen, ähnlich den roten BASF
Ampex
- Fast alle Modelle ab Mitte der 70er Jahre neigen zum Kleben. Manchmal quietscht es ein wenig, meistens bleibt der Recorder aber einfach stehen ohne ersichtlichen Grund. Ob sich da die Bandoberfläche irgendwo am Kopf "festsaugt"? Das Phänomen tritt mit unterschiedlichsten Geräten auf.
Scotch
- Bröselnde und klebrig gewordene Andruckschwämmchen bei 70er-Jahre-Modellen
- Aussetzer bei fast allen Modellen, die von Scotch selbst produziert wurden
Memorex
- Bröselnde und klebrig gewordene Andruckschwämmchen
ICM (div. Kaufhausmarken, Originalcassetten, Magna...)
- sich verziehende Spulenkerne
Weitere Horrorgeschichten?
Viele Grüße,
Martin.
Agfa
- Schnee auf den Wickeln bei Chromdioxidbändern von Ende 70er bis Mitte 80er Jahre. Verschwindet beim Abspielen und verteilt sich stattdessen auf Andruckfilz und Tonköpfen.
- Aussetzer bei vielen Bandsorten bis Mitte der 80er Jahre.
- Verlorengegangene Andruckfilze
BASF
- LH-Bänder Mitte 70er bis Anfang 80er Jahre, meist oranges Etikett: Extrem starker trockener Abrieb, so daß man ungefähr alle 5 Minuten Tonköpfe reinigen muß, um kein dumpfes Klangbild zu bekommen
- LH super bzw. ferro super LH Bänder, rotes Etikett, teilweise auch LH extra I, frühe ferrochrom: Neigen mehr oder weniger stark zum Quietschen, allerdings fast ohne Abrieb dabei zu erzeugen.
- Chromdioxid (Super) (II) Anfang bis Mitte 80er Jahre: Bildung von weißen Ablagerungen bei originalverpackten Exemplaren
- Vereinzelte Cr- und FeCr-Bänder: Abblättern der Magnetschicht von der Trägerfolie
TDK
- Klebende Metallbänder. Welche Modelle sind betroffen? Und waren die alle jahrelang originalverpackt?
Philips
- Ultra Ferro, UF I aus den frühen 80er Jahren neigen zum Quietschen, ähnlich den roten BASF
Ampex
- Fast alle Modelle ab Mitte der 70er Jahre neigen zum Kleben. Manchmal quietscht es ein wenig, meistens bleibt der Recorder aber einfach stehen ohne ersichtlichen Grund. Ob sich da die Bandoberfläche irgendwo am Kopf "festsaugt"? Das Phänomen tritt mit unterschiedlichsten Geräten auf.
Scotch
- Bröselnde und klebrig gewordene Andruckschwämmchen bei 70er-Jahre-Modellen
- Aussetzer bei fast allen Modellen, die von Scotch selbst produziert wurden
Memorex
- Bröselnde und klebrig gewordene Andruckschwämmchen
ICM (div. Kaufhausmarken, Originalcassetten, Magna...)
- sich verziehende Spulenkerne
Weitere Horrorgeschichten?
Viele Grüße,
Martin.

